Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

2
:
3

Halbzeitstand
2:0
VfB Stuttgart

VfB Stuttgart


1. FC NÜRNBERG
VFB STUTTGART
15.
30.
45.



60.
75.
90.











VfB-Coach wechselt Sieg ein - FCN reicht starke erste Hälfte nicht

3:2! Wolfs Joker kontern Teucherts Traumsolo

Der VfB Stuttgart hat im Aufstiegsrennen wieder einmal Comeback-Qualitäten bewiesen: Ein leidenschaftliches Zweitligaspiel beim 1. FC Nürnberg gewannen die Schwaben am Ende ein wenig glücklich mit 3:2. Die Franken standen tief und lauerten bevorzugt auf Konter, im ersten Abschnitt mit durchschlagendem Erfolg. Nach dem Wechsel drehte der VfB dann drei Minuten lang richtig auf und glich schnell aus. Klein hatte das Schlusswort.

Keine Bruchlandung: FCN-Angreifer Cedric Teuchert drehte vor der Pause auf - und feiert hier sein 2:0 mit Lucas Hufnagel.
Keine Bruchlandung: FCN-Angreifer Cedric Teuchert drehte vor der Pause auf - und feiert hier sein 2:0 mit Lucas Hufnagel.
© imagoZoomansicht

FCN-Coach Michael Köllner musste nach dem 1:1 im fränkischen Duell bei den Würzburger Kickers ordentlich durchwechseln: Kammerbauer (nach Rotsperre) ersetzte den angeschlagenen Brecko, Bulthuis rückte für Margreitter (fehlte aus privaten Gründen) in die Innenverteidigung. In der Offensive ersetzten Salli, Hufnagel und Teuchert (Startelf-Premiere als Profi) den verletzten Kempe (Muskelfaserriss), den gesperrten Möhwald und Sturmspitze Ishak (nicht im Kader). Dafür saß der länger verletzte Sabiri erstmals wieder auf der Bank.

Stuttgarts Trainer Hannes Wolf verzichtete nach dem überzeugenden 3:1-Sieg im Topspiel gegen Union Berlin auf Veränderungen.

Behrens überwindet Langerak

Zu Beginn zeichnete sich schnell der Nürnberger Matchplan ab, Köllner ließ seine Mannschaft tief stehen und dann blitzschnell umschalten. Das brachte erstmal keine Gefahr, der Hintermannschaft aber auch wenig Probleme ein. Ein Standard half: Kammerbauer fand Behrens am ersten Pfosten, der Langerak zu einer ersten Glanzparade zwang (10.). Die Stuttgarter taten sich gegen den kompakten Gegner richtig schwer, waren also auch auf ruhende Bälle angewiesen. Nach 23 Minuten prüfte Maxim Schäfer, doch der FCN-Schlussmann reagierte gut. Dann der Paukenschlag: Teuchert führte einen Freistoß schnell aus, der VfB war nicht sortiert - und Behrens brachte den Club in Front (25.).

15.000 VfB-Fans warten vergeblich

Mit dem 1:0 im Rücken spielte es sich für die Franken einfacher, die Gäste waren unter Zugzwang. Doch aus dem Spiel heraus gelang Stuttgart fast nichts, auch Maxims nächster Freistoß brachte Schäfer nicht in Verlegenheit (28.). Im direkten Gegenzug hatte Salli die Großchance aufs 2:0, scheiterte aber frei vor Langerak. Die Szene der ersten Hälfte gehörte dann Teuchert: Der Club-Stürmer bekam die Kugel in der eigenen Hälfte, ließ mehrere VfB-Verteidiger wie Fahnenstangen stehen und netzte am gegnerischen Strafraum sehenswert ein - 2:0 (33.). Auf eine Antwort der Wolf-Elf warteten die 15.000 mitgereisten Fans vergeblich, stattdessen vergab Salli nochmal eine ordentliche Gelegenheit (45.).

