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VfL Bochum

VfL Bochum

2
:
0

Halbzeitstand
1:0
SV Sandhausen

SV Sandhausen


VFL BOCHUM
SV SANDHAUSEN
15.
30.
45.





60.
75.
90.








Dritter Heimsieg für den VfL - Vunguicida nur an den Pfosten

Dribbler Kruse bereitet zweimal prima vor

Bochum feiert unter Interimscoach Jens Rasiejewski einen verdienten 2:0-Erfolg gegen Sandhausen. Nach frühem Rückstand machte der ganz schwache SVS den Westfalen das Leben leicht, die Gastgeber verpassten bis zum Kabinengang eine höhere Führung. Erhöhtes Engagement der Gäste brachte nach Wiederanpfiff ein verändertes Bild, aber der VfL überstand eine Drangphase und ließ sich nach der Vorentscheidung Mitte des zweiten Abschnitts nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.

Lukas Hinterseer (M.)
Das 1:0: Lukas Hinterseer (M.) gibt der SVS-Abwehr per Kopf das Nachsehen.
© imagoZoomansicht

Nach der Trennung von Trainer Ismail Atalan stellte VfL-Interimscoach Jens Rasiejewski das Team im Vergleich zum 0:3 in Kiel viermal um: Für Bastians (suspendiert), Losilla, Tesche sowie Wurtz (Gelb-Rot-Sperre) spielten Leitsch, Hemmerich, Gyamerah und Stöger.

Sandhausens Trainer Kenan Kocak hatte gegenüber dem 2:0 gegen Jahn Regensburg in Karl und Wright für Förster und Vunguidica zwei Neue an Bord.

Sandhausens Plan, den VfL früh zu attackieren, stürzte die Westfalen zu Beginn immer wieder in Probleme beim Aufbauspiel, ohne dass daraus Zwingendes entstehen sollte. Bochum lebte zunächst von Kruses Einzelaktionen, nach Foul am Ex-Leverkusener fehlten Stöger per Freistoß Zentimeter zur Führung (11.).

SVS-Abwehr im Tiefschlaf: Nutznießer Hinterseer

Die fiel nur eine Zeigerumdrehung später: Kruse flankte scharf fast vom linken Strafraumeck, Hinterseer war im Zentrum im Gegensatz zu den SVS-Verteidigern hellwach und drückte das Leder per Kopf aus fünf Metern an Schuhen vorbei ins Netz (12.).

Ein echter Tiefschlag für das Team vom Hardtwald. Die Gäste waren nach dem Rückstand komplett verunsichert, warteten mit ungewohnt hoher Fehlpassquote und mit eklatanten Abwehrschwächen auf. Bochum hielt das Zepter fest in der Hand, gewann alle wichtigen Zweikämpfe und blieb vorne gefährlich. Ein zweites Tor wäre vor der Pause verdient gewesen - zweimal Hinterseer verpasste jeweils nach Stögers Freistoßflanken den Doppelpack (26., 31.).

Nach einer halben Stunde stockte der Spielfluss. Viele Nickligkeiten prägten das Geschehen, vier Gelbe Karten binnen sechs Minuten - drei gegen Sandhausen - zückte Referee Christian Dietz bis zum Pausenpfiff.

Mit Förster für Karl und wesentlich mehr Engagement kamen die Gäste aus der Kabine. Und der Neue brauchte keine große Anlaufzeit, rief Riemann erstmals auf den Plan (52.). Sandhausens Ballbesitzquote rauschte nach oben, der SVS schnürte Bochum ein. Wright nickte knapp daneben (56.), Fabian störte wieder Förster bei dessen Abschluss aus sechs Metern mit letztem Körpereinsatz entscheidend (58.). Zwischenzeitlich hatte Hinterseer ein Lebenszeichen der Hausherren gesendet (53.).

Stöger profitiert von Kruses Dribbling

Nach einer Stunde befreite sich die Rasiejewski-Elf aus der Umklammerung des Gegners, der in der Folge seine Offensive weiter auffrischte (Vunguicida, Sukuta-Pasu). Doch der Schuss ging nach hinten los: Bochums Dribbler Kruse wuselte im Strafraum, blieb beim Sololauf aber hängen. Der Ball prallte von seinem Bein glücklich zu Stöger, der aus neun Metern wuchtig unter die Latte knallte - 2:0 (72.).

