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VfL Bochum

 - 

Energie Cottbus

 

2:2 (0:1)

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VfL Bochum
Energie Cottbus
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.













Innenpfosten rettet zweimal für Kirschbaum

Sanogo zweimal im Glück, doch Sinkiewicz unermüdlich

In einer rassigen Partie erkämpfte sich Bochum gegen das effektive Cottbus einen hochverdienten Zähler. Nach früher Führung kontrollierte Energie das Geschehen eine halbe Stunde, ehe sich der VfL ins Spiel hineinbiss und viel Pech hatte, sein klares Chancenplus vor der Pause nicht wenigstens zum Ausgleich zu nutzen. Die Duplizität der Ereignisse sorgte nach Wiederanpfiff für das frühe 2:0, für die nie aufsteckenden Westfalen reichte es aber dennoch zum Punktgewinn.

Möhrle (re.) vs. Maltritz und Chaftar
Cottbus-Kapitän Uwe Möhrle gewinnt das Luftduell gegen Marcel Maltritz (Mi.) und Mounir Chaftar.
© picture-allianceZoomansicht

Bochums Interimscoach Karsten Neitzel stellte seine Startelf im Vergleich zum 3:1-Erfolg im DFB-Pokal beim Regionalligisten TSV Havelse auf vier Positionen um: Für Eyjolfsson, Brügmann, Rzatkowski und Iashvili durften Maltritz, Chaftar, Tasaka und Dedic ran.

Der Cottbuser Übungsleiter Rudi Bommer vertraute exakt der Formation, die zuletzt einen 1:0-Sieg gegen 1860 München eingefahren hatte.

Schon nach wenigen Sekunden konnte der VfL kräftig durchatmen: Direkt vom Anstoß kam Energie vors Tor, Heerwagen parierte gegen Sörensen aus sechs Metern, Maltritz lenkte Fandrichs Nachschuss zur Ecke.

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Mit ganz breiter Brust bestimmte Cottbus das Geschehen, ließ Bochum gar nicht zum Zug kommen. Und schlug früh zu: Adlung flankte aus dem linken Halbfeld, in der Mitte nickte Sanogo hoch aufs linke Eck. Das Leder prallte vom Innenpfosten gegen den Kopf des unglücklichen Heerwagen und von dort ins Netz (5.).

Die Lausitzer kontrollierten das Geschehen fast nach Belieben, paarten Aggrssivität und Spielvermögen. Die Westfalen mühten sich, schnupperten erstmals durch einen Kopfball von Zweitliga-Debütant Engelbrecht in die Partie hinein (13.), verloren aber offensiv ansonsten die wichtigen Zweikämpfe.

Kruska und vor allem Banovic lenkten das Spiel der technisch überlegenen Gäste, die nicht mit letztem Nachdruck den Weg nach vorne suchten, aber durch Kruskas Distanzknaller die nächste gute Chance hatten (22.). Auf der anderen Seite passierte für die Tabellensituation symptomatisches: Sinkiewicz erwischte einen Eckstoß per Kopf, und vom Innenpfosten prallte der Ball ins Feld zurück (24.).

Bochum kämpfte sich im weiteren Verlauf auch begünstigt durch Energies Passivität ins Spiel hinein. Banovic rettete per Kopf gegen Goretzkas Schuss (36.), erneut der Innenpfosten nach Sinkiewiczs Kopfball (37.). Goretzka köpfte drüber (39.), Kirschbaum krallte sich Dedics Flachschuss (40.). Zwischenzeitlich vergab Sanogo bei einem in dieser Phase einsamen Konter frei vor Heerwagen das 2:0 (38.), aber das wäre für den FCE wohl auch des Guten zu viel gewesen.

Tasakas Flachschuss (46.) eröffnete Durchgang zwei, den beide Teams personell unverändert begannen. Bochum drückte, Energie aber verschob sich insgesamt weiter nach vorne als gegen Ende des ersten Abschnitts und störte das Kombinationsspiel des Kontrahenten effektiv.

Und profitierte von einer Duplizität der Ereignisse: Banovics 20-Meter-Schuss prallte vom Pfosten an Heerwagens Rücken und blieb im Fünfer liegen. Sanogo rauschte heran und drückte die Kugel locker über die Linie (52.).

Bochum suchte nach einer Antwort, doch zunächst tauchte lediglich Tasaka (56., 62.) gefährlich vor dem Tor auf. Personalwechsel nach einer guten Stunde hüben (Hünemeier für den angeschlagenen Banovic) wie drüben (Iashvili und Ortega für Rothenbach und Engelbrecht) sorgten für Instabilität bei Energie und für eine erneute Drangphase des VfL.

Iashvili vergab per Freistoß (69.) Kruska rettete nach Acquistapaces Kopfball auf der Linie (73.), ehe dem überragenden Sinkiewicz nach Tasakas Ecke doch noch ein Kopfballtreffer vergönnt war - 1:2 (73.).

Die Westfalen warfen alles nach vorne, Kirschbaum parierte gegen Sinkiewicz (76.). Sanogo hatte zuvor den Raum für Konter nicht nutzen können (74.), wie auch der FCE seine Gegenangriffe zu schlampig vortrug. Lange kamen die Gastgeber nicht in Schlagdistanz, einmal gelang dies aber doch entscheidend: Nach Ortegas Flanke stand Dedic nach Hünemeiers Ballberührung richtig und drückte das Leder aus vier Metern zum 2:2-Endstand über die Linie (89.).

Die Bochumer bestreiten am nächsten Spieltag am Montagabend (20.15 Uhr) beim FC St. Pauli. Cottbus empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) Dynamo Dresden zum Ostduell.

04.11.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Heerwagen (4) - 
Rothenbach (5,5)    
Acquistapace (3)    
Maltritz (4) , 
Chaftar (4,5) - 
Sinkiewicz (1,5)        
Freier (4)    
Goretzka (4) , 
Tasaka (3) - 
Dedic (3,5)    
Engelbrecht (4,5)    

Einwechslungen:
59. Iashvili (3) für Engelbrecht
59. Ortega (3) für Rothenbach
85. Scheidhauer     für Acquistapace

Trainer:
Neitzel
Energie Cottbus
Aufstellung:
Kirschbaum (3,5) - 
Engel (3,5) , 
Möhrle (4)    
Börner (3,5) , 
Bittroff (3,5) - 
Banovic (2,5)    
Kruska (3)    
Fandrich (4)    
Sörensen (3,5) , 
Adlung (3)    
Sanogo (2)            

Einwechslungen:
62. Hünemeier für Banovic
86. Rivic für Fandrich
90. + 2 Glasner für Sanogo


Trainer:
Bommer

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Sanogo (5., Kopfball, Adlung)
0:2
Sanogo (52., Rechtsschuss, Banovic)
1:2
Sinkiewicz (73., Kopfball, Tasaka)
2:2
Dedic (89., Linksschuss, Ortega)
Gelbe Karten
Bochum:
Freier
(2. Gelbe Karte)
,
Sinkiewicz
(5., gesperrt)
,
Scheidhauer
(2.)
Cottbus:
Kruska
(3. Gelbe Karte)
,
Adlung
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
04.11.2012 13:30 Uhr
Stadion:
Rewirpower-Stadion, Bochum
Zuschauer:
9571
Schiedsrichter:
Daniel Siebert (Berlin)   Note 2
gute Leistung in einer leicht zu leitenden Partie.
Spieler des Spiels:
Lukas Sinkiewicz
unermüdlicher Antreiber, kurbelte nach dem 0:2 an, traf zweimal den Innenpfosten und erzielte den so wichtigen Anschlusstreffer.
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