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SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth

1
:
2

Halbzeitstand
0:1
1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin


SPVGG GREUTHER FÜRTH
1. FC UNION BERLIN
15.
30.
45.


60.
75.
90.









Auch Polters zweiter Versuch vom Punkt sitzt

1:2 gegen Union: Fürth kann sechsten Platz nicht verteidigen

Greuther Fürth verlor das letzte Spiel der Saison mit 1:2 gegen Union Berlin und fiel in der Abschlusstabelle auf den achten Rang zurück. Die Eisernen feierten indes ihren zehnten Sieg in der Rückrunde. In einer munteren Partie fehlte den Franken die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Nach dem Ausgleich im zweiten Durchgang durch Dursun stellte Polter die Führung für die Köpenicker wieder her - den Elfmeter musste der Angreifer jedoch zweimal ausführen.

Machte vor allem im ersten Durchgang viel Dampf: Fürths Khaled Narey (li.), der hier von Michael Parensen gestoppt wird.
Machte vor allem im ersten Durchgang viel Dampf: Fürths Khaled Narey (li.), der hier von Michael Parensen gestoppt wird.
© imagoZoomansicht

Fürths Trainer Janos Radoki nahm im Vergleich zum 1:1 beim FC St. Pauli gleich fünf Veränderungen in der Startelf vor. Burchert erhielt im Tor den Vorzug vor Megyeri, der zunächst nur auf der Bank Platz nahm. Zudem rutschten Narey, Cigerci, van den Bergh und Dursun in die Anfangsformation. Steininger und Bolly fanden sich ebenfalls auf der Ersatzbank wieder, Pinter fehlte aufgrund einer Entzündung und Franke war nicht im Kader.

Union-Coach Jens Keller wechselte nach der 0:1-Niederlage gegen Heidenheim viermal Personal: Parensen, Kreilach, Redondo und Polter kamen neu ins Team und ersetzten Kapitän Kroos (Knieverletzung), Hedlund, Zejnullahu (beide Bank) und Schönheim (muskuläre Probleme).

Polter an den Pfosten

Die Partie im Sportpark Ronhof entwickelte sich rasch zu einem ansehnlichen Duell. Zunächst konnten die Fürther erste Offensivaktionen verzeichnen (Narey, 1., Zulj, 3.), dann machte Unions Polter auf sich aufmerksam: Zuerst konnte er sich im Fürther Strafraum nicht durchsetzen (6.), dann traf er nur den Pfosten (7.).

Narey an die Latte

Richtig absetzen konnte sich auch nach 20 Minuten keine Mannschaft. Bei beiden Teams sorgten vor allem Polter und Narey für Unruhe in den gegnerischen Defensivreihen. Letzterer sorgte in der 22. Minute beinahe für die Fürther Führung: Sein feiner Schlenzer klatschte jedoch an die Latte.

Redondo markiert mit Glück das 1:0

Nach einer halben Stunde erspielte sich das Kleeblatt ein optisches Übergewicht und agierte vor allem über die rechte Seite. Doch die Franken machten zu wenig aus ihren Chancen: Cigerci (25.), Narey (29.) und Caligiuri (31.) hätten für das 1:0 auf Seiten der SpVgg sorgen können. Und während die Radoki-Elf mit ihren Möglichkeiten schluderte, nutzten die Köpenicker ihre Chance in der 38. Minute eiskalt - wenn auch glücklich. Denn der Schuss von Redondo wurde noch entscheidend von Fürths Cigerci abgefälscht. Trotz der ausgeglichenen ersten Hälfte gingen die Eisernen mit dem 1:0 in die Pause.

Ball im Tor - Treffer zählt nicht

Auch im zweiten Durchgang suchten beide Teams schnell den Weg nach vorne. Doch das Angriffsspiel der Franken wirkte vorhersehbar, in der letzten Aktion fehlte den Fürthern die nötige Durchschlagskraft. Auf der anderen Seite erarbeiteten sich die Unioner indes zwingendere Chancen: Trimmels Kopfball strich knapp über den Querbalken (51.), Kessels Versuch landete sogar im Tor - doch der Unioner stand knapp im Abseits (56.).

Polter kontert Zulj - und trifft auch im zweiten Versuch vom Punkt

Nach einer Stunde erhöhte die SpVgg den Druck: Zunächst schmiss sich Parensen in höchster Not in den Schuss von Zulj (62.), dann zappelte der Ball nach einer Ecke doch im Tor der Berliner: Dursun drückte den Standard mit dem Kopf über die Linie (66.). Nachdem die Begegnung aufgrund von Rauchschwaden aus dem Gäste-Block kurzzeitig unterbrochen werden musste (72.), stellten die Eisernen kurz danach wieder den alten Vorsprung her: Polter verwandelte auch im zweiten Versuch den Elfmeter, den er gegen Gugganig herausgeholt hatte (78.). Schiedsrichter Thorben Siewer hatte den Strafstoß wiederholen lassen, da zu viele Spieler nach Ausführung in den Sechzehner drängten.

In der Schlussphase wurde die Partie noch etwas umkämpfter. Die Fürther wollten wenigstens noch einen Punkt, doch am Ende konnten sich die Franken keine Chancen mehr erspielen und verpassten damit, den sechsten Tabellenplatz zu verteidigen.

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Burchert (3) - 
M. Caligiuri (3)        
Gugganig (4,5) , 
Gießelmann (3) - 
Sontheimer (4,5)    
J. Gjasula (2,5) , 
Cigerci (4,5) , 
J. van den Bergh (4)    
Narey (4) , 
Zulj (3,5)    
Dursun (3)    

Einwechslungen:
57. Raum (3,5) für Sontheimer
82. Bolly für M. Caligiuri
85. Steininger für J. van den Bergh

Trainer:
Radoki
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Mesenhöler (3) - 
Kessel (2,5)    
Pogatetz (3) , 
Parensen (2,5) , 
Pedersen (3) - 
Trimmel (3,5) , 
Fürstner (3) , 
Kreilach (4)    
Redondo (3)            
Polter (2,5)    
Hosiner (3,5)    

Einwechslungen:
68. Hedlund für Hosiner
80. M. Thiel für Redondo
89. Lämmel für Kreilach

Trainer:
Keller

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Redondo (38., Rechtsschuss)
1:1
Dursun (66., Kopfball, J. Gjasula)
1:2
Polter (78., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Polter)
Gelbe Karten
Fürth:
Zulj
(6. Gelbe Karte)
Union:
Redondo
(3. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
21.05.2017 15:30 Uhr
Stadion:
Sportpark Ronhof I Thomas Sommer, Fürth
Zuschauer:
13090
Spielnote:  3
die SpVgg war durchweg spielbestimmend, blieb im letzten Drittel aber zu harmlos. Union hat gut verteidigt und sich aufs Kontern verlegt.
Chancenverhältnis:
3:4
Eckenverhältnis:
10:5
Schiedsrichter:
Thorben Siewer (Olpe)   Note 3
zeigte ein solide Leistung in einer leicht zu leitenden Begegnung.
Spieler des Spiels:
Sebastian Polter
war der gefährlichste Berliner, behielt vom Punkt die Nerven, als er ein zweites Mal zum Elfmeter antreten musste.

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