Pech für Vunguicida

Sandhausen hatte in Person von Vunguicida, der nur den Pfosten traf, die prompte Antwort auf dem Fuß (74.). Die Kocak-Schützlinge gaben nicht auf, rannten sich aber ein ums andere Mal am Abwehrbollwerk der Bochumer fest. "Dank" einer Klärungsaktion von Klingmann verpasste Doppel-Vorbereiter Kruse zu erhöhen (87.), aber auch so war die Freude beim VfL über den 2:0-Sieg sicherlich groß.

Für den VfL geht es am Samstag (13 Uhr) mit einem Gastspiel in Braunschweig weiter, Sandhausen empfängt am Montagabend (20.30 Uhr) den FC St. Pauli.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Riemann (3,5) - 
Gyamerah (3) , 
Fabian (3,5)    
Leitsch (3,5) , 
Danilo (4)    
Celozzi (3,5)    
Eisfeld (4)    
Hemmerich (2,5)    
Stöger (1,5)    
Hinterseer (3)    
R. Kruse (1,5)    

Einwechslungen:
65. Losilla für Eisfeld
73. Bandowski für Danilo
86. Gündüz für Hemmerich

Trainer:
Rasiejewski
SV Sandhausen
Aufstellung:
Schuhen (3,5) - 
Kister (5)    
Karl (5)        
Knipping (5) - 
Klingmann (3,5) , 
Paqarada (3)    
Linsmayer (4) , 
M. Jansen (4)    
Daghfous (5)        
Höler (3,5) , 
Wright (5)

Einwechslungen:
46. P. Förster (3) für Karl
65. Vunguidica für Daghfous
72. Sukuta-Pasu für M. Jansen

Trainer:
Kocak

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Hinterseer (12., Kopfball, R. Kruse)
2:0
Stöger (72., Linksschuss, R. Kruse)
Gelbe Karten
Bochum:
R. Kruse
(2. Gelbe Karte)
,
Fabian
(1.)
Sandhausen:
Karl
(1. Gelbe Karte)
,
Paqarada
(1.)
,
Kister
(5., gesperrt)

Spieldaten

VfL Bochum       SV Sandhausen
Tore 2 : 0 Tore
 
Torschüsse 9 : 7 Torschüsse
 
gespielte Pässe 363 : 399 gespielte Pässe
 
angekommene Pässe 257 : 292 angekommene Pässe
 
Fehlpässe 106 : 107 Fehlpässe
 
Passquote 71% : 73% Passquote
 
Ballbesitz 47% : 53% Ballbesitz
 
Zweikampfquote 47% : 53% Zweikampfquote
 
Foul/Hand gespielt 12 : 16 Foul/Hand gespielt
 
Gefoult worden 15 : 11 Gefoult worden
 
Abseits 0 : 2 Abseits
 
Ecken 4 : 6 Ecken
 
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Nyland, Örjan
Nyland, Örjan
FC Ingolstadt 04
14
6x
 
2.
Flekken, Mark
Flekken, Mark
MSV Duisburg
16
6x
 
3.
Fejzic, Jasmin
Fejzic, Jasmin
Eintracht Braunschweig
16
5x
 
4.
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
17
5x
 
Kronholm, Kenneth
Kronholm, Kenneth
Holstein Kiel
17
5x
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Spielinfo

Anstoß:
14.10.2017 13:00 Uhr
Zuschauer:
13548
Spielnote:  3,5
der VfL bestimmte vor der Pause gegen schwache Gäste das unspektakuläre Geschehen, zeigte jedoch Defizite. Sandhausen wurde nach der Pause stärker, aber mit dem zweiten Treffer war die Partie entschieden.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
4:6
Schiedsrichter:
Christian Dietz (München)   Note 3,5
nur gelegentliche Unsicherheiten bei der Bewertung klarer Spielsituationen, vergaß dem Sandhäuser Jansen nach einem harten taktischen Foul an Kruse die Gelbe Karte zu zeigen (68.).
Spieler des Spiels:
Robbie Kruse
mit immensem Laufpensum, war zweikampfstark und von der SVS-Defensive nie zu kontrollieren.

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