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Dynamo Dresden

Dynamo Dresden

4
:
0

Halbzeitstand
2:0
Erzgebirge Aue

Erzgebirge Aue


DYNAMO DRESDEN
ERZGEBIRGE AUE
15.
30.
45.



60.
75.
90.











Dresden klettert in der Tabelle und überholt Aue

Fulminantes Dynamo gewinnt Sachsenderby

Vier Tore, drei Alutreffer, fantastische Atmosphäre und ein emotionsgeladenes Fußballspiel: Das Sachsenderby bot am frühen Sonntagnachmittag sowohl jede Menge Unterhaltung als auch einen glasklaren Sieger: Mit 4:0 zeigte Dynamo Dresden den Gästen aus Aue deutlich die Grenzen auf und machte durch den ersten Heimsieg seit dem ersten Spieltag einen großen Sprung im Tableau.

Dynamo Dresden
Derbysieger: Lucas Röser (2.v.re.) brachte Dynamo mit seinem 1:0 auf den Weg.
© imagoZoomansicht

Dresdens Trainer Uwe Neuhaus verzichtete nach dem 3:1-Auswärtssieg in Düsseldorf erstmals in dieser Spielzeit auf personelle Wechsel und bot gegen den sächsischen Rivalen die identische Startformation auf.

Auch Aues Trainer Hannes Drews schenkte den selben elf Spielern, die beim 1:1 gegen den VfL Bochum von Beginn an auf dem Rasen gestanden hatten, das Vertrauen.

Von einer fantastischen Kulisse nach vorne gepeitscht, agierte Dynamo Dresden in einem offensiv ausgerichteten 4-3-3 direkt in Richtung Gehäuse von FCE-Keeper Männel. Gegen den FC Erzgebirge, der mit einem 5-3-2-System zwar darum bemüht war, die Außen dicht zu machen, suchte die SGD jedoch konsequenterweise den Weg über die Flügel - mit Erfolg: In der vierten Minute scheiterte Berko nach einer Heise-Flanke per Direktabnahme an der Unterseite der Latte, elf Minuten später war es Ballas, der Männel mit einem Kopfball zu einer spektakulären Rettungstat zwang.

Nach Doppel-Alu: Dynamo trifft

Dresden rannte weiter an, blieb zunächst aber glücklos: Nach einer Ecke stieg Hartmann in die Höhe, setzte seinen Kopfball aber ebenfalls nur an den Querbalken (16.). In der 21. Minute belohnte sich die Neuhaus-Elf jedoch für ihren couragierten Derby-Auftritt: Einmal mehr nach einer Flanke, diesmal war es der umtriebige Duljevic, entwischte Röser Gegenspieler Rapp und vollstreckte aus zehn Metern per Kopf.

Benatelli kurz vor der Pause

Aue, das auch nach dem Rückstand im Spielaufbau zu hektisch und dadurch zu fehlerbehaftet agierte, tat sich gegen geschickt verteidigende Dresdner, die zudem auf Tempogegenstöße lauerten, enorm schwer. Die einzig nennenswerte Gelegenheit der Veilchen hatte es jedoch in sich: Tiffert fand mit einer Freistoßflanke Rapp, der 20-Jährige aber nur den Querbalken (28.). Es war der dritte Aluminium-Treffer dieser Begegnung. Kurz vor dem Pausenpfiff duften allerdings nicht die Auer, sondern der Großteil der 30.453 Fans im ausverkauften DDV-Stadion noch einmal jubeln, als der Ex-Auer Benatelli mit einem gut platzierten Linksschuss das 2:0 markierte (44.).

Dynamo Dresden
Derby-Atmosphäre: Dynamo Dresden und der Großteil der 30.453 Fans bejubeln den Derby-Sieg.
© imago

Wer gedacht hatte, dass Aue nach dem Seitenwechsel mit Schwung auf den Anschluss drängen würde, wurde schnell eines Besseren belehrt: Nach einer Heise-Ecke stieg Dresdens Ballas aus kurzer Distanz hoch und stellte das Ergebnis gar auf 3:0 (47.). Die SGE hatte noch nicht genug und drängte durch Benatelli (49.), Hartmann (54.) und Röser, dessen Treffer zum vermeintlichen 4:0 wegen Handspiels die Anerkennung verweigert wurde (67.), auf weitere Treffer.

