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Holstein Kiel

Holstein Kiel

3
:
0

Halbzeitstand
1:0
Dynamo Dresden

Dynamo Dresden


HOLSTEIN KIEL
DYNAMO DRESDEN
15.
30.
45.

60.
75.
90.











Holstein mit fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen

3:0! Kiel bleibt weiter dick im Geschäft

Holstein Kiel entschied die Partie gegen Dynamo Dresden erst spät für sich, aufgrund des klaren Chancenplus geht der 3:0-Sieg der Störche aber auch in dieser Höhe in Ordnung. Die KSV setzte ein weiteres Ausrufezeichen im Aufstiegsrennen, während die Gäste aus Sachsen weitgehend nichts entgegenzusetzen hatten und die vierte Begegnung ohne Sieg hinnehmen mussten.

Kieler Torjubel
Gewohntes Bild in dieser Saison: Marvin Ducksch lässt sich für seinen Treffer zum 1:0 feiern.
© imagoZoomansicht

Kiels Trainer Markus Anfang vertraute der selben Startformation, die beim 1:1 in Darmstadt einen Zähler entführte.

Auf der Gegenseite wechselte Dresdens Coach Uwe Neuhaus im Vergleich zum 1:1 gegen Eintracht Braunschweig einmal und brachte Kreuzer anstelle von Möschl (Bank).

Zu Beginn war wenig zu sehen vom Kieler Offensivfußball. Dresden bot defensiv ebenso wenig an wie die Hausherren, beide Teams gingen früh drauf und hielten den Gegner vom eigenen Tor fern. Erst nach einer Viertelstunde schaffte es die KSV, sich spielerische Lösungen nach vorne zu erarbeiten: Drexler entwischte auf der linken Seite und schob aus spitzem Winkel am rechten Pfosten vorbei (17.).

Stürmende Störche

Es war der Beginn einer Drangphase der Hausherren, Dynamo hatte nun Probleme mit der schnellen Offensive um das Trio Schindler, Drexler und Ducksch. Diese drei Akteure waren für eine Handvoll brenzliger Szenen vor dem Gästetor verantwortlich, doch Ducksch (18./19.) und Schindler (21.) ließen weitere Chancen liegen. Dann war es jedoch soweit: Dresdens Abwehr stand unsortiert, Drexler lief auf die letzte Kette zu. Im richtigen Moment bediente er Lewerenz links im Strafraum, der direkt abzog. Schwäbe parierte, doch Ducksch stand goldrichtig und staubte ab - sein zehnter Saisontreffer (24.).

In der Folge blieb Kiel die dominante Mannschaft, ohne so zwingend wie vor dem Treffer zu agieren. Ducksch und Schindler kreierten eine weitere Halbchance (34.), Dresden tat sich derweil extrem schwer, nach vorne zu spielen. Gegen das enge Abwehrnetz fand Dynamo kein Durchkommen, lediglich nach einem ruhenden Ball kamen die Gäste durch Kreuzer zu einer Torannäherung (41.), ehe es mit dem 1:0 in die Pause ging.

Kiel startete den zweiten Durchgang druckvoll, schob an und ging auf den zweiten Treffer. Weil Dresden sich zu Beginn aber nach Kräften wehrte, blieben die Störche-Angriffe zunächst ohne Durchschlagskraft. Das sollte sich bald ändern, doch zunächst hatte Duljevic die vielversprechendste Chance (54.).

Anschließend wurde Kiel aber immer stärker. Bei nassem norddeutschen Herbstwetter brachte Kiel die Gäste ins Schwimmen: Erst scheiterte Lewerenz aus der Distanz (58.), dann vergab Ducksch eine Hundertprozentige aus zwölf Metern (60.). Als dann Drexler auch noch einen Foulelfmeter (Kreuzer an Drexler) an den Querbalken setzte, konnte man so langsam von Chancenwucher reden (65.).

