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Erzgebirge Aue

Erzgebirge Aue

2
:
1

Halbzeitstand
1:0
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07


ERZGEBIRGE AUE
SC PADERBORN 07
15.
30.
45.







60.
75.
90.











Auer Sorgen um Cacutalua - Kapitän Hünemeier fliegt vom Platz

Vollstrecker und Vorbereiter: Iyoha avanciert zum Matchwinner

Erzgebrige Aue hat mit dem zweiten Sieg in Folge einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht: Die Veilchen fuhren am Samstagnachmittag zu Hause einen verdienten 2:1-Erfolg gegen Aufsteiger Paderborn ein. Der SCP spielte dabei allerdings 45 Minuten in Unterzahl.

Spielend leicht zum Führungstor: Emmanuel Iyoha (#9) lässt sich nach seinem 1:0 von Jan Hochscheidt feiern.
Spielend leicht zum Führungstor: Emmanuel Iyoha (#9) lässt sich nach seinem 1:0 von Jan Hochscheidt feiern.
© imagoZoomansicht

Aues Trainer Daniel Meyer wollte nach dem wichtigen 3:0 in Sandhausen lediglich eine Änderung an seine Siegerelf vornehmen: Kalig verteidigte für Baumgart (Bank). Kurz vor Spielbeginn meldete sich allerdings noch der grippegeschwächte Herrmann ab, für den Rizzuto beginnen durfte.

Paderborns Trainer Steffen Baumgart baute sein Team im Vergleich zum 0:1 gegen den FC St. Pauli auf zwei Positionen um: Schonlau rückte für Strohdiek ins Abwehrzentrum, ganz vorne erhielt Zolinski anstelle von Gueye (beide Bank) eine neue Chance.

Testroet vergibt kläglich - und legt dann vor

Vom Start weg gingen beide Mannschaften das Spiel mit offenem Visier an. So bot sich Aue schnell der erste Hochkaräter: Weil Tekpetey bei einem Standard das Abseits aufhob, tauchte Hochscheidt alleine vor Zingerle auf. Nach seinem Querpass hätte Testroet nur einschieben müssen, doch dem Angreifer versagten die Nerven (5.). Im direkten Gegenzug war Michel zu eigensinnig, wodurch der wartende Zolinski zusehen musste, wie Männel überragend mit der linken Hand die Paderborner Führung verhinderte (6.). Kurz darauf war es doch passiert: Testroet brachte das Leder im zweiten Anlauf von rechts an den zweiten Pfosten, wo Iyoha überragend per Volley ins lange Eck einschoss - 1:0 (11.).

Zolinski trifft nur den Querbalken

Eine unmittelbare Antwort blieb dem SCP im Halse stecken, oft fehlte im letzten Drittel die nötige Präzision. Durch viele knackige Zweikämpfe verlor die Partie zudem ihren Fluss - und Cacutalua. Der Innenverteidiger der Veilchen knickte im gegnerischen Strafraum böse weg, das lädierte Knie verhinderte sein Weiterspielen (31., dafür kam Samson). Die letzte richtig dicke Paderborner Chance vor der Pause ließ Zolinski liegen, der nach überragender Michel-Vorarbeit das Leder an die Latte zimmerte (35.). Sekunden vor der Pause flog dann noch Hünemeier vom Platz, weil er gegen Iyoha zu einer Notbremse greifen musste - der fällige Freistoß brachte Aue nichts ein (45.+1).

Testroet fehlt das Glück

Mit dem Seitenwechsel reagierte Baumgart und holte Flügelflitzer Pröger vom Feld - Strohdiek sollte fortan den zweiten Innenverteidiger geben. Den ersten Akzent nach der Pause setzte aber Aue, Rizzutos missglückte Flanke landete gefährlich hinter dem Tor von Zingerle (49.). Kurz darauf waren die Hausherren noch näher am zweiten Treffer, doch Testroet setzte seinen Kopfball knapp neben den linken Pfosten (55.).

Joker Antwi-Adjej sticht

Ritters Antwort fehlte drei Minuten später die nötige Präzision. In der Folge verflachte die Partie zusehends. Aue spielte seine Möglichkeiten zu unsauber aus, Paderborn tat sich in Unterzahl extrem schwer. In der 81. Minute war der Deckel drauf: Männel fand mit seinem Abstoß Iyoha, der mustergültig für Zulechner auflegte. Der Auer Joker ließ sich nicht zweimal bitten und haute die Kugel links im Strafraum unter die Latte - 2:0. Paderborn fand in Person des eingewechselten Antwi-Adjej nochmal eine Antwort, doch mehr als der Anschlusstreffer war nicht drin (87.). Letztlich blieb es beim verdienten 2:1 für die Hausherren.

Nach dem zweiten Sieg in Serie gastiert Aue am Freitag (18.30 Uhr) in Kiel, Paderborn hat zwei Tage später (13.30 Uhr) Ingolstadt zu Gast.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Männel (2)    
Cacutalua (2,5)    
Wydra (2,5) , 
Kusic (2) - 
Kalig (3,5)    
Fandrich (3)    
Riese (3)    
Rizzuto (2,5)    
Hochscheidt (2,5)        
Iyoha (1,5)    
Testroet (3,5)        

Einwechslungen:
31. Samson (3) für Cacutalua
70. Zulechner     für Testroet
83. Nazarov für Hochscheidt

Trainer:
Meyer
SC Paderborn 07
Aufstellung:
Zingerle (3) - 
Dräger (3) , 
Schonlau (3) , 
Hünemeier (5)        
Collins (3,5) - 
Vasiliadis (3) - 
Pröger (3,5)    
Ritter (2,5) , 
Tekpetey (2,5) - 
Zolinski (3)        
Michel (2,5)    

Einwechslungen:
46. Strohdiek (3)     für Pröger
67. Klement für Zolinski
82. Antwi-Adjej     für Michel

Trainer:
Baumgart

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Iyoha (11., Rechtsschuss, Testroet)
2:0
Zulechner (81., Linksschuss, Iyoha)
2:1
Antwi-Adjej (87., Linksschuss, Tekpetey)
Rote Karten
Aue:
-
Paderborn:
Hünemeier
(45. + 1, Notbremse, Iyoha)

Gelbe Karten
Aue:
Testroet
(2. Gelbe Karte)
,
Kalig
(7.)
,
Rizzuto
(10., gesperrt)
,
Riese
(6.)
,
Hochscheidt
(4.)
,
Fandrich
(5., gesperrt)
Paderborn:
Zolinski
(3. Gelbe Karte)
,
Strohdiek
(7.)

Spieldaten

Erzgebirge Aue       SC Paderborn 07
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 21 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 320 : 323 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 243 : 252 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 77 : 71 Fehlpässe
 
Passquote 76% : 78% Passquote
 
Ballbesitz 50% : 50% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 54% : 46% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 15 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 2 Abseits
 
Ecken 12 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
09.03.2019 13:00 Uhr
Zuschauer:
7350
Spielnote:  2
eine mitreißende, intensive Partie, die alles bot: Tempo, Spielwitz, aber auch Härte. Aue gewann verdient, weil es zielstrebiger agierte.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
12:3
Schiedsrichter:
Lasse Koslowski (Berlin)   Note 3
eine temporeiche, zweikampfintensive Partie, die schwer zu leiten war. Lag nur bei Testroets Gelber Karte (26.) wirklich falsch, das war Rot.
Spieler des Spiels:
Emmanuel Iyoha
ein Tor geschossen, eins vorbereitet und eine Rote Karte verursacht – entwischte der Paderborner Abwehr mit seinen Sprints und Dribblings ständig.

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