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Erzgebirge Aue

Erzgebirge Aue

3
:
1

Halbzeitstand
0:0
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg


ERZGEBIRGE AUE
1. FC NÜRNBERG
15.
30.
45.


60.
75.
90.













Aues Interimscoach Robin Lenk feiert ersten Sieg

3:1: Starkes Aue bringt dem Club erste Niederlage bei

Wer hätte das gedacht: Das bis dato noch sieglose Erzgebirge Aue schickte den bis Samstagnachmittag noch ungeschlagenen 1. FC Nürnberg völlig verdient mit 3:1 nach Hause. Nach ausgeglichener erster Hälfte steigerten sich die Sachsen in Durchgang zwei in einem Rausch und deckten die Schwächen beim Club gnadenlos auf.

Dominik Wydra jubelt
Aues Dominik Wydra jubelt nach seinem tollen Führungstreffer gegen Nürnberg.
© imagoZoomansicht

Aues Interimstrainer Robin Lenk vertraute in seinem zweiten Spiel auf der Bank Erzgebirges exakt jener Startelf, die auch beim 1:1 bei Eintracht Braunschweig begann.

Nürnbergs Trainer Michael Köllner musste dagegen im Vergleich zum 2:2 gegen Union Berlin notgedrungen umstellen. Für Top-Vorbereiter Kerk, der wegen eines Achillessehnenrisses bis weit in das kommende Jahr ausfallen wird, begann Salli. Zudem ersetzten Löwen und Ishak Kammerbauer und Zrelak, die beide auf der Bank saßen.

Aue agierte wie in Braunschweig zunächst aus einer massierten Defensive, die durch Rizzuto und Riese verstärkt wurde. Nürnberg hatte zu Beginn optische Vorteile und mehr Ballbesitz, konnte daraus in der Anfangsphase aber kein Kapital schlagen. Im Gegenteil, die größte Chance zur Führung hatten die Sachsen. Nach einer zu kurzen Kopfballabwehr von Margreitter zog Bertram direkt ab, Club-Keeper Kirschbaum klärte mit den Fingerspitzen zur Ecke (8.).

Die Möglichkeit stärkte das Selbstvertrauen der Auer, die in der Folgezeit das Spiel offen gestalten konnten. Allerdings boten sich dem 1. FCN dadurch mehr Räume, es entwickelte sich eine kurzweilige Partie auf Augenhöhe, die vor beiden Toren Aufreger zu bieten hatte. Für den Club hatte Teuchert zweimal die Führung auf dem Fuß, doch zweimal hieß der Sieger Männel (16., 19.).

Mit zunehmender Spieldauer wurde Aue dann aber immer mutiger. Die Sachsen hielten nicht nur kämpferisch dagegen, sondern stellten auch spielerisch die favorisierten Franken vor einige Probleme. In der 34. Minute faustete Kirschbaum eine Tiffert-Ecke nicht konsequent genug weg, lenkte den Nachschuss von Nazarov aber reaktionsschnell über die Querlatte. Und auch in der 42. Minute war Kirschbaum nach einem Köpke-Kopfball zur Stelle und verhindert einen Rückstand. So ging es torlos in die Kabinen.

Weder Aues Interimscoach Lenk noch Nürnbergs Trainer Köllner nahmen zu Wiederanpfiff personelle Wechsel vor. Aue knüpfte gleich an die gute Leistung aus Durchgang eins an, attackierte die Nürnberger früh und setzte durch Nazarov nach nur wenigen Sekunden einen ersten Warnschuss ab.

Aue blieb auch in der Folgezeit die aktivere Mannschaft, der Club wirkte passiv. Die Sachsen hatten optische Vorteile, mehr Ballbesitz und auch die besseren Möglichkeiten. Und nach einer Stunde belohnte sich Erzgebirge für den couragierten Auftritt. Wydra zog nach einer Ecke aus der Distanz ab, sein toller Schuss wurde von Margreitter noch leicht abgefälscht, der Schuss schlug unhaltbar für Kirschbaum im rechten Torwinkel ein.

