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Arminia Bielefeld

Arminia Bielefeld

1
:
2

Halbzeitstand
1:1
1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim


ARMINIA BIELEFELD
1. FC HEIDENHEIM
15.
30.
45.




60.
75.
90.








Schütz und Andrich erzielen Traumtore

Spiel gedreht: FCH vermiest Neuhaus' Heimdebüt

Der 1. FC Heidenheim hat beim Heimdebüt von Uwe Neuhaus für dessen erste Niederlage als Coach von Arminia Bielefeld gesorgt. Einen 0:1-Rückstand münzte das Team von der Ostalb noch in einen letztlich etwas schmeichelhaften 2:1-Erfolg um und überwintert damit im oberen Tabellendrittel. Schütz und Andrich schickten im ersten Durchgang Bewerbungen zum "Tor des Monats", Voglsammer ließ zwei hervorragende Gelegenheiten zum Ausgleich aus.

Robert Andrich trifft zum 1:1
Augen zu und rein: Robert Andrich (re.) trifft zum 1:1.
© imagoZoomansicht

Arminia-Coach Uwe Neuhaus setzte auf die gleiche Startelf, die ihm beim 2:1-Auswärtssieg bei Holstein Kiel eine gelungene Premiere als Bielefeld-Trainer beschert hatte.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt nahm im Vergleich zum 1:1 in Ingolstadt drei Änderungen an seiner Startelf vor: Beermann, Thiel (nicht im Kader) und Multhaup (Bank) wurden durch Wittek, Strauß und Schmidt ersetzt.

Viel Leerlauf und zwei Traumtore: Schütz und Andrich schlenzen um die Wette

Für letzteren war die Partie allerdings schnell wieder vorbei. Bei einem Kopfballduell stieß Schmidt mit Arminia-Verteidiger Brunner zusammen und musste kurz darauf benommen ausgewechselt werden, für ihn kam Andrich (10.). Spielerisch dauerte es auf nassem Untergrund eine Weile, ehe sich Gefahr vor einem der beiden Tore entwickelte. Einen Freistoß-Hammer von Behrendt aus großer Distanz konnte Müller halten (15.), Strauß klärte per Grätsche gegen den durchgebrochenen Lucoqui (27.). Vom FCH kam zunächst wenig, der folgende Führungstreffer der Hausherren war somit folgerichtig wie wunderschön: Nach einer kurz ausgeführten Ecke hatte Schütz vom linken Strafraumeck viel Platz und schlenzte die Kugel unwiderstehlich ins lange Eck (33.).

Erst nach dem ersten Tor der Partie wachte Heidenheim auf und wurde offensiv gefährlich. Einen Distanzschuss von Dovedan ließ Ortega vor die Füße von Busch klatschen, verhinderte mit einer starken Parade aber den Treffer im Nachschuss (41.). Kurze Zeit später musste Bielefelds Schlussmann aber doch hinter sich greifen. Der eingewechselte Andrich spielte einen schnellen Doppelpass mit Dovedan und schlenzte den Ball dann ähnlich gefühlvoll wie Schütz beim Führungstreffer aus 20 Metern in den rechten Winkel (43.) - 1:1 nach Traumtoren, 1:1 auch der Spielstand zur Pause.

Unglücksrabe Börner: Thomalla dreht die Partie

Die erste Gelegenheit nach dem Seitenwechsel gehörte einmal mehr den Hausherren, Börner köpfte eine scharf getretene Schütz-Ecke freistehend über das Tor (51.). Stattdessen drehte Heidenheim die Partie: Börner rutschte im Mittelfeld am Ball vorbei - und dann ging es ganz schnell: Andrich schickte Busch auf die Reise, der auf dem rechten Flügel viel Platz hatte und im Rücken der Abwehr Thomalla fand. Der FCH-Angreifer stellte, von der Bielefelder Abwehr völlig alleingelassen, mit einem humorlosen Abschluss auf 1:2 (55.).

Der Treffer markierte den Auftakt zu einer ereignisreichen Phase mit Chancen fast im Minutentakt. Voglsammer traf nach toller Vorarbeit von Klos nur den Außenpfosten (59.), auf der Gegenseite zwang der aufgerückte Wittek Arminia-Schlussmann Ortega per Kopf zu einem Blitzreflex (62.). Für die weiterhin bemühte Arminia scheiterten Seufert (64.), Klos (66., 67.) jeweils aus der Distanz an Müller, ebenso wie Schütz kurze Zeit später per Freistoß (78.). Auch in der Schlussphase rannten die Hausherren weiter an und drückten auf den Ausgleich, den Voglsammer in der Nachspielzeit noch einmal um Haaresbreite verpasste (90.+3). So aber konnte Heidenheim das vierte ungeschlagene Spiel in Folge feiern und überwintert im oberen Tabellendrittel, Uwe Neuhaus musste seine erste Niederlage als Arminia-Coach einstecken.

Das Unterhaus startet ins Jahr 2019 mit einer englischen Woche: Für Bielefeld geht es am 30. Januar (20.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel in Dresden weiter. Heidenheim hat zur gleichen Zeit Holstein Kiel zu Gast.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Arminia Bielefeld
Aufstellung:
Ortega (2,5) - 
C. Brunner (3)    
Behrendt (4) , 
Börner (4,5)    
Hartherz (3,5) - 
Prietl (4)    
Schütz (2,5)    
Staude (4) , 
Lucoqui (4)        
Voglsammer (4,5) - 
Klos (3,5)

Einwechslungen:
38. Clauss (4) für C. Brunner
62. Seufert für Lucoqui
83. Brandy für Prietl

Trainer:
Neuhaus
1. FC Heidenheim
Aufstellung:
Ke. Müller (2,5) - 
Strauß (4)    
P. Mainka (3) , 
Wittek (3,5)    
Theuerkauf (4)    
Dorsch (4)    
Griesbeck (3) - 
Busch (3,5) , 
Thomalla (3)    
Dovedan (3)    

Einwechslungen:
10. Andrich (2,5)     für Pat. Schmidt
68. Feick für Dorsch
80. Multhaup für Strauß

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Schütz (33., Rechtsschuss, Hartherz)
1:1
Andrich (43., Rechtsschuss, Dovedan)
1:2
Thomalla (55., Rechtsschuss, Busch)
Gelbe Karten
Bielefeld:
Lucoqui
(2. Gelbe Karte)
Heidenheim:
Wittek
(1. Gelbe Karte)
,
Dovedan
(5., gesperrt)

Spieldaten

Arminia Bielefeld       1. FC Heidenheim
Tore 1 : 2 Tore
 
Torschüsse 21 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 602 : 331 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 500 : 238 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 102 : 93 Fehlpässe
 
Passquote 83% : 72% Passquote
 
Ballbesitz 64% : 36% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 50% : 50% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 14 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 3 Abseits
 
Ecken 5 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
22.12.2018 13:00 Uhr
Zuschauer:
15874
Spielnote:  3,5
die Partie nahm erst nach einer halben Stunde Fahrt auf, danach gab es viele Strafraumszenen und Spannung bis zum Schluss.
Chancenverhältnis:
7:6
Eckenverhältnis:
5:3
Schiedsrichter:
Florian Badstübner (Windsbach)   Note 4
entschied unberechtigterweise vor dem 1:0 auf Ecke für die Arminia; zudem mit Schwächen in der Zweikampfbeurteilung.
Spieler des Spiels:
Robert Andrich
schoss den Ausgleich mit einem sehenswerten Treffer und leitete das 2:1 mit dem vorletzten Pass ein.

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