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Dynamo Dresden

Dynamo Dresden

1
:
3

Halbzeitstand
0:1
FC St. Pauli

FC St. Pauli


DYNAMO DRESDEN
FC ST. PAULI
15.
30.
45.




60.
75.
90.










Dynamo bemüht, aber in der Offensive harmlos

Sobota schießt St. Pauli in Dresden zum Sieg

Dank eines 3:1-Erfolgs bei Dynamo Dresden schob sich der FC St. Pauli nach dem zweiten Sieg in Serie auf Tabellenplatz acht vor. Beim FCSP avancierte Offensivakteur Sobota mit zwei Toren und einer Vorlage zum Matchwinner.

Jubel um Waldemar Sobota
Die Spieler des FC St. Pauli jubeln nach dem frühen 1:0 in Dresden.
© imagoZoomansicht

Dresdens Coach Uwe Neuhaus stellte seine Anfangself im Vergleich zum 0:2 in Duisburg vor der Winterpause auf sechs Positionen um: Für Keeper Schwäbe (Meniskusverletzung), Fabian Müller, Jannik Müller, Lambertz und Duljevic begannen Schubert, Franke, Konrad, Benatelli, Horvath und Mlapa. Kapitän Hartmann musste aufgrund einer Muskelverletzung passen.

St. Paulis Trainer Markus Kauczinski nahm im Vergleich zum 2:1 gegen Bochum am 18. Spieltag drei Wechsel vor. Statt Flum, Park und Schneider (alle Bank) starteten Nehrig, Dudziak und Bouhaddouz. Neuzugang Verlinden fehlte wegen einer Oberschenkelverhärtung. Der erst am Donnerstag vom VfL Bochum verpflichtete Diamantakos stand ebenfalls noch nicht im Aufgebot.

Sobota setzt Dynamo früh unter Zugzwang

Die Partie begann schwungvoll, weil beide Mannschaften bei Ballbesitz das Mittelfeld schnell überbrückten und Abschlüsse suchten. Berko gab einen ersten Warnschuss für die Dresdner ab (3.). Auf der Gegenseite ging St. Pauli gleich mit dem ersten nennenswerten Angriff in Führung: Nach weiter Flanke von Zander nahm Sobota den Ball im Strafraum sehenswert volley ab und traf akkurat ins rechte untere Toreck (8.). Nach dem frühen Rückstand wirkte Dynamo zunächst verunsichert. Nehrig zwang Schubert mit einem satten Distanzschuss zu einer Parade (10.), kurz darauf war der Keeper nach einem Kopfball von Avevor erneut zur Stelle (11.).

Nach einigen Minuten fingen sich die Sachsen indes wieder und waren fortan bemüht, das nun etwas passiver agierende St. Pauli unter Druck zu setzen. Außer bei einigen Distanzschüssen konnte Dynamo die gut postierten Gäste allerdings kaum in Gefahr bringen. Konrad zielte zweimal knapp am Tor vorbei (14., 31.). Einem Dresdner Treffer in der ersten Hälfte am nächsten kam Seguin, der Himmelmann mit seinem wuchtigen Versuch aus rund 25 Metern zu einer Flugparade zwang (33.). Trotz 73 Prozent Ballbesitz zugunsten der Hausherren in der ersten Hälfte ging der clever auftretende FCSP (61 Prozent gewonnene Zweikämpfe) daher mit einer Führung in die Halbzeit.

Kauczinskis Joker sorgt für die Vorentscheidung

Nach der Pause änderte sich wenig am Spielverlauf, Dresden hatte weiter mehr Ballbesitz. St. Pauli konnte sich nur noch sehr selten aus der eigenen Hälfte befreien, präsentierte sich dann aber zumeist sehr zielstrebig. Wie in der 52. Minute, als Dudziak aus spitzem Winkel im Strafraum erst an Schubert scheiterte. Dresden indes fehlten - trotz einer Drangphase nach der Hereinnahme von Duljevic (55.) - Ideen und Durchschlagskraft. Es dauerte bis zur 69. Minute, bis Benatelli zu einem nicht ungefährlichen Schuss vom Strafraumrand kam, den Sobiech jedoch entschärfte.