Das Führungstor ließ die eh schon breite Brust bei den Auern noch mehr anschwellen. Von Nürnberg kam keinerlei Reaktion mehr, im Gegenteil. Aue spielte sich mehr und mehr in einen Rausch und deckte die Schwächen der Nürnberger gnadenlos auf. Nach einem Ballverlust des eingewechselten Kammerbauers schaltete das Erzgebirge schnell um, Köpke passte genau in den Lauf von Nazarov, der frei vor Kirschbaum die Nerven behielt und in der 73. Minute auf 2:0 erhöhte. Und in der 78. Minute durfte Tiffert seelenruhig eine Flanke schlagen, die Köpke sehenswert per Kopf zum 3:0 vollendete.

Die Partie war damit entschieden. Nürnberg, das im zweiten Durchgang bis dato völlig desolat auftrat, konnte durch Möhwald zwar noch Ergebniskorrektur betreiben (87.), doch die Franken landeten nach dem tollen Saisonstart jäh auf dem Boden der Tatsachen. Großer Jubel herrschte dagegen bei Erzgebirge Aue: Über die ersten drei Punkte und die tolle Leistung gegen den Club.

Aue ist nach der Länderspielpause samstags (13 Uhr) bei Ingolstadt zu Gast. Nürnberg empfängt in der Montagspartie (20.30 Uhr) des 5. Spieltages den FC St. Pauli.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Männel (2,5)    
Rizzuto (3,5) , 
Kalig (2,5)    
Wydra (1,5)    
Rapp (2,5)    
Riese (3)    
Fandrich (2) , 
Tiffert (3)    
Köpke (2,5)    
Bertram (3)    
Nazarov (2,5)    

Einwechslungen:
67. Hertner     für Riese
69. Kvesic für Bertram
80. Kempe für Rapp

Trainer:
Lenk
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Kirschbaum (2,5) - 
Valentini (4) , 
Margreitter (3) , 
Petrak (5) , 
Leibold (4)    
Löwen (4) - 
Teuchert (4,5)        
Behrens (3,5)    
Möhwald (4)    
Salli (4,5)    
Ishak (5)    

Einwechslungen:
65. P. Kammerbauer für Teuchert
65. Gislason für Ishak
81. Ewerton für Salli

Trainer:
Köllner

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Wydra (60., Rechtsschuss)
2:0
Nazarov (73., Rechtsschuss, Köpke)
3:0
Köpke (77., Kopfball, Tiffert)
3:1
Möhwald (87., Rechtsschuss, Margreitter)
Gelbe Karten
Aue:
Tiffert
(2. Gelbe Karte)
,
Kalig
(3.)
,
Hertner
(1.)
Nürnberg:
Teuchert
(1. Gelbe Karte)
,
Leibold
(2.)

Spieldaten

Erzgebirge Aue       1. FC Nürnberg
Tore 3 : 1 Tore
 
Torschüsse 17 : 12 Torschüsse
 
gespielte Pässe 441 : 454 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 385 : 396 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 56 : 58 Fehlpässe
 
Passquote 87% : 87% Passquote
 
Ballbesitz 50% : 50% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 53% : 47% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 10 : 15 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 14 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 0 Abseits
 
Ecken 7 : 4 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
26.08.2017 13:00 Uhr
Stadion:
Erzgebirgsstadion, Aue
Zuschauer:
9000
Spielnote:  2,5
bis zur 20. Minute ein Spiel auf Augenhöhe. Nach der vergebenen Chance von Nürnbergs Teuchert spielte nur noch Aue – und lieferte ein ansehnliches Spiel ab.
Chancenverhältnis:
9:4
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Lasse Koslowski (Berlin)   Note 2,5
übersah vor dem Nürnberger 1:3 Margreitters Abseitsstellung, sonst fehlerlos.
Spieler des Spiels:
Dominik Wydra
der Auer Abwehrchef verlor fast keinen Zweikampf, absolut kompromisslos, traf zudem sehenswert zum 1:0.

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