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Hamburger SV

Hamburger SV

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
Dynamo Dresden

Dynamo Dresden


HAMBURGER SV
DYNAMO DRESDEN
15.
30.
45.
60.
75.
90.









HSV gewinnt Geduldsspiel - Dynamo bestraft sich selbst

Holtby nimmt Dresdens Geschenk an

Der Hamburger SV hat sich in einem Geduldsspiel mit 1:0 gegen Dresden durchgesetzt. Im ersten Durchgang spielten die Gäste noch mutig mit, nach der Pause igelten sie sich fast nur noch hinten ein. Der HSV hatte damit Probleme - und profitierte am Ende von einem schweren Patzer von Dynamo.

Laufduell: Dresdens Moussa Kone (li.) gegen Hamburgs Orel Mangala.
Laufduell: Dresdens Moussa Kone (li.) gegen Hamburgs Orel Mangala.
© imagoZoomansicht

HSV-Coach Hannes Wolf tauschte nach dem 1:0-Erfolg im Pokal gegen Nürnberg doppelt: Jung rückte für den gesperrten Sakai (Rotsperre) in die Startelf, Lasogga war wieder fit und verdrängte Arp auf die Bank.

Dynamos Trainer Maik Walpurgis konnte krankheitsbedingt nicht an der Seitenlinien stehen. Für ihn übernahmen die beiden Co-Trainer Ovid Hajou und Massimilian Porcello. Nach der 0:1-Niederlage in Heidenheim gab es bei Dresden vier Wechsel: Wahlqvist, Ebert, Burnic (Debüt für Dresden nach dem Wechsel aus Dortmund) und Duljevic begannen für Ballas (Rückenprobleme), Atik, Berko und Atilgan (alle Bank).

Schubert rettet gegen Jung

Die Gäste spielten in einem 5-4-1-System, standen sehr kompakt und machten es den Hamburgern dadurch schwer. Die Norddeutschen hatten im ersten Durchgang Mühe, sich durch die vielbeinige Abwehr zu spielen. Richtig gefährlich wurde es dann nach einem Standard, Jung scheiterte per Kopf aus kurzer Distanz an Dynamo-Keeper Schubert (9.). Aber die Gäste igelten sich keineswegs nur hinten ein, sie setzten immer wieder Nadelstiche wie den Abschluss von Nikolaou aus elf Metern (14.).

Kniffliger Zweikampf zwischen Wahlqvist und Narey

Der HSV versuchte sich immer wieder über außen durchzukombinieren und Flanken auf Stoßstürmer Lasogga zu bringen. In der 18. Minuten verpasste der Angreifer eine Hereingabe knapp und vier Minuten später nickte er am Kasten vorbei. Dresden hatte offensiv ab und zu Räume, spielte die sich bietenden Chancen aber zu ungenau zu Ende. In der 30. Minute kam mal eine Flanke von Ebert auf Gonther, der drosch die Kugel aber aus kurzer Distanz drüber. Auf der Gegenseite hatten die Gäste zwei Zeigerumdrehungen später Glück, als es nach einem Zweikampf zwischen Wahlqvist und Narey im Strafraum keinen Elfmeter gab: Der Dresdner riss seinen Gegenspieler um, spielte allerdings unten den Ball - Schiedsrichter Frank Willenborg gab Ecke. Somit ging es nach zwei Distanzschüssen von Douglas Santos (36.) und Holtby (43.) torlos in die Kabine.

Geduldsspiel für Hamburg

Nach kurzem Abtasten nach der Pause kamen die Dresdner zu einer richtig guten Chance: Koné sprintete Bates davon und kam rechts im Strafraum zum Abschluss - Pollersbeck war zur Stelle (52.). Einige Minuten später zeigte sich auch der HSV erstmals offensiv nach der Pause, Lasoggas Kopfball griff sich Schubert (55.). Für die Hausherren wurde es mehr und mehr zum Geduldsspiel gegen weiterhin sehr tief stehende Gäste. Nareys Abschluss blieb harmlos (64.) und in Holtbys Abschluss warf sich Gonther in letzter Not (67.). Aber der HSV erhöhte nun die Schlagzahl, Holtby scheiterte aus sieben Metern an Schubert (69.).

