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SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth

3
:
2

Halbzeitstand
1:1
1. FC Magdeburg

1. FC Magdeburg


SPVGG GREUTHER FÜRTH
1. FC MAGDEBURG
15.
30.
45.



60.
75.
90.













Magdeburg verliert die fünfte Partie in Folge

Spätes Comeback: Magyar veredelt Fürths Aufholjagd

Ein Wahnsinns-Finish erlebten die Zuschauer im Fürther Sportpark Ronhof beim 3:2 der SpVgg gegen den FC Magdeburg am Freitagabend. Die Führung des Kleeblatts konterten die Gäste, bei der Premiere von Michael Oenning legte der FCM ein gutes Spiel hin. Es deutete alles auf den Befreiungsschlag des Aufsteigers hin, doch dann schlug die Stunde der Fürther Joker.

Shawn Parker trifft zum 2:2
Volltreffer: Shawn Parker leitete mit seinem Freistoßtreffer in der 88. Minute das Fürther Comeback ein.
© imagoZoomansicht

Fürths Trainer Damir Buric nahm nach der herben 0:4-Niederlage bei Union Berlin drei Wechsel vor: Jaeckel, Bauer und Caligiuri rückten für Wittek (Augenverletzung), Magyar (Bank) und Sauer (5. Gelbe Karte) in die Startelf.

Magdeburgs Trainer Michael Oenning veränderte das Team bei seiner Pflichtspielpremiere auf vier Positionen. Gegenüber der 2:3-Niederlage gegen Jahn Regensburg unter seinem Vorgänger Jens Härtel schickte er Erdmann, Rother, Weil und Lohkemper anstelle von Handke, Butzen (beide Bank), Ignjovski (Kapsel- und Bänderriss im rechten Ellbogen) und Laprevotte (Adduktorenprobleme) ins Rennen.

Die Anfangsphase im Fürther Sportpark Ronhof bot wenig Spektakel. Weder die Hausherren noch die Gäste, die nach 20 Minuten deutlich mehr Zweikämpfe gewonnen hatten und sich überhaupt sehr aufgeweckt präsentierten, wurden offensiv gefährlich. Während sich beide Mannschaften zwischen den Strafräumen beackerten, war in den Hoheitsgebieten von Burchert und Brunst nichts los. Die ersten Möglichkeiten hatte dann der FCM: Erst rutschte Lohkemper im Zentrum am Ball vorbei, dann klärte Jaeckel nur Sekunden später für seinen bereits geschlagenen Torhüter - Lohkemper hatte die Kugel bereits an Burchert vorbeigespitzelt (23.).

Fürth kam danach etwas besser in die Partie und ging mit der ersten eigenen Chance gleich in Führung: Mohr hatte Keita-Ruel mit einem langen Flugball aus der eigenen Hälfte gesucht und gefunden, der Stürmer hatte rechts im Strafraum viel Platz und zog mit dem ersten Kontakt ab. Weil Brunst nicht gut aussah und den Ball durchrutschen ließ, durfte Keita-Ruel jubelnd abdrehen - die SpVgg führte (30.).

Beck schlägt zurück

Atanga hätte kurz darauf erhöhen können, setzte seinen Heber gegen den im Niemandsland stehenden Brunst allerdings deutlich am Gehäuse vorbei. So kamen die Gäste noch vor der Pause zurück: Lohkemper ließ auf der rechten Seite Jaeckel und Mohr stehen und spielte flach in die Mitte. Beck scheiterte per Hacke noch an Burchert, im zweiten Versuch schob der Angreifer den Ball mühelos über die Linie (40.). Das nicht unverdiente 1:1 war gleichzeitig der Halbzeitstand.

Der zweite Abschnitt war noch keine fünf Minuten alt, da zappelte es schon wieder hinter Burchert im Netz. Weil hatte Lohkemper auf der linken Seite in Szene gesetzt, und der Vorbereiter des 1:1 sollte erneut groß aufspielen: Am linken Strafraumeck legte er sich den Ball rechts an Caligiuri vorbei, um links vorbeizugehen. Anschließend wuchtete er die Kugel unhaltbar halbhoch ins rechte Eck. Spiel gedreht (49.)!

