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Jahn Regensburg

Jahn Regensburg

0
:
2

Halbzeitstand
0:0
Dynamo Dresden

Dynamo Dresden


JAHN REGENSBURG
DYNAMO DRESDEN
15.
30.
45.

60.
75.
90.











Regensburg bleibt vor heimischer Kulisse sieglos

Doppelschlag: Horvath und Aosman führen Dresden zum Sieg

Die SG Dynamo Dresden hat ihr Auswärtsspiel beim SSV Jahn Regensburg mit 2:0 gewonnen. In einer taktisch geprägten Partie gingen die Sachsen durch einen Doppelschlag wenige Minuten nach der Halbzeitpause in Führung und verwalteten den Vorsprung danach geschickt. Regensburg dagegen zeigte sich das ganze Spiel über bemüht. Dem Aufsteiger fehlte es aber viel zu oft an Zielstrebigkeit und klaren Ideen, um sich Torchancen zu erspielen.

Dresdens Aosman trifft
Dresdens Aosman (m.) erzielt gegen Regensburgs Pentke das vorentscheidende 2:0.
© imagoZoomansicht

Regensburgs Trainer Achim Beierlozer nahm nach dem 3:1-Sieg in Heidenheim eine Veränderung in seiner Startelf vor: Mees ersetzte Vrenezi, der auf der Bank Platz nahm.

Dresdens Coach Uwe Neuhaus tauschte nach dem 1:1 in Fürth drei Akteure in seiner ersten Elf aus. Fabian Müller, Lambertz und Mlapa, der sein Startelf-Debüt gab, begannen für Heise (Muskelfaserriss), Benatelli und Röser (beide Bank).

Dresden spielte in einem 4-3-3-System, in dem sich beim Spielaufbau die Außenverteidiger Seguin und Fabian Müller weit nach vorne schoben. Lambertz oder Hartmann ließen sich dafür zwischen die Innenverteidiger Jannik Müller und Ballas fallen, um das Spiel von hinten und wenn möglich mit steilen Vertikalpässen aufzubauen. Mlapa agierte dafür als eine Art Zielspieler in der Spitze, um Bälle festzuklemmen und weiterzuleiten. Regensburg trat in einer 4-2-2-2-Formation auf und suchte den Weg über die Außenbahnen nach vorne. Es fehlte dem Jahn aber viel zu häufig an der nötigen Präzision.

Dresden mit den ersten Chancen

Die erste Chance des Spiels resultierte aus einer Unsicherheit von Jahn-Torhüter Pentke. Der Keeper spielte unbedrängt einen schlampigen Pass in den Fuß des Ex-Regensburgers Aosman, der freie Bahn hatte, den Ball aber über Pentke und das Tor chippte (5.). Eine Minute später zielte Duljevic um wenige Zentimeter am linken Pfosten vorbei (6.), dann war es Segiun, dessen Versuch aus spitzem Winkel Pentke erst im Nachfassen hatte (14.). Regensburg tat sich in der Anfangsphase schwer, kam einzig durch Grüttner zu einem ersten Abschluss (9.).

Nach einer Viertelstunde entwickelte sich eine taktisch geprägte Partie. Regensburg schob seine erste Pressinglinie immer wieder mal nach vorne und setzte Dresden in der eigenen Hälfte unter Druck. Gelang es der Neuhaus-Elf mal, mehrere Jahn-Akteure zu überspielen, spielte sie diese Situationen zu fahrig aus. Bis zum Pausenpfiff versprühte nur noch ein Flachschuss von Duljevic etwas Torgefahr (34.).

Doppelschlag nach der Pause

Im zweiten Durchgang begann Dresden mit mehr Schwung und belohnte sich schon nach drei Minuten: Der starke Duljevic verzögerte im Laufduell mit Sörensen auf dem linken Flügel kurz das Tempo, spielte dann einen Querpass zum aufgerückten Fabian Müller, dessen Ablage Horvath freistehend zentral vor dem Kasten ins Tor schob (48.). Der Jahn war gedanklich noch mit dem Gegentreffer beschäftigt, als Nachreiner von Horvath ins Laufduell gezwungen wurde und diesen mit einem Foul stoppte. Schiedsrichter Günsch hatte das Foul im Strafraum gesehen und zeigte nach kurzem Zögern auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Aosmann (51.).

