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SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth

2
:
1

Halbzeitstand
1:0
1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin


SPVGG GREUTHER FÜRTH
1. FC UNION BERLIN
15.
30.
45.


60.
75.
90.








Hilberts Premierentor mit dem Kopf - Friedrich gleicht aus

Unglückliches Union: Reese erzwingt Prömels Eigentor

Durch ein Eigentor von Grischa Prömel verliert Union Berlin auch das Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth und rutscht immer tiefer in den Abstiegskampf. Im engen Klassement weisen die beiden Kontrahenten jeweils magere zwei Punkte Vorsprung auf den 16. Tabellenplatz auf. Roberto Hilbert und Marvin Friedrich hießen die weiteren Torschützen beim 2:1.

Narey gratuliert Hilbert
Eine echte Rarität: Roberto Hilbert hat getroffen, und das auch noch mit dem Kopf (li. Narey).
© picture-allianceZoomansicht

Fürths Coach Damir Buric brachte im Vergleich zum 1:2 vor der Länderspielpause in Aue Aycicek in der Offensive für Reese, der auf der Bank Platz nehmen musste.

Unions Trainer André Hofschneider stellte nach dem2:2 gegen Jahn Regensburg im Tor um: Busk spielte überraschend für Mesenhöler. Maloney (18) feierte sein Profidebüt, auch Hedlund rückte in die Mannschaft. Dafür fehlten Torjäger Skrzybski und Torrejon.

Das Spiel kam schwer in die Gänge. Abschlüsse waren in den ersten 20 Minuten nicht zu verzeichnen, ein heftiger Regenschauer erschwerte zudem den Ballvortrag. Dann jedoch der Paukenschlag: Nachdem Leistner eine Narey-Flanke mit Mühe zur Ecke abgeblockt hatte, köpfte Hilbert den folgenden Wittek-Standard unzureichend markiert von Pedersen zum 1:0 ein (21.). Es war das erste Tor für den Routinier seit seiner Rückkehr an den Laubenweg.

Fürth agierte danach beflügelt durch das 1:0 druckvoll, Union wirkte verunsichert. Busk brachte einen wuchtigen Wittek-Freistoß mit Mühe zur Seite weg (33.). Erst in den Schlussminuten wagte sich Berlin nach vorne. Zunächst forderten die Eisernen nach einem Dreikampf Burchert/Caligiuri gegen Hosiner Elfmeter, Schiedsrichter Gerach entschied auf Stürmerfoul (41.). Sekunden vor dem Abpfiff tauchte Daube nach einem schönen Vertikalpass von Kroos unvermittelt frei vor Burchert auf, der herauseilte und den Gegner zu einem Heber zwang, der ein gutes Stück am Tor vorbeiging (45.).

Union hatte Lunte gerochen und kam schnell im zweiten Abschnitt zum Ausgleich. Nach einer Trimmel-Ecke durfte Friedrich nicht eng genug beschattet durch Gugganig und Gjasula einköpfen (49.). Die Gäste hatten nun Übergewicht und kamen zu teilweise glasklaren Torgelegenheiten. Fürth brachte nach einer Stunde Reese für Gjasula, ein Wechsel, der sich später auszahlen sollte. Doch zunächst musste Narey im Torraum vor Leistner klären (60.), auf der Gegenseite jagte Wittek einen Freistoß knapp übers Tordreieck (63.). Vier Minuten später hätte Friedrich zum Matchwinner avancieren können, legte den Ball aus drei Metern freistehend links am Tor vorbei - Leistners Grätsche kam hauchdünn zu spät. Union verlor Hedlund nach Maloca-Foul wegen einer Verletzung (71.), kurz darauf kippte das Spiel unvermittelt wieder in Richtung Kleeblatt: Die Hausherren kombinierten über Narey und Ernst sehenswert über links ins Zentrum, der Ex-Würzburger legte weiter auf Reese, der zentral vor Busk völlig frei war und den rechten Pfosten traf. Unglücksrabe Prömel war hinzugeeilt und schoss den Abpraller ins eigene Tor - 2:1 (75.).

Hofschneider stellte um, und Union blieb gefährlich. Vor allem Hosiner hätte aus drei Metern den Ausgleich erzielen müssen. Wie Friedrich wenige Minuten zuvor, versagten auch dem Österreicher bei dieser Großchance die Nerven (84.). Als sich Burchert und Maloca wenig später nicht einig waren, musste der Fürther Abwehrspieler in allergrößter Not klären (88.). Danach war das Schlimmste überstanden aus Fürther Sicht, das Kleeblatt, das in der Nachspielzeit noch vergeblich Elfmeter forderte (Trimmel an Narey, 90.+2), durfte erleichtert jubeln.

Für die Buric-Elf geht es bereits am kommenden Freitag (18.30 Uhr) in Sandhausen weiter - beide Mannschaften trennt nur ein Punkt. Die Hauptstädter empfangen tags darauf (13 Uhr) den MSV Duisburg - auch hier bietet sich eine ähnlich enge Konstellation.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Burchert (4) - 
Hilbert (3)    
Maloca (2,5)    
M. Caligiuri (3,5)    
Wittek (3) - 
Gugganig (4,5)    
J. Gjasula (4)    
Aycicek (3) , 
S. Ernst (3,5) - 
Green (4)    
Narey (3,5)

Einwechslungen:
59. Reese (3) für J. Gjasula
79. Magyar für Gugganig
89. Dursun für Green

Trainer:
Buric
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Busk (3) - 
Maloney (3,5)    
Leistner (2,5) , 
Friedrich (2,5)    
Prömel (3) , 
F. Kroos (3,5)    
Trimmel (3,5) , 
Pedersen (4) - 
Daube (4,5) - 
Hosiner (5) , 
Hedlund (3)        

Einwechslungen:
71. Redondo für Hedlund
77. Hartel für Maloney

Trainer:
Hofschneider

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Hilbert (21., Kopfball, Wittek)
1:1
Friedrich (49., Kopfball, Trimmel)
2:1
Prömel (75., Eigentor, Linksschuss, Reese)
Gelbe Karten
Fürth:
Maloca
(8. Gelbe Karte)
Union:
Hedlund
(4. Gelbe Karte)

Spieldaten

SpVgg Greuther Fürth       1. FC Union Berlin
Tore 2 : 1 Tore
 
Torschüsse 12 : 15 Torschüsse
 
gespielte Pässe 381 : 510 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 274 : 379 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 107 : 131 Fehlpässe
 
Passquote 72% : 74% Passquote
 
Ballbesitz 42% : 58% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 46% : 54% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 12 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 12 : 12 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 3 Abseits
 
Ecken 5 : 6 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
01.04.2018 13:30 Uhr
Stadion:
Sportpark Ronhof I Thomas Sommer, Fürth
Zuschauer:
9170
Spielnote:  3,5
nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte nahm die Partie deutlich an Fahrt auf, Union war überlegen, in den entscheidenden Momenten jedoch zu nachlässig, Fürth siegte glücklich, aber nicht unverdient.
Chancenverhältnis:
4:5
Eckenverhältnis:
5:6
Schiedsrichter:
Timo Gerach (Landau)   Note 2,5
nur mit einigen kleineren Fehlern, entschied in der 41. Minute bei Hosiner zu Recht aus Stürmerfoul und nicht auf Elfmeter.
Spieler des Spiels:
Mario Maloca
an ihm gab es am Boden wie in der Luft so gut wie kein Vorbeikommen, hielt Fürths Defensive zusammen.

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