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1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim


1. FC KAISERSLAUTERN
1. FC HEIDENHEIM
15.
30.
45.
60.
75.
90.












Lauterns Zweitliga-Abschied im Fritz-Walter-Stadion

Kaiserslautern lässt Heidenheim weiter zittern

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich auf dem Betzenberg mit einem 1:0-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim von der 2. Liga verabschiedet. Nach einer schwachen ersten Hälfte kamen die Roten Teufel mit einem komplett veränderten Gesicht aus der Kabine. Die Schwaben müssen weiter um den Klassenerhalt zittern.

Torwart Kevin Müller ist geschlagen: Sebastian Andersson dreht jubelnd ab.
Torwart Kevin Müller ist geschlagen: Sebastian Andersson dreht jubelnd ab.
© picture allianceZoomansicht

Kaiserslauterns Trainer Michael Frontzeck fehlte im Vergleich zur 2:3-Auswärtsniederlage in Bielefeld die komplette rechte Seite. Hinten begann Fechner für den rotgesperrten Kessel, auf den Flügel rückte Osawe für Mwene (10. Gelbe), dafür stürmte Spalvis. Außerdem gehörten Guwara und Albaek statt Abu Hanna und Seufert zur Startelf. FCH-Coach Frank Schmidt, der weiterhin auf Kapitän Schnatterer sowie Wittek (beide Muskelfaserriss) verzichten muss, hatte keinen Grund, seine siegreiche Elf nach dem 2:0 gegen Sandhausen zu ändern.

Zum Zweitliga-Abschied waren nochmal 26.453 Zuschauer ins Fritz-Walter-Stadion gekommen und sorgten für eine beeindruckende Kulisse - ganz nach dem Motto: Wir kommen wieder! Die Unterstützung der eigenen Anhänger war dem FCK gewiss, doch von der auf dem Papier offensiv ausgerichteten Aufstellung war auf dem Platz wenig bis nichts zu sehen. Die Spielanteile waren klar verteilt - zugunsten der Gäste. Die Schwaben machten früh Druck und ließen die Pfälzer erst gar nicht in die Partie kommen.

FCH schlägt gegen blassen FCK nicht zu

Während der FCK keine Torchance und kaum Strafraumszenen hatte, konnten Thiel nach einem Patzer von Callsen-Bracker (2.) und Dovedan mit einem Distanz-Schuss nach einem Fehlpass von Moritz (31.) richtig gute Möglichkeiten verzeichnen - um nur die brisantesten Vorstöße zu nennen.

Phasenweise glich die Partie allerdings eher einem "Sommerkick". Erst gegen Ende des ersten Durchgangs traute sich die Frontzeck-Elf etwas mehr zu, doch Heidenheim stand gut und ließ nichts anbrennen. Weil der FCH, der sich zwar immer wieder in gefährliche Positionen kombinierte, die letzte Kaltschnäuzigkeit vermissen ließ, ging es torlos in die Kabinen.

Andersson veredelt Albaeks Traumpass

Aus dieser kamen die Pfälzer mit frischem Personal (Abu Hanna und Osei Kwadwo für Jenssen uns Spalvis) und einem völlig veränderten Gesicht wieder heraus - und tauchten ein ums andere Mal gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auf. Guwara (57.) zielte noch drüber, doch dann leitete Torhüter Müller einen wunderschönen Angriff ein: Albaek bekam im Mittelfeld den Ball und spielte einen Traumpass in die Spitze zu Andersson, der die Nerven behielt und sicher einschob (68.). Heidenheim befand sich in dieser Situation im Tiefschlaf und geriet nun mächtig unter Druck.