Dynamo verwaltet clever - Regensburg einfallslos

Danach verteidigte Dresden clever, wurde von den harmlosen Regensburgern aber auch nicht vor Probleme gestellt. Die Sachsen verzeichneten phasenweise über 60 Prozent Ballbesitz und schafften es ab und an, durch Vorstöße für Entlastung zu sorgen. Zog sich die SGD tief in die eigene Hälfte zurück, fand der SSV so gut wie kein Durchkommen und verlor den Ball im letzten Drittel. Die einzige Chance bekamen die Hausherren in der 85. Minute, als Grüttner nach einem Eckstoß über das Tor köpfte und hatten kurz vor dem Schlusspfiff Glück, dass Röser das 0:3 aus Regensburger Sicht liegen ließ (89.).

Regensburg, das bislang alle seine Punkte auswärts geholt hat, spielt am Mittwoch (18.30 Uhr) bei Fortuna Düsseldorf. Dresden empfängt dann zur gleichen Zeit Arminia Bielefeld.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Jahn Regensburg
Aufstellung:
Pentke (4) - 
Nachreiner (3,5) , 
Sörensen (3) , 
Gimber (3,5)        
Nandzik (3) - 
Knoll (3)    
Geipl (4) - 
George (4,5)    
Mees (4,5) - 
Grüttner (4,5)    
Adamyan (4)    

Einwechslungen:
58. Vrenezi (4) für George
64. Stolze für Gimber
75. Nietfeld für Adamyan

Trainer:
Beierlorzer
Dynamo Dresden
Aufstellung:
Schwäbe (3,5) - 
Seguin (3,5) , 
J. Müller (2,5) , 
Ballas (3) , 
Fa. Müller (3,5)    
Mar. Hartmann (2,5)        
Horvath (3,5)    
Lambertz (3,5)    
Aosman (3)    
Duljevic (2)    
Mlapa (3,5)    

Einwechslungen:
67. L. Röser für Mlapa
72. Benatelli für Duljevic
83. Hauptmann für Lambertz

Trainer:
Neuhaus

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Horvath (48., Rechtsschuss, Fa. Müller)
0:2
Aosman (51., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Horvath)
Gelbe Karten
Regensburg:
Knoll
(2. Gelbe Karte)
,
Gimber
(2.)
Dresden:
Fa. Müller
(1. Gelbe Karte)
,
Mar. Hartmann
(2.)

Spieldaten

Jahn Regensburg       Dynamo Dresden
Tore 0 : 2 Tore
 
Torschüsse 9 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 325 : 460 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 228 : 358 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 97 : 102 Fehlpässe
 
Passquote 70% : 78% Passquote
 
Ballbesitz 43% : 57% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 18 : 17 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 2 Abseits
 
Ecken 9 : 1 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
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2.
Himmelmann, Robin
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14
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3.
Schuhen, Marcel
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SV Sandhausen
15
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Flekken, Mark
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MSV Duisburg
15
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5.
Wolf, Raphael
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Spielinfo

Anstoß:
17.09.2017 13:30 Uhr
Zuschauer:
14831
Spielnote:  3,5
ein von vielen Zweikämpfen geprägtes Spiel. Dadurch entstand wenig Spielfluss.
Chancenverhältnis:
2:7
Eckenverhältnis:
9:1
Schiedsrichter:
Christof Günsch (Marburg)   Note 2,5
agierte weitestgehend fehlerfrei, beim Elfmeterpfiff gute Absprache mit dem Assistenten.
Spieler des Spiels:
Haris Duljevic
machte viel Betrieb über die linke Seite. Hatte viele gute Einzelaktionen, leitete das 1:0 ein.

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