Effektiver waren die Gäste: Der erst kurz zuvor eingewechselte Neudecker erzielte in der 71. Minute nach Vorarbeit von Sobota das 2:0. Vorangegangen war eine unglückliche Abwehraktion von Dresdens Seguin. Eine weitere Unzulänglichkeit bescherte Sobota in der Schlussphase seinen zweiten Treffer. Der Pole fing einen Freistoß tief in der Dynamo-Hälfte ab, nahm Fahrt auf und vollstreckte aus rund 13 Metern wuchtig zum dritten Treffer für den FCSP! Erst danach boten sich Dynamo die besten Gelegenheiten im Spiel (Röser 85., Berko 86.), die Himmelmann jedoch entschärfte. Röser traf kurz darauf mit einem Abfälscher zumindest noch zum Ehrentreffer für die Hausherren (88.).

Dresden reist am Sonntag (13.30 Uhr) zum Gastspiel nach Sandhausen. Zur gleichen Zeit spielt St. Pauli, das mit Coach Kauczinski bislang sieben Zähler aus drei Partien holte, zu Hause gegen Darmstadt 98.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Dynamo Dresden
Aufstellung:
Schubert (3) - 
Seguin (4) , 
M. Franke (3,5) , 
Ballas (4)    
Heise (4,5) - 
Konrad (4)        
Benatelli (4)    
Hauptmann (4)    
Horvath (4,5)    
Berko (3,5)    
Mlapa (5)

Einwechslungen:
55. Duljevic (3) für Horvath
74. L. Röser     für Konrad
79. Aosman für Benatelli

Trainer:
Neuhaus
FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (3) - 
Zander (3,5) , 
L. Sobiech (3) , 
Avevor (3) , 
Buballa (3) - 
Nehrig (2,5)        
Dudziak (4)        
Cenk Sahin (4) , 
Allagui (3)    
Sobota (1)        

Einwechslungen:
67. Neudecker     für Allagui
72. Flum für Dudziak
83. Park für Nehrig

Trainer:
Kauczinski

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Sobota (8., Rechtsschuss, Zander)
0:2
Neudecker (71., Linksschuss, Sobota)
0:3
Sobota (81., Rechtsschuss)
1:3
L. Röser (88., Rechtsschuss, Heise)
Gelbe Karten
Dresden:
Berko
(2. Gelbe Karte)
,
Hauptmann
(1.)
,
Konrad
(2.)
St. Pauli:
Dudziak
(2. Gelbe Karte)

Spieldaten

Dynamo Dresden       FC St. Pauli
Tore 1 : 3 Tore
 
Torschüsse 26 : 13 Torschüsse
 
gespielte Pässe 651 : 242 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 571 : 155 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 80 : 87 Fehlpässe
 
Passquote 88% : 64% Passquote
 
Ballbesitz 73% : 27% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 42% : 58% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 17 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 16 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 0 Abseits
 
Ecken 14 : 2 Ecken
 

Spielinfo

Anstoß:
25.01.2018 20:30 Uhr
Zuschauer:
28706
Spielnote:  4
viel Stückwerk statt Kombinationen: Die Partie ließ auf beiden Seiten von der spielerischen Klasse deutlich Luft nach oben und blieb über lange Zeit ohne Höhepunkte.
Chancenverhältnis:
5:6
Eckenverhältnis:
14:2
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 2
hatte die Partie souverän und sicher im Griff, entschied in Hälfte zwei zu Recht nicht auf Elfer für Dresden.
Spieler des Spiels:
Waldemar Sobota
cleverer und konsequenter Auftritt, wurde mit zwei Toren zum Matchwinner.

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