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FC St. Pauli

FC St. Pauli

1
:
1

Halbzeitstand
0:0
Dynamo Dresden

Dynamo Dresden


FC ST. PAULI
DYNAMO DRESDEN
15.
30.
45.



60.
75.
90.









Dresden holt zweites Remis am Millerntor

Müller belohnt Dynamos Anrennen

St. Pauli und Dresden trennten sich 1:1. Am ausverkauften Millerntor begann Durchgang zwei nach zerfahrener und unterhaltungsarmer erster Hälfte mit einem Blitzstart der Kiez-Kicker. Danach hielt das Abwehrbollwerk der Kauczinski-Elf gegen lange Zeit einfallslos attackierende Sachsen - aber nur bis kurz vor Schluss.

Benatelli vs. Dudziak
Laufduell im Mittelfeld: Dresdens Benatelli gegen St. Paulis Torschütze Dudziak.
© imagoZoomansicht

St. Paulis Trainer Markus Kauczinski musste nach dem 1:1 in Regensburg mit Buchtmann (Muskelfaserriss) und Neudecker (Außenbandriss) zwei verletzte Akteure ersetzen. Veerman fand sich auf der Bank wieder, die drei Neuen hießen somit Zander, Sobota und Miyaichi.

Auch Dresdens Coach Maik Walpurgis fehlten nach dem 2:0-Sieg gegen Ingolstadt in Hartmann (Rippenbruch) und Wahlqvist (Stressfraktur) zwei Stammkräfte. Für dieses Duo sowie Kreuzer und Ebert (beide Bank) rückten Dumic, Aosman, Heise und Berko in die Startelf.

Beide Teams zeigten in der Anfangsphase bis zum Strafraum zwar vielversprechende Ansätze, dann jedoch fehlten die Kreativmomente. Bis zur ersten wirklich gelungenen Kombination dauerte es fast 20 Minuten: Traumhaft sicher spielten die Hamburger Sobota frei, der aber nach Möller Daehlis Pass mit der Fußspitze im Abseits stand (19.).

Auf der Gegenseite verzog Atik bei der einzigen nennenswerten Abschlusssituation der optisch überlegenen Dynamos (23.).

Vor ausverkauftem Haus, aber wegen des allgemeinen Fanprotests auch gegen Montagsspiele zunächst stiller Kulisse musste St. Pauli im ersten Durchgang zweimal wechseln: Zehir kam für Knoll (24.), Veerman ersetzte den nach Foul von Atik angeschlagenen Möller Daehli (36.).

Auf dem Rasen tat sich wie auf den Rängen fast nichts. Die Abwehrreihen behielten den Überblick in einer bis zum Pausenpfiff sehr zerfahrenen Partie, in der einzig Konés akrobatischer, wenn auch nicht zielgerichteter Abschlussversuch Sekunden vor dem Kabinengang noch einmal für ein wenig Aufregung sorgte (45.).

Dudziak steht goldrichtig

Mit Wiederanpfiff fand der Stimmungsboykott ein Ende, nun machten sich die Fans gewohnt lautstark bemerkbar. Und auf dem Platz fühlten sich vor allem die Gastgeber angespornt: Allaguis 20-Meter-Schuss rauschte noch drüber (46.), doch wenig später klingelte es im Gästetor: Sobota köpfte zu Veerman, nach dessen Heber auf Allagui der Sturmkollege noch geblockt wurde. Aus dem Hintergrund rauschte Dudziak heran und schob überlegt aus elf Metern flach ins rechte Eck ein (47.).

Die Sachsen reagierten mit wütenden Attacken, fanden aber im letzten Drittel kaum Lösungen. Die Kauzcinski-Elf verteidigte kompakt und gut organisiert, etliche vielversprechende Kontersituationen blieben ungenutzt.

Müller nutzt Dumics Vorlage - Dudziak scheitert

Es dauerte bis zur 75. Minute, bis Koné für Dresden, das Ebert für Benatelli brachte (71.), per Drehschuss wenigstens etwas Torgefahr versprühte. Die Schlussphase erlebte Dresdener Einbahnstraßenfußball Richtung Tor der Hausherren, und schließlich belohnten sich die Walpurgis-Schützlinge für nimmermüden Einsatz, als Müller nach Dumics Kopfballvorlage einnickte (86.).

Die letzten Aktionen gehörten den Hamburgern: Schubert parierte gut gegen Veerman (90.+1), bärenstark bei Dudziaks Volleyschuss und aufmerksam gegen den nachsetzenden Veerman (90.+3). Dann war Schluss.

Für Dresden, dessen schwarze Serie (jetzt 0/2/4) am Millerntor eine Fortsetzung fand, geht es am nächsten Sonntag (13.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Holstein Kiel weiter. St. Pauli hat das Montagsspiel und reist dafür nach Bochum.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (3) - 
Zander (4) , 
Ziereis (3) , 
Avevor (4) , 
Buballa (4) - 
Dudziak (2)        
Knoll    
Miyaichi (3,5)    
Möller Daehli (4)    
Sobota (4) - 
Allagui (4,5)    

Einwechslungen:
24. Zehir (5)     für Knoll
36. Veerman (2,5) für Möller Daehli
74. Cenk Sahin für Miyaichi

Trainer:
Kauczinski
Dynamo Dresden
Aufstellung:
Schubert (2) - 
J. Müller (2,5)    
Dumic (3)    
Hamalainen (3) - 
Berko (4)    
Benatelli (3,5)    
Nikolaou (3,5) , 
Heise (3,5)    
Aosman (4,5) , 
Atik (4,5)    
Koné (4)

Einwechslungen:
71. Ebert für Benatelli
80. Duljevic für Berko
80. Kreuzer     für Atik

Trainer:
Walpurgis

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Dudziak (47., Linksschuss, Allagui)
1:1
J. Müller (86., Kopfball)
Gelbe Karten
St. Pauli:
Zehir
(1. Gelbe Karte)
,
Dudziak
(3.)
Dresden:
Dumic
(4. Gelbe Karte)
,
Kreuzer
(3.)

Spieldaten

FC St. Pauli       Dynamo Dresden
Tore 1 : 1 Tore
 
Torschüsse 7 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 355 : 614 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 253 : 524 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 102 : 90 Fehlpässe
 
Passquote 71% : 85% Passquote
 
Ballbesitz 37% : 63% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 60% : 40% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 11 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 12 Gefoult worden
 
Abseits 5 : 1 Abseits
 
Ecken 1 : 3 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
01.12.2018 13:00 Uhr
Zuschauer:
29546 (ausverkauft)
Spielnote:  5
einzig die ersten fünf und die letzten fünf Minuten der zweiten Halbzeit hatten Rasanz, der Rest war Langeweile.
Chancenverhältnis:
3:1
Eckenverhältnis:
1:3
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 2
unaufgeregter Leiter mit richtigem Strafmaß bei der Bewertung von Zweikämpfen.
Spieler des Spiels:
Markus Schubert
souverän. Rettete Dresden in der Nachspielzeit mit einer Großtat gegen Dudziak.

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