Wahlqvist und Schubert beschenken Holtby

Die Hausherren liefen weiter an, der eingewechselte Ito schlenzte in der 80. Minute zu hoch. Von Dynamo kam offensiv fast gar nichts mehr, Benatellis Abschluss war kein Problem für Pollersbeck (83.). Es sah alles nach einer Nullnummer aus, da sich der Absteiger gegen die mittlerweile noch tiefer stehenden Gäste sehr schwer tat. Doch dann gab es einen Aussetzer in der Abwehr der Dresdner: Wahlqvist spielte völlig unnötig zurück auf Schubert, der ließ den Ball erst passieren und schoss dann Holtby an. Der Kapitän bedankte sich und schob aus sieben Metern ein (84.). Nun musste sich Dynamo umstellen und plötzlich nach vorne spielen. Die eingewechselten Atilgan (90.) sowie Röser (90.+3) kamen zwar noch zu Kopfballchancen, zum Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr.

Hamburg stellte durch diesen verdienten Dreier den alten Abstand von vier Punkten zu Köln wieder her. Der Vorsprung auf Rang drei beträgt aktuell sechs Punkte. Am kommenden Samstag (13 Uhr) gastiert der Spitzenreiter in Heidenheim. Dresden empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) Regensburg.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Pollersbeck (2,5) - 
Jung (4)    
Bates (3) , 
van Drongelen (2,5) , 
Douglas Santos (3)    
Mangala (3,5) - 
Narey (4) , 
Holtby (3)            
B. Özcan (4)    
Jatta (3)    

Einwechslungen:
60. Vagnoman (3) für Douglas Santos
77. Ito für B. Özcan
84. Arp für Jatta

Trainer:
Wolf
Dynamo Dresden
Aufstellung:
Schubert (4,5) - 
Wahlqvist (4) , 
J. Müller (3) , 
Gonther (3)    
Hamalainen (3,5) , 
Burnic (3,5) - 
Benatelli (3) , 
Nikolaou (3,5) - 
Ebert (3,5)        
Duljevic (4)    
Koné (3,5)

Einwechslungen:
72. Berko für Ebert
85. Atilgan für Duljevic
87. L. Röser für Gonther


Trainer:
Hajou

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Holtby (84., Linksschuss)
Gelbe Karten
HSV:
Holtby
(3. Gelbe Karte)
,
Jung
(1.)
Dresden:
-

Spieldaten

Hamburger SV       Dynamo Dresden
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 13 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 659 : 360 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 583 : 261 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 76 : 99 Fehlpässe
 
Passquote 88% : 72% Passquote
 
Ballbesitz 64% : 36% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 8 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 8 Gefoult worden
 
Abseits 8 : 0 Abseits
 
Ecken 4 : 2 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
22
10x
 
2.
Gikiewicz, Rafal
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1. FC Union Berlin
22
9x
 
3.
Riemann, Manuel
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VfL Bochum
21
7x
 
4.
Kronholm, Kenneth
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Holstein Kiel
21
6x
 
5.
Burchert, Sascha
Burchert, Sascha
SpVgg Greuther Fürth
21
5x
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Spielinfo

Anstoß:
11.02.2019 20:30 Uhr
Zuschauer:
46924
Spielnote:  3
spannende Partie von hoher Intensität, spielerisch jedoch nicht immer ansprechend.
Chancenverhältnis:
6:3
Eckenverhältnis:
4:2
Schiedsrichter:
Frank Willenborg (Osnabrück)   Note 3,5
weitgehend souverän, ahndete aber Wahlqvists elfmeterreifes Foul an Narey nicht (32.).
Spieler des Spiels:
Julian Pollersbeck
kaum geprüft und doch entscheidend für den HSV, weil er gegen Koné im Eins-gegen-eins überragend rettete (52.).

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