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SV Sandhausen

SV Sandhausen

1
:
2

Halbzeitstand
1:2
1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim


SV SANDHAUSEN
1. FC HEIDENHEIM
15.
30.
45.






60.
75.
90.







Abgezockte Minuten vor der Halbzeit reichen FCH aus

Trotz Traumtor: Sandhausen unterliegt auch Heidenheim

Der SV Sandhausen unterlag im Derby dem 1. FC Heidenheim mit 1:2 und bleibt besonders vor heimischer Kulisse zu harmlos im Torabschluss. Über weite Strecken waren die Hausherren aktiver und gewillter, aber nur Försters Sonntagsschuss fand sein Ziel. Kurz vor dem Seitenwechsel profitierte der FCH dann von Sandhäuser Nachlässigkeiten.

(Zu) leichtes Spiel: Denis Thomalla (r.) erzielt das 2:1.
© imagoZoomansicht

SVS-Coach Uwe Koschinat änderte seine Anfangsformation nach der 1:2-Niederlage in Kiel auf vier Positionen: Lomb, Seegert, Müller und Wooten wurden durch Schuhen, Paqarada, Jansen und Vollmann ersetzt.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt stellte trotz der 1:5-Pleite gegen Paderborn nur einmal um: Linksverteidiger Feick rückte für Beermann zurück in die Viererkette.

Es war ein für eine Mannschaft, die vor der Partie mit 39 Prozent Schüsse aufs Tor am wenigsten Zielwasser der Liga zu sich genommen hatte, ein beeindruckender Auftakt: SVS-Keeper Schuhens Abschlag landete im Kurzpass-Stil über Vollmann bei Förster, der aus der Distanz mit seinem linken Fuß ansatzlos abzog. Unhaltbar schlug die Kugel an die Unterkante der Latte und von dort aus im Gäste-Gehäuse ein (8.). Bemerkenswert: Das siebte Heimspiel war erst das zweite, in dem der Sandhausen mindestens einen Treffer erzielten konnte.

Feick mit Glück, Thomalla unbedrängt

Eine verdiente Führung, denn die Hausherren waren aktiver, zielgerichteter und häufig einen Schritt schneller - auch in der Defensive, wo Heidenheimer Ansätze, meist über den quirligen Multhaup, im Keim erstickt wurden. SVS-Torschütze Förster verpasste nach 31 Minuten den zweiten Pfosten und somit die Verdopplung des Vorsprungs. Eine gute Gelegenheit hatten wiederum die Gäste nach einer Flanke von Rechtsverteidiger Busch, doch Karl kam mit seinem Kopf dem lauernden Griesbeck in letzter Sekunde zuvor (34.). In den Minuten vor dem Halbzeitpfiff übernahm die Schmidt-Elf aber die Kontrolle - und drehte den Spieß um: Feicks Distanzschuss, von Klingmann abgefälscht, überwand den dabei unglücklich aussehenden Schuhen (39.), der kurz darauf gegen den nach einer Ecke unbewachten Thomalla aus wenigen Metern keine Chance hatte (45.+1). So waren es plötzlich die Gäste, die mit einer 2:1-Führung in den Katakomben verschwanden.

Mühe ja, Präzision nein

Aus diesen kam abermals der SVS als druckvolleres Team. Jedoch erst, als Koschinat zweimal offensiv wechselte - Behrens und Wooten kamen für Jansen und Gislason - spiegelte sich das auch im Chancenverhältnis wieder. Vollmann schoss zunächst aus aussichtsreicher Position ein Luftloch (58.), etwas später wurde sein wuchtiger Versuch von Theuerkauf geblockt - wonach Wooten um ein Haar zu einer exzellenten Ausgleichschance gekommen wäre (60.). Es dauerte eine ganze Zeit, ehe sich Behrens die nächste bot, der Winkel war für dessen Drehschuss jedoch zu spitz (72.). Sechs Zeigerumdrehungen später liefen sich nach einem vielversprechenden Angriff Behrens und Schleusener selbst über den Haufen, auch in der Folge ließen die Sandhäuser die nötige Präzision in ihren Aktionen vermissen. Ein wahrer Lucky Punch gelang auch durch Klingmanns abgerutschte Bogenlampe nicht mehr (90.+1).

Während der FCH auf Platz sieben springt und nur vier Zähler hinter Relegationsrang drei liegt, rutscht der SVS sogar auf einen direkten Abstiegsplatz.

Für Heidenheim geht es nächsten Samstag (13 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Duisburg weiter. Sandhausen ist einen Tag später in Bielefeld (Sonntag, 13.30 Uhr) gefordert.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Sandhausen
Aufstellung:
Schuhen (4,5) - 
Klingmann (4) , 
Karl (2,5) , 
Verlaat (3) , 
Paqarada (4) - 
Linsmayer (4)        
M. Jansen (3,5)    
Gislason (3)    
P. Förster (3)    
Vollmann (3,5)    

Einwechslungen:
53. K. Behrens (4) für M. Jansen
53. Wooten (4) für Gislason
65. F. Müller für Vollmann

Trainer:
Koschinat
1. FC Heidenheim
Aufstellung:
Ke. Müller (4) - 
Busch (2,5) , 
P. Mainka (3) , 
Theuerkauf (3,5) , 
Feick (2,5)            
Dorsch (3,5)        
Griesbeck (3) , 
Multhaup (3,5) - 
Schnatterer (3,5)    
Thomalla (2,5)        
Dovedan (3,5)    

Einwechslungen:
56. Andrich (3,5) für Dorsch
75. Wittek für Feick
86. Pat. Schmidt für Thomalla

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
P. Förster (8., Linksschuss, Vollmann)
1:1
Feick (39., Linksschuss, Thomalla)
1:2
Thomalla (45. + 1, Rechtsschuss, Schnatterer)
Gelbe Karten
Sandhausen:
Linsmayer
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
Heidenheim:
Feick
(1. Gelbe Karte)
,
Dorsch
(5., gesperrt)
,
Dovedan
(4.)

Spieldaten

SV Sandhausen       1. FC Heidenheim
Tore 1 : 2 Tore
 
Torschüsse 16 : 7 Torschüsse
 
gespielte Pässe 454 : 354 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 332 : 238 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 122 : 116 Fehlpässe
 
Passquote 73% : 67% Passquote
 
Ballbesitz 57% : 43% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 21 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 20 : 11 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 1 Abseits
 
Ecken 6 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
02.12.2018 13:30 Uhr
Zuschauer:
4778
Spielnote:  4
starker Beginn von Sandhausen, danach reichten Heidenheim zehn starke Minuten, um das Spiel zu drehen. In der zweiten Hälfte verflachte die Partie.
Chancenverhältnis:
4:3
Eckenverhältnis:
6:4
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 2
tadellose Leistung, leitete die Partie souverän und unaufgeregt.
Spieler des Spiels:
Denis Thomalla
nach seiner Verletzungspause kommt er immer besser in Schwung. Erzielte das Tor zum 2:1 (45.+1) und arbeitete auch defensiv gut mit.

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