Nun waren die Fürther an der Reihe, wieder zurückzukommen. Buric wechselte offensiv, brachte mit Parker und Reese zwei Offensive. Doch wirklich brenzlig wurde es für Magdeburg erst einmal nicht. Fürths Körpersprache stimmte, doch klar herausgespielte Torchancen waren Mangelware. Stattdessen kamen die Gäste zu weiteren Möglichkeiten: Der ständige Unruheherd Lohkemper verpasste die Entscheidung (70./79.), für die Fürther setzte Keita-Ruel mit seinem Fallrückzieher ein Ausrufezeichen (76.).

Wahnsinns-Finish der Fürther

Magdeburg verteidigte die Führung im Vorwärtsgang und machte es den Fürthern so schwer, eine Drangphase zu entwickeln. Dennoch kam das Kleeblatt in der 88. Minute zum Ausgleich: Parker zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern über die Mauer hinweg ins rechte Eck (88.). Danach wurde es wild: Beide Teams wollten den Sieg unbedingt, Costly verlangte Burchert alles ab (90.). Das bessere Ende hatten jedoch die Franken, denn der eingewechselte Magyar verlängerte einen Eckball von Mohr mit der Schulter zum 3:2-Siegtreffer ins linke Eck (90.+3).

Fürth spielt am kommenden Samstag (13 Uhr) beim 1. FC Köln. Magdeburg empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) den VfL Bochum.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Burchert (2,5) - 
M. Bauer (4,5)    
Maloca (3,5) , 
Jaeckel (4)    
M. Caligiuri (5)    
T. Mohr (3,5)    
Gugganig (4,5)    
S. Ernst (3,5)    
Green (5)    
Atanga (4,5) , 
Keita-Ruel (2)    

Einwechslungen:
56. Reese (4)     für Gugganig
56. S. Parker (3)     für Green
77. Magyar     für Jaeckel

Trainer:
Buric
1. FC Magdeburg
Aufstellung:
Brunst (5) - 
Erdmann (3,5) , 
Rother (4)    
Weil (3,5) - 
Bülter (2,5) , 
Niemeyer (4)    
Türpitz (3)    
Beck (3,5)        
Lohkemper (2)        

Einwechslungen:
68. Costly für Niemeyer
82. M. Berisha für Lohkemper
90. + 2 Handke für Türpitz

Trainer:
Oenning

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Keita-Ruel (30., Rechtsschuss, T. Mohr)
1:1
Beck (40., Rechtsschuss, Lohkemper)
1:2
Lohkemper (49., Rechtsschuss, Weil)
2:2
S. Parker (88., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
3:2
Magyar (90. + 3, linke Schulter, T. Mohr)
Gelbe Karten
Fürth:
S. Ernst
(3. Gelbe Karte)
,
M. Bauer
(1.)
,
Reese
(1.)
,
T. Mohr
(3.)
Magdeburg:
Rother
(6. Gelbe Karte)

Spieldaten

SpVgg Greuther Fürth       1. FC Magdeburg
Tore 3 : 2 Tore
 
Torschüsse 15 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 411 : 351 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 295 : 220 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 116 : 131 Fehlpässe
 
Passquote 72% : 63% Passquote
 
Ballbesitz 54% : 46% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 46% : 54% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 13 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 11 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 4 : 0 Abseits
 
Ecken 4 : 8 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
23.11.2018 18:30 Uhr
Zuschauer:
9390
Spielnote:  3,5
in der zeitweise zerfahrenen, gegen Ende aber höchst spannenden Partie war Magdeburg unterm Strich das spielerisch bessere Team.
Chancenverhältnis:
6:8
Eckenverhältnis:
4:8
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 3,5
fiel zwar auf einige Faller herein, hatte die Partie aber im Griff. Knifflig die Szene, als Lohkemper den Laufweg von Bauer kreuzte und zu Fall kam (72.) – dies nicht als Notbremse zu werten und Bauer nur Gelb zu geben, geht in Ordnung.
Spieler des Spiels:
Daniel Keita-Ruel
laufstarker und ballsicherer Alleinunterhalter im Sturm, war trotz rarer Unterstützung stets gefährlich.

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