Stuttgart reichen drei starke Minuten

Nach dem Wechsel brachte Wolf mit Ginczek eine zweite Spitze, Asano musste weichen (46.). Eine Minute später der Schock für den FCN: Mühl foulte Terodde, der den fälligen Strafstoß sicher verwandelte - nur noch 1:2 (47.). Und es kam noch dicker für die Hausherren: Maxim fand bei einer Ecke Joker Ginczek, der Kammerbauer locker übersprang und zum 2:2 einköpfte (50.).

Drei dicke Chancen für den FCN

Das reichte den Gästen freilich noch nicht, die in der 60. Minute durch Maxim das Spiel hätten komplett drehen können. Doch auch der Club wollte sich nach einer starken ersten Hälfte nicht einfach seinem Schicksal ergeben, Langerak musste gegen Löwens Kopfball sein ganzes Können zeigen (63.). Und die Hausherren blieben dran: Salli und Behrens verpassten das dritte Nürnberger Tor (67., 68.).

Ginczek und Terodde legen vor

In den letzten 20 Minuten wurde das Spiel dann rassiger und hitziger, Offensivaktionen waren rarer gesät. Beim FCN feierte noch Sabiri nach längerer Verletzungspause sein Comeback (75.). Auf eine Großchance warteten beide Fanlager aber vergeblich. Bis zur Nachspielzeit: Ginczek legte für Terodde ab, der wiederum Klein fand - 3:2 (90.+1). Dabei blieb es auch, wodurch der VfB den vierten Dreier in Serie feiern konnte.

Nach der couragierten Leistung muss Nürnberg am nächsten Samstag (13 Uhr) nach Sandhausen, Stuttgart hat am Sonntag (13.30 Uhr) Erzgebirge Aue zu Gast.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (2,5)    
Mühl (4,5)        
Bulthuis (4,5)    
Djakpa (3,5) - 
Petrak (3) - 
Hufnagel (4,5)    
Behrens (2,5)    
Löwen (3,5) - 
Salli (4)    
Teuchert (1,5)    

Einwechslungen:
62. Hovland für Mühl
66. Gislason für Hufnagel
75. Sabiri für Salli

Trainer:
Köllner
VfB Stuttgart
Aufstellung:
Langerak (1,5) - 
Pavard (3) , 
Baumgartl (3,5) , 
M. Kaminski (3) , 
Insua (3,5) - 
Gentner (3)    
Ofori (4,5)    
Brekalo (3,5)    
Asano (4,5)    
Maxim (3) - 
Terodde (1,5)    

Einwechslungen:
46. Ginczek (2)     für Asano
57. M. Zimmermann (3)     für Ofori
71. Klein     für Brekalo

Trainer:
Wolf

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Behrens (25., Rechtsschuss, Teuchert)
2:0
Teuchert (33., Rechtsschuss)
2:1
Terodde (47., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Terodde)
2:2
Ginczek (50., Kopfball, Maxim)
2:3
Klein (90. + 1, Rechtsschuss, Terodde)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Mühl
(6. Gelbe Karte)
,
Bulthuis
(4.)
Stuttgart:
M. Zimmermann
(3. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
29.04.2017 13:00 Uhr
Stadion:
Stadion Nürnberg, Nürnberg
Zuschauer:
44089
Spielnote:  1
eine rassige, tempo- und abwechslungsreiche Begegnung auf technisch ansprechendem Niveau, in der dem VfB der Lucky Punch gelang.
Chancenverhältnis:
8:8
Eckenverhältnis:
6:5
Schiedsrichter:
Bastian Dankert (Rostock)   Note 4,5
wirkte in der nicht leicht zu leitenden Partie nicht immer sicher, zudem mit zwei großen Patzern. So ging dem 1:0 des FCN ging ein klares Foul voraus, Mühl hätte nach seinem Elfmeterfoul an Terodde Gelb-Rot sehen müssen.
Spieler des Spiels:
Simon Terodde
immer präsent, auch in der schwachen ersten Hälfte des VfB, holte dann einen Elfer heraus, den er sicher verwandelte. Klasse seine Vorlage zum Siegtreffer.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine