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1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

2
:
1

Halbzeitstand
1:1
1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern


1. FC NÜRNBERG
1. FC KAISERSLAUTERN
15.
30.
45.





60.
75.
90.







Nürnberg baut Serie aus und klopft an Platz zwei an

Stieber nutzt Müllers Patzer eiskalt aus

Der 1. FC Nürnberg hat durch einen späten Treffer des eingewechselten Stieber drei Punkte gegen Kaiserslautern eingefahren. Lange Zeit sah in einem Spiel ohne die großen Torchancen alles nach einem Remis aus, doch dann profitierte der Club von einem Patzer von FCK-Keeper Müller. In der Schlussphase wurde es nochmal richtig brisant, der eingewechselte Schlussmann Rakovsky hielt aber am Ende die drei Punkte fest. Damit blieb der FCN auch im 15. Spiel in Serie ungeschlagen.

Kaiserslauterns Vucur (li.) gegen Nürnbergs Burgstaller.
Laufduell: Kaiserslauterns Vucur (li.) gegen Nürnbergs Burgstaller.
© imagoZoomansicht

FCN-Trainer René Weiler war nach dem 2:0-Auswärtssieg in Sandhausen gezwungen, einmal zu wechseln: Kapitän Brecko hatte seine fünfte Gelbe Karte gesehen, er wurde von Hovland ersetzt.

Lauterns Coach Konrad Fünfstück tauschte dagegen nach der bitteren 0:1-Heimniederlage gegen 1860 München dreimal: Zimmer, Görtler und Colak spielten für Schulze, Klich (beide Bank) und Deville (nicht im Kader).

Die Partie begann munter, beide Mannschaften suchten die Offensive. Die erste Torannäherung setzten die Gäste aus Kaiserslautern, Heubachs Kopfball war aber zu drucklos (9.). Wenig später versuchte es Kerk für den FCN aus der Distanz, verzog aber deutlich (11.). Nachdem erneut Kerk nach 16 Minuten schon knapper am Torerfolg dran gewesen war, machte es kurz später Erras besser. Füllkrug bediente im Sechzehner den defensiven Mittelfeldmann, der aus sieben Metern einschob (19.).

Bödvarsson hat die Antwort parat

Doch die Pfälzer hatten die sofortige Antwort parat: Colak legte im Strafraum auf Bödvarsson per Kopf ab, der schoss aus kurzer Distanz zu seinem ersten Saisontor ein (22.).

Anschließend hatten die Roten Teufel etwas Oberwasser, Halfar versuchte es mit einem frechen Heber, setzte das Leder aber knapp am Tor vorbei (25.). Auf der Gegenseite hatte kurz darauf Möhwald eine gute Gelegenheit: Sein Schuss rechts im Strafraum wurde von Gaus abgefälscht, doch Müller machte sich lang und holte das Spielgerät aus dem linken Eck (34.). Kurz vor der Pause hatte der ehemalige Nürnberger Colak die Chance zur Führung für den FCK, drosch den Ball aber deutlich über das Gehäuse (43.). So ging es mit einem 1:1 in die Kabinen.

Burgstaller und Behrens zu ungenau

Nach dem Seitenwechsel setzten die Franken den ersten Abschluss: Burgstallers Schlenzer war allerdings zu unplatziert (47.). Ansonsten begann der zweite Spielabschnitt eher ruhig, beide Mannschaften standen hinten sicher und ließen wenig zu. Nach 60 Minuten zog Behrens aus 17 Metern ab, das Spielgerät landete doch deutlich über dem Kasten.

Schäfer muss verletzt runter

Nach 66 Minuten gab es auf Seiten der Nürnberger einen Schreckmoment, Keeper Schäfer hatte sich an der rechten Achillessehne verletzt und konnte nicht weitermachen - ihn ersetzte Rakovsky. Der prallte wenig später mit Vucur zusammen und blieb am Boden liegen (73.). Zu diesem Zeitpunkt hatte der Club schon dreimal gewechselt, aber der Torwart konnte glücklicherweise aus Sicht der Nürnberger weitermachen.

Stieber trifft aus dem Nichts - und fliegt

Auf dem Rasen passierte sonst recht wenig, beide Mannschaften taten sich offensiv extrem schwer. Doch dann machten die Lauterer in Person von Keeper Müller einen Fehler, den der Club eiskalt ausnutzte. Blums Flanke von links brachte der Schlussmann nicht richtig weg, am zweiten Pfosten lauerte der eingewechselte Stieber und schob den Ball zum 2:1 ein (88.). Der Torschütze zog nach dem Treffer das Trikot aus, dumm nur, dass er vorher bereits Gelb gesehen hatte. Damit musste der Ungar mit der Ampelkarte vorzeitig vom Platz.

Anschließend gab es wegen den Verletzungsunterbrechungen von Schäfer und Rakovsky sechs Minuten Nachspielzeit. Und diese hatte es noch einmal in sich. Zunächst setzten Vucur (90.+4) und Bödvarsson (90.+6) zu hoch an, doch dann gab es die Riesenchance zum 2:2. Nach einer Flanke stieg Colak am zweiten Pfosten hoch, seinen Kopfball kratzte Rakovsy aber stark aus dem rechten Toreck. Somit blieb es beim 2:1 für Nürnberg, dass durch diesen Dreier die eigene Super-Serie auf 15 Spiele ohne Niederlage ausbaute - Vereinsrekord! Der FCN ist aktuell punktgleich mit dem zweiten aus Freiburg (beide 47).

Nürnberg gastiert nächsten Freitag bei Arminia Bielefeld (18.30 Uhr). Der FCK tritt am Montag (20.15 Uhr) auf dem heimischen Betzenberg gegen den VfL Bochum an.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3)    
Hovland (3)    
Margreitter (4) , 
Bulthuis (3,5) , 
Sepsi (4) - 
Behrens (4) , 
Erras (2,5)    
Möhwald (4)    
Kerk (3,5)    
G. Burgstaller (3,5) , 

Einwechslungen:
56. D. Blum (3,5) für Möhwald
66. Rakovsky für R. Schäfer
69. Stieber         für Kerk


Trainer:
Weiler
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
M. Müller (4,5) - 
J. Zimmer (4) , 
Vucur (3)    
Heubach (3,5)    
Gaus (4)    
L. Görtler (4,5)    
D. Halfar (4)    
Karl (2,5) , 
Jenssen (4,5) - 
Colak (3) , 
Bödvarsson (3)    

Einwechslungen:
33. Ziegler (3,5) für Heubach
90. K. Przybylko für L. Görtler

Trainer:
Fünfstück

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Erras (19., Rechtsschuss, Füllkrug)
1:1
Bödvarsson (22., Linksschuss, Colak)
2:1
Stieber (88., Linksschuss, D. Blum)
Gelb-Rote Karten
Nürnberg:
Stieber
(90.)
K'lautern:
-
Gelbe Karten
Nürnberg:
-
K'lautern:
Vucur
(6. Gelbe Karte)
,
Gaus
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
04.03.2016 20:30 Uhr
Stadion:
Grundig-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
31457
Spielnote:  4,5
beide Teams zeigten zwar viel Einsatzfreude, aber kaum gelungene Spielzüge, vor allem nach der Pause agierten sie fast nur noch mit weiten Flugbällen.
Chancenverhältnis:
4:6
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 2,5
großzügige Linie, nur die erste Gelbe Karte im Spiel (Vucur) war überzogen, hatte die Partie souverän im Griff.
Spieler des Spiels:
Patrick Erras
ragte trotz des einen oder anderen Fehlers spielerisch heraus, erzielte zudem überlegt das 1:0.