Berko macht den Deckel drauf

Mit zunehmender Spielzeit und dem 3:0 im Rücken ließen es die Hausherren ruhiger angehen und gestatteten den Gästen aus dem Erzgebirge mehr Ballbesitz. Viel wusste die Drews-Elf damit jedoch nicht anzufangen und fing sich in der 75. Minute sogar noch den vierten Gegentreffer: Hartmanns Kopfball-Vorlage verwertete Berko aus kurzer Distanz - 4:0. In den Schlussminuten spielte Dresden munter auf, ohne jedoch letztes Tempo zu gehen. Nach 90 Minuten brandete großer Jubel auf, gewann Dresden doch nicht nur hochverdient das Sachsenderby, sondern auch das erste Heimspiel seit dem ersten Spieltag. Durch den zweiten Dreier in Folge überholte Dynamo Aue in der Tabelle und kletterte von Rang 16 auf elf.

Dresden spielt am kommenden Samstag (13 Uhr) bei Union Berlin. Aue empfängt am Vortag (18.30 Uhr) den SV Darmstadt.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Dynamo Dresden
Aufstellung:
Schwäbe (3) - 
Seguin (3) , 
J. Müller (2,5) , 
Ballas (2)        
Heise (1,5) - 
Mar. Hartmann (2)            
Benatelli (1)    
Hauptmann (2,5)    
Berko (2,5)    
L. Röser (3)    
Duljevic (2)    

Einwechslungen:
76. Möschl für Duljevic
80. Konrad für Mar. Hartmann
85. Lambertz für Hauptmann

Trainer:
Neuhaus
Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Männel (4)    
Kalig (4,5) , 
Wydra (4,5) , 
Rapp (5)    
Rizzuto (5,5) , 
Hertner (5,5)    
Tiffert (4) , 
Riese (5,5)        
Fandrich (4,5) - 
Köpke (5)    

Einwechslungen:
46. Kvesic (4) für Riese
52. Kempe (4) für Hertner
69. Bertram für Köpke

Trainer:
Drews

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
L. Röser (21., Kopfball, Duljevic)
2:0
Benatelli (44., Linksschuss, Hauptmann)
3:0
Ballas (47., Kopfball, Heise)
4:0
Berko (75., Kopfball, Mar. Hartmann)
Gelbe Karten
Dresden:
Ballas
(4. Gelbe Karte)
,
Mar. Hartmann
(5., gesperrt)
Aue:
Riese
(3. Gelbe Karte)
,
Rapp
(5., gesperrt)

Spieldaten

Dynamo Dresden       Erzgebirge Aue
Tore 4 : 0 Tore
 
Torschüsse 15 : 7 Torschüsse
 
gespielte Pässe 494 : 461 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 408 : 384 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 86 : 77 Fehlpässe
 
Passquote 83% : 83% Passquote
 
Ballbesitz 52% : 48% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 58% : 42% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 10 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 10 : 11 Gefoult worden
 
Abseits 1 : 0 Abseits
 
Ecken 9 : 3 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Nyland, Örjan
Nyland, Örjan
FC Ingolstadt 04
14
6x
 
2.
Flekken, Mark
Flekken, Mark
MSV Duisburg
16
6x
 
3.
Fejzic, Jasmin
Fejzic, Jasmin
Eintracht Braunschweig
16
5x
 
4.
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
17
5x
 
Kronholm, Kenneth
Kronholm, Kenneth
Holstein Kiel
17
5x
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Spielinfo

Anstoß:
03.12.2017 13:30 Uhr
Zuschauer:
30453 (ausverkauft)
Spielnote:  2,5
starker Auftritt der Hausherren gegen leblose Gäste, die nur nebenherliefen.
Chancenverhältnis:
9:1
Eckenverhältnis:
9:3
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 1,5
tadellose Partie, machte keinen Fehler.
Spieler des Spiels:
Rico Benatelli
gegen seinen Ex-Verein mit seinem ersten Saisontor; laufstark, trickreich, war überall zu finden.

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