Abseits-Tor und vertretbare Schiedsrichter-Entscheidung

Die Schmidt-Elf warf gezwungenermaßen alles nach vorne und setzte auch über Konter Nadelstiche. In der 84. Minute zappelte der Ball schließlich im Netz, doch der FCH jubelte zu früh, denn Glatzel stand minimal im Abseits. In der Schlussphase wurde es hektisch und es gab eine nicht unumstrittene Szene: Skarke ging im Strafraum gegen Fechner zu Boden - und forderte Elfmeter. Schwer zu sehen, ob der Lauterer den Ball auch tatsächlich traf. Schiedsrichter Martin Thomsen entschied sich gegen den Pfiff (88.). Die letzte Riesenchance auf den Ausgleich hatte schließlich Thomalla, der aber an einer starken Parade von Müller scheiterte (90.).

Damit verpasste Heidenheim die vorzeitige Rettung. Mit 41 Punkten können die Schwaben zwar nicht mehr direkt absteigen, am letzten Spieltag aber noch auf den Relegationsplatz zurückfallen. Im Saisonfinale am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) empfangen sie den direkten Konkurrenten Greuther Fürth; der FCK ist in Ingolstadt zu Gast.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
M. Müller (2,5)    
Fechner (3,5) , 
Callsen-Bracker (3,5) , 
Vucur (3) , 
Guwara (4) - 
Moritz (3,5)        
Albaek (3)    
Osawe (3) , 
Jenssen (4)    
Andersson (3)        
Spalvis (4,5)    

Einwechslungen:
46. Osei Kwadwo (4) für Spalvis
46. Abu Hanna (3,5) für Jenssen
75. Halil Altintop für Andersson

Trainer:
Frontzeck
1. FC Heidenheim
Aufstellung:
Ke. Müller (3,5) - 
Strauß (3,5) , 
K. Kraus (3) , 
Theuerkauf (4,5) , 
Feick (4) - 
Griesbeck (3,5)    
Titsch-Rivero (4)        
Lankford (3,5)    
M. Thiel (3,5) - 
Verhoek (4)    

Einwechslungen:
65. Glatzel für Verhoek
65. Skarke     für Lankford
75. Thomalla für Titsch-Rivero

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Andersson (68., Rechtsschuss, Albaek)
Gelbe Karten
K'lautern:
Moritz
(6. Gelbe Karte)
,
Albaek
(3.)
,
M. Müller
(3.)
Heidenheim:
Titsch-Rivero
(9. Gelbe Karte)
,
Skarke
(2.)

Spieldaten

1. FC Kaiserslautern       1. FC Heidenheim
Tore 1 : 0 Tore
 
Torschüsse 10 : 22 Torschüsse
 
gespielte Pässe 541 : 339 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 426 : 245 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 115 : 94 Fehlpässe
 
Passquote 79% : 72% Passquote
 
Ballbesitz 61% : 39% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 57% : 43% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 19 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 18 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 2 Abseits
 
Ecken 2 : 2 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Schuhen, Marcel
Schuhen, Marcel
SV Sandhausen
34
12x
 
2.
Ortega, Stefan
Ortega, Stefan
Arminia Bielefeld
34
11x
 
3.
Nyland, Örjan
Nyland, Örjan
FC Ingolstadt 04
30
10x
 
4.
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
34
10x
 
5.
Flekken, Mark
Flekken, Mark
MSV Duisburg
31
9x
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Spielinfo

Anstoß:
06.05.2018 15:30 Uhr
Zuschauer:
26453
Spielnote:  4
eine schwache erste Halbzeit von beiden, nach der Pause zeigte zumindest der FCK etwas Schwung.
Chancenverhältnis:
2:5
Eckenverhältnis:
2:2
Schiedsrichter:
Dr. Martin Thomsen (Kleve)   Note 2
zwei knifflige Abseitsentscheidungen wurden richtig entschieden: Lauterns Tor war korrekt, Heidenheims war es nicht (Glatzel, 84.).
Spieler des Spiels:
Marius Müller
über 90 Minuten ein stabiler Rückhalt für sein Team, der in der Schlussphase den Sieg sicherte.

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