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Alemannia Aachen

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Hansa Rostock

 
Alemannia Aachen

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Hansa Rostock
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Alemannia Aachen
Hansa Rostock
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.





Kein Sieger unter schweren Bedingungen

Hansa punktet im Aachener Schneechaos

Unter schweren Bedingungen haben sich Alemannia Aachen und Hansa Rostock torlos getrennt. Die Partie, die aufgrund starker Schneefälle mit 40-minütiger Verspätung angepfiffen wurde, war geprägt durch die schlechten Platzverhältnisse. Zwar stellte sich das Tabellenschlusslicht aus Rostock insgesamt besser auf das tiefe Geläuf ein, in den Abschlüssen blieben beide Teams aber zu harmlos. Damit verpassen die Rostocker nach dem Sieg über Duisburg einen weiteren Befreiungsschlag, aber auch Aachen kann sich nicht von den Abstiegsrängen absetzen.

Freddy Borg (Hansa Rostock), belagert von vier Aachener Akteuren
Hohe Bälle wie dieser Abschluss von Rostocks Freddy Borg standen bei den wiedrigen Platzverhältnissen hoch im Kurs.
© picture allianceZoomansicht

Friedhelm Funkel auf Seiten der Aachener ließ nach der Punkteteillung in Cottbus den wiedergenesenen Streit (Magen-Darm-Virus) und Demai nach abgesessener Gelb-Sperre von Beginn an auflaufen. Radjabali-Fardi und Kratz rückten dafür auf die Bank. Auf Seiten der Rostocker konnte Hansa-Trainer Wolfgang Wolf nach dem 4:2-Erfolg gegen Duisburg wieder auf seinen Kapitän Pelzer zurückgreifen, der zuvor gelb-gesperrt fehlte. Zusätzlich lief Wiemann von Beginn an auf. Verzichten musste der Coach dafür auf Pannewitz (5. Gelbe Karte). Jänicke nahm auf der Bank Platz.

Da es in Aachen den Tag über stark geschneit hatte, stand das Spiel lange auf der Kippe. Beide Teams wollten unter diesen Bedingungen nicht auflaufen. Der Schiedsrichter verschob den Spielbeginn zunächst auf unbestimmte Zeit und entschied 20 Minuten später, dass gespielt werden könne.

Mit 40-minütiger Verspätung wurde die Partie doch noch angepfiffen. Beiden Teams bereiteten der Schnee auf dem Platz und der tiefe Untergrund besonders in den Anfangsminuten große Probleme. Zahlreiche Fehlpässe und ungenaue Zuspiele waren die Folge. Hansa fand schneller in die Partie, konnte sich aber keine zwingenden Chancen erspielen. Stattdessen sorgte Borg vor dem eigenen Tor für Gefahr: In der 12. Minute verpasste ein Klärungsversuch des Rostockers nach Ecke von Achenbach nur knapp den Kasten von Keeper Kevin Müller.

Beide Teams griffen in der Folge oft auf hohe Bälle zurück - eine unterhaltsame Partie entstand so nicht. Zu häufig kamen Zuspiele wie in der 19. Minute, als Mintal nach Pass von Borg Jordanov bedienen wollte, nicht an. In der 23. Minute wurde es trotz des Winterwetters hitzig: Streit holte seinen Gegenspieler von dem Beinen - es kam zur Rudelbildung, bei der Perthel den Aachener schubste. Beide Akteure wurden von Schiedsrichter Wingenbach mit der Gelben Karte versehen.

Trotz der Bemühungen beider Mannschaften blieb das Niveau auf dem Tivoli überschaubar. Aachen lief besonders auf der von Uludag bearbeiteten linken Seite immer wieder in die Abseitsfalle der Rostocker. Gefährlich wurde es erst zwei Minuten vor dem Pausenpfiff: Nach einem Missverständnis zwischen Gusche und Holst lief Auer allein auf Kevin Müller zu, legte den Ball am Keeper vorbei und wurde vom Rostocker Schlussmann von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter ließ die Situation weiterlaufen. Da Jordanovs strammer Schuss aus zweiter Reihe sein Ziel knapp verpasste (45.), gingen die Teams torlos in die Kabinen.

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Auch im zweiten Durchgang entstand auf dem tiefen Boden kein hochklassiges Fußballspiel. Rostock startete besser und kam durch Jordanov zu einigen guten Szenen. Doch zunächst verzog Borg nach einer Soloeinlage des jungen Rostockers (56.), anschließend konnte Perthel ein Zuspiel von Mintal nicht verwerten (57.). Auf der Gegenseite hatte Streit nur zwei Minuten später die Führung auf dem Fuß: Von Radu bedient lief der Offensivakteur auf Kevin Müller zu. Doch der Rostocker Keeper holte den Ball mit den Fingerspitzen vom Fuß des Alemannen.

In der 73. Minute erhitzte eine Aktion im Aachener Strafraum die Gemüter: Olajengbesi klärte sauber gegen Borg, der bei der Aktion allerdings fiel. Waterman nahm sich den Rostocker "zur Brust", der Unparteiische klärte die Situation aber mit Spitzengefühl. Auf der Gegenseite hatte Streit noch einmal die Chance auf den Führungstreffer, sein Dribbling wurde aber durch Janecka gestoppt (78.).

Die Schlussphase gehörte dem Tabellenschlusslicht, das durch den Wechsel von Weilandt für Jordanov noch einmal die Offensive verstärkte. Zwingende Chancen blieben dennoch aus. Auf der Gegenseite setzte Auer die letzte Chance der Hausherren deutlich neben das Tor (88.). Somit blieb es beim torlosen Remis, das letztlich keinem der beiden Teams weiterhilft.

Die Alemannia reist im Topspiel am kommenden Montagabend zum Aufstiegsaspiranten aus Düsseldorf. Hansa hat es im Freitagabendspiel mit den Ingolstädtern zu tun.

19.02.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Alemannia Aachen
Aufstellung:
Waterman (3) - 
Falkenberg (3) , 
Olajengbesi (3) , 
Feisthammel (2,5)    
Achenbach (3,5) - 
Sibum (3,5) , 
Demai (4,5)    
Streit (3)    
Uludag (4)    
Radu (4) , 
Auer (4)    

Einwechslungen:
62. Stiepermann für Uludag
69. Kratz für Demai

Trainer:
Funkel
Hansa Rostock
Aufstellung:
Ke. Müller (3,5) - 
Janecka (4) , 
Holst (4) , 
Gusche (2,5) , 
Pelzer (3)    
Wiemann (3,5) , 
R. Müller (3) - 
Jordanov (3,5)    
Mintal (3,5) , 
Perthel (3)    
Borg (4,5)

Einwechslungen:
83. Weilandt für Jordanov

Trainer:
Wolf

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Aachen:
Streit
(1. Gelbe Karte)
,
Feisthammel
(3.)
Rostock:
Perthel
(7. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
19.02.2012 14:10 Uhr
Stadion:
Tivoli, Aachen
Zuschauer:
14178
Schiedsrichter:
Markus Wingenbach (Mainz)   Note 4
umsichtiger Leiter auf schwerem Boden, lag auch richtig, die Partie überhaupt anzupfeifen, hätte in der 41. Minute nach Foul von Müller an Auer allerdings auf Elfmeter entscheiden müssen.
Spieler des Spiels:
Stephan Gusche
in der Defensive solide, bei offensiven Standards zudem der gefährlichste Rostocker.
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