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FC St. Pauli

FC St. Pauli

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
Würzburger Kickers

Würzburger Kickers


FC ST. PAULI
WÜRZBURGER KICKERS
15.
30.
45.




60.
75.
90.










Würzburg bleibt auch im zwölften Rückrundenspiel sieglos

Buchtmann erlöst das Millerntor spät

In einer Partie, die erst spät unterhaltsam wurde, setzte sich der FC St. Pauli mit 1:0 gegen die Würzburger Kickers durch. Nach einer langen Abtastphase kamen vor allem die Hausherren besser in die Partie und zu ersten Torchancen. Die Gäste verlegten sich über die komplette Spieldauer fast nur aufs Verteidigen und hielten den eigenen Kasten sauber, weil St. Pauli keine Durchschlagskraft entwickelte - bis zur 87. Minute. Somit zog St. Pauli Würzburg weiter in den Abstiegsstrudel hinein.

Zähes Ringen: Der FC St. Pauli setzte sich spät durch.
Zähes Ringen: Der FC St. Pauli setzte sich spät durch.
© imagoZoomansicht

St. Pauli-Trainer Ewald Lienen tauschte im Vergleich zum 2:0-Auswärtssieg in Nürnberg zweimal Personal: Flum begann für den Gelb-gesperrten Nehrig, Ziereis für Hornschuh (Bank). Auf der Gegenseite besetzte Würzburgs Coach Bernd Hollerbach gegenüber dem 0:0 gegen Hannover 96 drei Positionen neu: Kapitän Neumann, Benatelli und Kurzweg starteten anstelle von Kurzweg, Nagy und Weihrauch.

Zäher Beginn

Die Partie war bereits nach knapp zehn Sekunden zum ersten Mal unterbrochen, als Ziereis nach einem harmlos anmutenden Zweikampf mit Daghfous zu Boden sank und behandelt werden musste. Es ging weiter für den Rechtsverteidiger, Tempo nahm die Begegnung allerdings nicht wirklich auf. St. Pauli kassierte im bisherigen Saisonverlauf erst zwei Gegentore in der Anfangsviertelstunde, Würzburg sogar erst ein einziges. Anzeichen, dass sich diese Statistiken ändern könnten, gab es keine. Beide Mannschaften tasteten sich ab und rieben sich in Zweikämpfen rund um die Mittellinie auf.

Beiden Seiten war der Respekt voreinander und vor allem einem ersten entscheidenden Fehler anzumerken. Während die Defensive der Gäste stabil stand und robust zu Werke ging, fehlte den Norddeutschen die zündende Idee. Sinnbildlich: Der erste nennenswerte Torschuss der Partie ereignete sich in der 32. Minute, Pisot hatte mit links abgezogen.

Besserung in Sicht

Während die ersten 30 Minuten sich eher zäh gestalteten, nahm die Begegnung fortan etwas Fahrt auf. Die beste Gelegenheit bot sich Sahin, der - von Möller Daehli per Steilpass in Szene gesetzt wurde - alleine vor Siebenhandl aus spitzem Winkel scheiterte (33.). Im Gegenzug fand sich Königs auf weiter Flur in Richtung Heerwagen wieder, sein Schuss landete am Außennetz (34.). Bis zur Halbzeit wurde es noch zweimal brenzlig für die Würzburger: Sobiech (39.) und Buchtmann (45.) fanden aber in Siebenhandl ihren Meister.

Die zweite Hälfte startete deutlich temporeicher als die erste. Gonther verpasste die schnelle Führung per Kopf (46.). Kurz darauf traf Bouhaddouz den Ball aus aussichtsreicher Position elf Meter vor dem Tor nicht richtig, fabrizierte stattdessen einen Querschläger (48.). St. Pauli war fortan am Drücker, tat sich aber schwer, Torgefahr zu generieren.

Nachdem die erste Mini-Drangphase nach der Pause abgeklungen war, entwickelte sich dasselbe Muster wie in großen Teilen des ersten Durchgangs: Würzburg wartete tief in der eigenen Hälfte und lauerte auf Fehler, St. Pauli tat den Gästen jedoch nicht den Gefallen, das Risiko früh zu maximieren. Die Konsequenz: Torraumszenen waren Mangelware.

