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Hamburger SV

Hamburger SV

1
:
0

Halbzeitstand
1:0
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07


HAMBURGER SV
SC PADERBORN 07
15.
30.
45.




60.
75.
90.








Paderborn bleibt beim Tabellenführer zu harmlos

Narey belohnt Hamburgs schwungvollen Beginn

Der Hamburger SV hat im letzten Heimspiel des Jahres einen 1:0-Arbeitssieg gegen den SC Paderborn eingefahren. Nachdem die Hanseaten früh in Führung gegangen waren, hatten sie die Partie gegen aus dem Spiel heraus harmlose Ostwestfalen im Griff und feierten am Ende den fünften Sieg im sechsten Spiel unter Trainer Hannes Wolf. Durch den Dreier verteidigte der HSV die Tabellenführung im Fernduell mit Köln, das im Parallelspiel ebenfalls gewann.

Philipp Klement (l.), Lewis Holtby
Duell um den Ball: Paderborns Philipp Klement (l.) bedrängt Hamburgs Lewis Holtby.
© imagoZoomansicht

HSV-Coach Wolf sah im Vergleich zum 2:1-Sieg beim FC Ingolstadt keinen Grund für personelle Wechsel und schickte dieselbe Startelf auf den Platz. Torwart Pollersbeck war nach Rückenproblemen rechtzeitig fit geworden.

Paderborns Trainer Steffen Baumgart nahm gegenüber dem 2:2 gegen Arminia Bielefeld zwei Änderungen vor: Schwede und der wieder genesene Gueye kamen für den gesperrten Tekpetey (5. Gelbe Karte) und Zolinski (Bank) neu in die Mannschaft.

Narey trifft im zweiten Versuch

Der HSV begann enorm schwungvoll und suchte nach Ballgewinn den direkten Weg zum Tor. Narey hatte nach bereits vier Minuten die Führung auf dem Fuß. Bei einem Konter der Hausherren kam der Offensivmann im Strafraum zum Abschluss, traf allerdings nur den Außenpfosten. Wenig später zappelte der Ball schließlich im Netz: Nach einem Ballverlust von Dräger schaltete Hamburg über Jatta und Hunt schnell um, kurz vor dem Sechzehner legte Mangala rechts raus auf Narey. Der Offensivmann machte es dieses Mal besser und traf mit einem trockenen Flachschuss ins lange Eck zum verdienten 1:0 für Hamburg (11.).

Paderborn wäre beinahe eine schnelle Antwort geglückt, Spezialist Klement traf bei einem Freistoß aus rund 25 Metern zentraler Position aber nur die Oberkante der Latte (16.). Ansonsten kam die zweitbeste Offensive der Liga offensiv jedoch nicht zum Zug. Das lag vor allem daran, dass das Gegenpressing des HSV gut funktionierte und die Gastgeber die Konter der Ostwestfalen meist schon im Keim erstickten. Mit zunehmender Spieldauer schaltete Hamburg etwas zurück, hatte die Partie jedoch weiter im Griff. Paderborn kam offensiv weiter nicht über Ansätze hinaus.

Gueye scheitert an der Latte

Der zweite Abschnitt begann mit einem Ausrufezeichen der Gäste: Nach einer Ecke für den SCP bekam Hamburg den Ball nicht richtig weg. Am Ende lenkte Gueye einen Schuss von Vasiliadis mit dem Kopf an die Oberkante der Latte (49.). Aus dem Spiel heraus fanden die Ostwestfalen gegen die aufmerksame HSV-Defensive jedoch weiter kein Durchkommen. Die Hausherren hätten nach einem schönen Spielzug derweil einen zweiten Treffer nachlegen können, Jatta zielte im Strafraum aber knapp über den Querbalken (54.).

Ansonsten spielte sich die Partie hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab. Der HSV hatte die Begegnung im Griff, spielte seine Angriffe aber oft zu ungenau zu Ende. Paderborn fehlten im Spiel nach vorne nach wie vor die zündenden Ideen. Nach 71 Minuten hatte Narey das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte frei vor Zingerle aber am SCP-Torwart. Auf der Gegenseite kam Dräger aus spitzem Winkel zum Abschluss, zielte aber zu hoch (79.). Weil der eingewechselte Arp in den Schlussminuten die Entscheidung verpasste (85.), blieb es letztlich beim knappen 1:0 für den HSV.

Mit dem Dreier setzte Hamburg seine Erfolgsserie unter Trainer Wolf fort (fünf Siege, ein Remis) und verteidigte im Fernduell mit Köln (3:1 in Regensburg) die Tabellenspitze. Für die Hanseaten geht es am nächsten Freitag (18.30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim MSV Duisburg weiter. Paderborn hat tags darauf (13 Uhr) Dynamo Dresden zu Gast.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hamburger SV
Aufstellung:
Pollersbeck (3) - 
G. Sakai (2,5) , 
Bates (3,5)    
Mangala (1,5) - 
Narey (2)    
Hunt (2)    
Holtby (4)    
Jatta (2,5)        
H.-C. Hwang (4,5)    

Einwechslungen:
67. Ito für H.-C. Hwang
76. Moritz für Holtby
84. Arp für Jatta

Trainer:
Wolf
SC Paderborn 07
Aufstellung:
Zingerle (2) - 
Dräger (4,5)    
Schonlau (2)    
Hünemeier (3,5)    
Collins (4,5) - 
Vasiliadis (3)    
Schwede (5)    
Klement (2,5) , 
Antwi-Adjej (3,5) - 
Michel (4) , 
Gueye (3)    

Einwechslungen:
46. Boeder (3,5) für Schwede
68. Zolinski     für Gueye
82. J. Düker für Dräger

Trainer:
Baumgart

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Narey (11., Rechtsschuss, Mangala)
Gelbe Karten
HSV:
Jatta
(1. Gelbe Karte)
,
Bates
(2.)
Paderborn:
Schonlau
(4. Gelbe Karte)
,
Vasiliadis
(1.)
,
Zolinski
(2.)

Spieldaten

Hamburger SV       SC Paderborn 07
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 10 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 464 : 476 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 360 : 378 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 104 : 98 Fehlpässe
 
Passquote 78% : 79% Passquote
 
Ballbesitz 49% : 51% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 55% : 45% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 10 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 16 : 9 Gefoult worden
 
Abseits 6 : 1 Abseits
 
Ecken 4 : 2 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
16
9x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
16
7x
 
3.
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
16
6x
 
4.
Kronholm, Kenneth
Kronholm, Kenneth
Holstein Kiel
16
5x
 
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
16
5x
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Spielinfo

Anstoß:
07.12.2018 18:30 Uhr
Zuschauer:
49449
Spielnote:  2
temporeiche Partie mit spielerischen Momenten und Torraumszenen auf beiden Seiten. Weil der HSV die Entscheidung verpasste, mit Spannung bis zum Schluss.
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
4:2
Schiedsrichter:
Benjamin Cortus (Röthenbach a. d. Pegnitz)   Note 3
keine gravierenden Fehler, aber mit Mängeln bei der Vorteilsregel.
Spieler des Spiels:
Orel Mangala
herausragend gegen den Ball, immer mit Übersicht und dazu Vorlagengeber zum Siegtor.

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