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Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
Holstein Kiel

Holstein Kiel


EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
HOLSTEIN KIEL
15.
30.
45.
60.
75.
90.







Schlussoffensive reicht den Störchen nicht zum Sieg

Wieder kein Sieg - torlose Kieler in Braunschweig

Holstein Kiel hat auch das vierte Spiel in Folge nicht gewonnen. Bei Eintracht Braunschweig fuhren die Störche durch ein torloses Remis einen Zähler ein, der ihnen vorerst nicht zum Gewinn der Herbstmeisterschaft langt. Zwar schwangen sich die Norddeutschen in der Schlussphase der Partie auf und verbuchten gute Chancen, doch die Eintracht verteidigte leidenschaftlich und verdiente sich den einen Punkt.

Braunschweigs Jan Hochscheidt und Kiels Dominick Drexler hatten sich nichts zu schenken.
Braunschweigs Jan Hochscheidt und Kiels Dominick Drexler hatten sich nichts zu schenken.
© imagoZoomansicht

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:0-Auswärtssieg in Ingolstadt auf zwei Positionen: Nkansah ersetzte den gesperrten Reichel (5. Gelbe Karte), zudem begann Moll anstelle von Khelifi (Bank).

Kiels Trainer Markus Anfang wechselte nach dem 2:2 im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf nur einmal und schickte Lewerenz für Seydel ins Rennen, der zunächst auf der Ersatzbank Platz nahm.

Der überraschende Tabellenführer zu Gast beim Traditionsklub aus Braunschweig, dazu Flutlicht an der Hamburger Straße - die Voraussetzungen für ein gutklassiges Zweitligaduell waren geschaffen. Die 22 Akteure auf dem Platz ließen es zu Beginn jedoch eher ruhig angehen. Kiel begann etwas dominanter, hatte viel Ballbesitz und verschaffte sich Sicherheit im Spiel nach vorne, während Braunschweig erst einmal abwartete und auf Fehler lauerte.

Weil beide Defensivreihen sicher standen, resultierte die erste Chance des Spiels aus einer Zufallsproduktion: Mühling stocherte in der Braunschweiger Hälfte nach dem Ball und brachte so etwas zufällig seinen Torjäger Ducksch in Stellung, der von rechts im Strafraum abzog und an Fejzic scheiterte (5.). Danach wurde es ruhig in den Strafräumen, weil die dominanten Kieler kein Mittel fanden, um hinter die letzte Abwehrreihe der Löwen zu kommen.

BTSV lässt nichts zu

Die erste nennenswerte Gelegenheit der Hausherren hatte Zuck, der einen Kopfball über das Gehäuse setzte (23.). In der Folge wurde die Eintracht aktiver, setzte mehr offensive Akzente. Die letzte Möglichkeit im ersten Durchgang verzeichnete Moll, der aus 14 Metern abzog - Herrmann warf sich in den Schuss (29.). Kurz darauf ging es ohne weitere Höhepunkte in die Pause, die vor dem Spieltag zweitbeste Defensive der Liga (18 Gegentore) hatte den Kieler Angriff fast komplett in Schach gehalten.

Braunschweig kam forscher aus der Kabine. Der BTSV traute sich mehr zu und ging auf den ersten Treffer. Hernandez (48.) und Abdullahi (50.) vergaben erste Halbchancen und meldeten Offensivansprüche der Löwen an. Dennoch musste Kronholm weiterhin nicht die ganze Palette seines Könnens aufweisen. Daran änderte sich auch in den folgenden Minuten nichts, im Gegenteil: Es wurde ruppiger, beide Teams rieben sich in intensiven Duellen fernab der Tore auf.

Schlussoffensive der Störche

In der Schlussviertelstunde schwang Holstein sich noch einmal auf. Mit dem Ziel Herbstmeisterschaft vor Augen erhöhten die Störche das Tempo noch einmal und kamen zu Chancen: Erst vergab Ducksch (70.), dann parierte Fejzic gegen Schindler (77.). Es wurde packender: Kinsombi (79.) und Hernandez (80.) scheiterten jeweils aus der Distanz, dann übernahm die KSV komplett das Kommando. Lewerenz' Schlenzer links im Strafraum strich knapp rechts vorbei (81.), Mühlings Versuch aus 20 Metern ebenso (83.). Braunschweig hatte seine Mühe mit den wuchtigen Angriffsversuchen der Gäste, doch mit Glück und Geschick brachten die Löwen das torlose Remis über die Zeit.

Kiel spielte somit zum vierten Mal in Folge Remis, verpasste gleichzeitig die vorzeitige Krönung zum Herbstmeister. Die KSV tritt am Sonntag (13.30 Uhr) beim SV Sandhausen an. Braunschweig empfängt am kommenden Freitag (18.30 Uhr) Fortuna Düsseldorf.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Fejzic (2)        
Nkansah (4) , 
Valsvik (2,5) , 
Kijewski (3,5) - 
Moll (3,5) , 
Samson (4) - 
Hernandez (4) , 
Hochscheidt (3,5) , 
Zuck (4)    
Abdullahi (2,5)    

Einwechslungen:
70. Khelifi für Zuck
90. Biada für Abdullahi

Trainer:
Lieberknecht
Holstein Kiel
Aufstellung:
Kronholm (3) - 
Herrmann (3) , 
Schmidt (3,5)    
Czichos (2)        
Kinsombi (3) - 
Schindler (3,5) , 
Mühling (3,5) , 
Drexler (3,5)    
Lewerenz (3,5) - 
Ducksch (4)    

Einwechslungen:
72. Seydel für Ducksch

Trainer:
Anfang

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Braunschweig:
Fejzic
(3. Gelbe Karte)
Kiel:
Schmidt
(3. Gelbe Karte)
,
Drexler
(4.)
,
Czichos
(4.)

Spieldaten

Eintracht Braunschweig       Holstein Kiel
Tore 0 : 0 Tore
 
Torschüsse 5 : 14 Torschüsse
 
gespielte Pässe 290 : 543 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 188 : 423 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 102 : 120 Fehlpässe
 
Passquote 65% : 78% Passquote
 
Ballbesitz 35% : 65% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 40% : 60% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 11 : 18 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 17 : 10 Gefoult worden
 
Abseits 3 : 0 Abseits
 
Ecken 3 : 7 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Nyland, Örjan
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FC Ingolstadt 04
15
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2.
Flekken, Mark
Flekken, Mark
MSV Duisburg
16
6x
 
3.
Wolf, Raphael
Wolf, Raphael
Fortuna Düsseldorf
14
5x
 
4.
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
17
5x
 
Kronholm, Kenneth
Kronholm, Kenneth
Holstein Kiel
17
5x
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Spielinfo

Anstoß:
08.12.2017 18:30 Uhr
Zuschauer:
21075
Spielnote:  3
eine intensive Partie, die bis zum Schluss spannend war, da Holstein entschlossen auf Sieg spielte.
Chancenverhältnis:
1:6
Eckenverhältnis:
3:7
Schiedsrichter:
Benedikt Kempkes (Thür)   Note 4,5
unsicher in der Zweikampfbewertung, verweigerte Kiel bei Samsons Einsteigen gegen Drexler (86.) den fälligen Elfmeter.
Spieler des Spiels:
Jasmin Fejzic
rettete Braunschweig mit zwei Großtaten gegen Ducksch (5.) und Schindler (77.) das Remis.

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