Showdown im Regen

In der Schlussviertelstunde witterten die Gäste ihre Chance auf einen Punktgewinn, es wurde ein offener Schlagabtausch: Herrmann (75.) und Ducksch (80.) ließen weitere Chancen liegen, Mlapa (78.) und Hauptmann (81.) bestraften die KSV dafür nicht. Damit hatten die Gäste ihr Pulver aber verschossen, es spielte nur noch der Gastgeber: Duckschs Torschuss wurde zur Vorlage für Lewerenz, der die Entscheidung besorgte (83.). Das Spiel war entschieden, doch Kiel hatte noch nicht genug und legte sogar noch den dritten Treffer durch Schindler nach, der nach Kinsombis Vorarbeit nur noch einschieben musste (88.).

Die KSV holt somit den fünften Sieg aus den jüngsten sechs Begegnungen und verkürzt den Rückstand auf Spitzenreiter Düsseldorf auf einen Punkt. Dynamo bleibt dagegen auch im vierten Ligaspiel in Serie ohne Dreier und hängt tief im Abstiegskampf. In zwei Wochen ist Kiel am Samstag (13 Uhr), dem 18. November, in Nürnberg zu Gast. Dresden empfängt am Montag darauf (20.30 Uhr) den 1. FC Kaiserslautern.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Holstein Kiel
Aufstellung:
Kronholm (2,5) - 
Herrmann (3) , 
Schmidt (2,5) , 
Czichos (2)    
Kinsombi (3,5)    
Schindler (2,5)        
Mühling (3) , 
Drexler (3) , 
Lewerenz (2)        
Ducksch (3)        

Einwechslungen:
86. Heidinger für Lewerenz
89. Hoheneder für Ducksch
89. Seydel für Schindler

Trainer:
Anfang
Dynamo Dresden
Aufstellung:
Schwäbe (2) - 
Seguin (4) , 
J. Müller (4) , 
Ballas (4,5) , 
Fa. Müller (5) - 
Konrad (4) - 
Lambertz (4,5)        
Hauptmann (4)    
Kreuzer (4,5)    
Mlapa (4)    

Einwechslungen:
60. L. Röser (3) für Lambertz
68. Berko für Hauptmann
84. Markkanen für Mlapa

Trainer:
Neuhaus

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ducksch (24., Rechtsschuss, Lewerenz)
2:0
Lewerenz (83., Linksschuss, Ducksch)
3:0
Schindler (88., Rechtsschuss, Kinsombi)
Gelbe Karten
Kiel:
Kinsombi
(2. Gelbe Karte)
Dresden:
Kreuzer
(4. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Drexler schießt Foulelfmeter an die Latte (65.)

Spieldaten

Holstein Kiel       Dynamo Dresden
Tore 3 : 0 Tore
 
Torschüsse 18 : 10 Torschüsse
 
gespielte Pässe 328 : 421 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 245 : 334 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 83 : 87 Fehlpässe
 
Passquote 75% : 79% Passquote
 
Ballbesitz 44% : 56% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 16 : 14 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 13 : 14 Gefoult worden
 
Abseits 2 : 2 Abseits
 
Ecken 5 : 3 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Nyland, Örjan
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FC Ingolstadt 04
21
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2.
Schuhen, Marcel
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SV Sandhausen
24
9x
 
3.
Flekken, Mark
Flekken, Mark
MSV Duisburg
23
8x
 
4.
Fejzic, Jasmin
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Eintracht Braunschweig
23
7x
 
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
23
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Spielinfo

Anstoß:
05.11.2017 13:30 Uhr
Zuschauer:
10487
Spielnote:  3
Kiel dominierte die Partie, machte es durch Drexlers verschossenen Strafstoß aber zu lange spannend.
Chancenverhältnis:
12:4
Eckenverhältnis:
5:3
Schiedsrichter:
René Rohde (Rostock)   Note 3,5
hatte das Spiel mit seiner klaren Linie jederzeit im Griff. Lag mit der Elfmeterentscheidung in der 64. Minute aber falsch.
Spieler des Spiels:
Steven Lewerenz
ständiger Unruheherd in der Offensive, der seine starke Leistung mit dem vorentscheidenden Treffer zum 2:0 krönte.

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