Buchtmann hält drauf

Die gefährlichere Elf war St. Pauli, auch wenn den Hanseaten die Durchschlagskraft abging. Würzburg verteidigte nur, tat dies aber effektiv: St. Pauli kam in Person von Dudziak (60.) und Möller Daehli (63.) nur selten in gefährliche Abschlusssituationen. Die wenigen Konterangriffe der Gäste endeten in harmlosen Distanzschüssen, Rama (69.) und Daghfous (74.) schraubten lediglich den Statistikwert in die Höhe.

Es schien alles auf ein torloses Remis hinauszulaufen, mit dem sich die Gäste sicher mehr anfreunden hätten können. Doch Buchtmann hatte etwas dagegen: Von Bouhaddouz bedient, zog der Mittelfeldmann vom rechten Strafraumeck in die Mitte und knallte einfach mal drauf. Das Leder schlug unten rechts ein, das Millerntor bejubelte die späte Erlösung (87.). Nach einem anschließenden Anrennen der Gäste war kurz darauf Schluss.

Somit zog der FC St. Pauli mit den Kickers nach Punkten gleich, die jedoch weiterhin ein um ein Tor besseres Torverhältnis aufweisen. Die Würzburger blieben dagegen auch im zwölften Rückrundenspiel ohne Sieg und stecken nun richtig tief im Astiegskampf. St. Pauli gastiert am kommenden Freitag (18.30 Uhr) bei Fortuna Düsseldorf, Würzburg empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) den 1. FC Nürnberg zum Frankenderby.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Heerwagen (3) - 
Ziereis (5)    
L. Sobiech (3) , 
Gonther (3,5)    
Dudziak (2,5) - 
Flum (3)    
Buchtmann (2,5)    
Cenk Sahin (4,5)        
Möller Daehli (3)    
Sobota (4,5) - 
Bouhaddouz (5)    

Einwechslungen:
66. Buballa für Ziereis
75. Thy für Flum
80. Miyaichi für Cenk Sahin

Trainer:
Lienen
Würzburger Kickers
Aufstellung:
Siebenhandl (3) - 
Pisot (3) , 
Neumann (4)    
Junior Diaz (4,5) - 
Fröde (3)    
Schröck (5)        
E. Taffertshofer (4)    
Benatelli (5)    
Daghfous (4) - 
Königs (5)    

Einwechslungen:
57. Rama (4) für Schröck
64. S. Ernst     für Benatelli
88. Soriano für S. Ernst

Trainer:
Hollerbach

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Buchtmann (87., Linksschuss, Bouhaddouz)
Gelbe Karten
St. Pauli:
Bouhaddouz
(7. Gelbe Karte)
,
Möller Daehli
(1.)
,
Cenk Sahin
(8.)
Würzburg:
E. Taffertshofer
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Schröck
(5., gesperrt)
,
Königs
(1.)
,
Fröde
(2.)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Tschauner, Philipp
Tschauner, Philipp
Hannover 96
32
16x
 
2.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
1. FC Kaiserslautern
30
14x
 
3.
Müller, Kevin
Müller, Kevin
1. FC Heidenheim
33
13x
 
4.
Knaller, Marco
Knaller, Marco
SV Sandhausen
32
12x
 
5.
Rensing, Michael
Rensing, Michael
Fortuna Düsseldorf
34
11x
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Spielinfo

Anstoß:
16.04.2017 13:30 Uhr
Zuschauer:
29546
Spielnote:  4
nach ganz schwacher erster Hälfte bekam St. Pauli als aktiveres Team nach dem Wechsel die Kurve und gewann am Ende glücklich, aber hochverdient.
Chancenverhältnis:
8:2
Eckenverhältnis:
8:1
Schiedsrichter:
Sven Jablonski (Bremen)   Note 3
hätte Schröck (10., nach Foul an Dudziak) und Fröde (16., nach Foul an Sahin) zwingend Gelb zeigen müssen. Sah ansonsten alle kniffligen Szenen korrekt.
Spieler des Spiels:
Christopher Buchtmann
ergriff mit zunehmender Spieldauer immer mehr die Initiative, strahlte unbedingten Siegeswillen aus und belohnte sich mit dem entscheidenden Tor.

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