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1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

0
:
2

Halbzeitstand
0:0
FC St. Pauli

FC St. Pauli


1. FC NÜRNBERG
FC ST. PAULI
15.
30.
45.
60.
75.
90.












Nürnberg ohne Ideen - St. Pauli beendet Negativtrend

Bouhaddouz beendet fast 16-jährige Wartezeit

Nach fast 16 Jahren landete St. Pauli beim 1. FC Nürnberg mal wieder einen Sieg - und was für einen wichtigen zudem. Die Kiezkicker gewannen in einem über weite Strecken durchschnittlichen Spiel dank Doppelpacker Bouhaddouz mit 2:0 und fuhren im Kampf um den Klassenerhalt einen eminent wichtigen Dreier ein. Die Hanseaten beendeten damit zugleich ihre jüngste Negativserie von zuletzt vier sieglosen Spielen in Serie.

Volle Kraft voraus: Nürnbergs Dave Bulthuis im Zweikampf mit Mats Möller Daehli (re.).
Volle Kraft voraus: Nürnbergs Dave Bulthuis im Zweikampf mit Mats Möller Daehli (re.).
© imagoZoomansicht

Zum Abschluss der englischen Woche stellte Nürnbergs Trainer Michael Köllner zweimal um: Im Vergleich zum 0:1 in Hannover spielten Hovland und Baumann anstelle von Möhwald (Wadenprobleme) und Ishak (Bank). Das hatte eine Systemumstellung zur Folge, der 1. FCN spielte mit einer Dreierkette.

St. Paulis Coach Ewald Lienen konnte derweil wieder auf Möller Daehli bauen, der beim 0:0 gegen Sandhausen wegen einer Erkältung hatte passen müssen. Der Norweger stand nun ebenso in der Startelf wie Gonther und Hornschuh. Ziereis und Buballa landeten auf der Bank, Choi fehlte ganz im Kader.

Spielerisch köchelte die Partie in Nürnberg lange Zeit auf Sparflamme vor sich hin. Kämpferisch und läuferisch zeigten sich beide Mannschaften zwar von Beginn an bemüht, nur war das Spiel auf beiden Seiten viel zu fehlerbehaftet. Zahlreiche Ungenauigkeiten sorgten dafür, dass in Hälfte eins kaum Spielfluss aufkam und Torchancen folglich auch so gut wie gar nicht zu sehen waren - mit einer Ausnahme: Gonther kam nach einem Eckball in vielversprechender Situation zum Abschluss, sein Drehschuss sauste jedoch drüber (15.).

Ansonsten passierte relativ wenig. Die Franken wirkten einen Tick strukturierter und strahlten durch Kempes Fernschüsse (4., 22., 31.) etwas mehr Torgefahr aus, so wirklich zwingend war der FCN aber nicht. Weil auch die Hanseaten offensiv kaum etwas zustande brachten, ging es folgerichtig torlos in die Kabinen.

Paukenschlag nach dem Seitenwechsel - FCN rennt vergeblich an

Den Ball im Blick: St. Paulis Cenk Sahin und Nürnbergs Constant Djakpa (re.).
Den Ball im Blick: St. Paulis Cenk Sahin und Nürnbergs Constant Djakpa (re.).
© imago

Die zweite Hälfte begann dann aber mit einem Paukenschlag! Nachdem Bulthuis' schlechter Kopfball bei Cenk Sahin gelandet war, zog dieser den Sprint an und setzte sich dabei sowohl gegen Behrens als auch Bulthuis durch, scheitert dann aber mit seinem strammen Schrägschuss an FCN-Schlussmann Schäfer. Doch Bouhaddouz hatte das richtige Näschen gehabt, der Deutsch-Marokkaner stand goldrichtig und staubte zur Gästeführung ab - 1:0 (51.).

St. Pauli zog sich danach immer tiefer zurück und war eigentlich nur noch auf Verwaltung aus. Nürnberg hatte den Ball, tat sich aber enorm schwer und fand die Lücken nicht. Die Hanseaten stellten die Räume gegen uninspirierte Franken gekonnt zu und machten nach 70 Minuten den Deckel drauf: Bouhaddouz lenkte einen satten Nehrig-Fernschuss entscheidend in die Maschen zum 2:0 ab.

Der FCN hätte das Duell vielleicht noch einmal spannend machen können, wenn St. Paulis Schlussmann Heerwagen Löwens Pfund aus der Distanz nicht pariert hätte (73.). So aber bissen sich die Nürnberger weiter die Zähne an nun immer selbstbewussteren Hamburgern aus und mussten sich letzten Endes erstmals seit dem 20. Mai 2001 (1:2) vor heimischem Publikum den Kiezkickern geschlagen geben.

Nun haben beide Mannschaften über eine Woche Zeit, um frische Kräfte zu tanken: Nürnberg ist erst wieder am Karsamstag zu Hause gegen Erzgebirge Aue (13 Uhr) dran. St. Pauli spielt am Ostersonntag am Millerntor gegen die Würzburger Kickers (13.30 Uhr). Beide Teams werden dann auf wichtige Spieler verzichten müssen: So sah Nürnbergs Hovland seine fünfte Gelbe Karte, St. Paulis Nehrig gar seine zehnte.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3,5)    
Hovland (5)        
Mühl (4) , 
Bulthuis (6) - 
Brecko (5)    
P. Kammerbauer (3,5)    
Djakpa (4) - 
Löwen (4,5) , 
Behrens (4,5)    
Kempe (4) - 
Baumann (5)    

Einwechslungen:
60. Hufnagel (3,5) für Behrens
64. Matavz für Hovland
73. Gislason für Baumann

Trainer:
Köllner
FC St. Pauli
Aufstellung:
Heerwagen (2) - 
Hornschuh (3,5)    
L. Sobiech (3)    
Gonther (3) , 
Dudziak (3,5) - 
Nehrig (3,5)    
Buchtmann (3) - 
Cenk Sahin (3)    
Sobota (4) - 
Möller Daehli (3)    
Bouhaddouz (1,5)        

Einwechslungen:
74. Ziereis für Hornschuh
76. Buballa für Cenk Sahin
81. Flum für Möller Daehli

Trainer:
Lienen

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Bouhaddouz (51., Linksschuss, Cenk Sahin)
0:2
Bouhaddouz (70., Linksschuss, Nehrig)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Hovland
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
P. Kammerbauer
(4.)
,
R. Schäfer
(2.)
St. Pauli:
Nehrig
(10. Gelbe Karte, gesperrt)

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2. Bundesliga. Der Stand nach dem 31. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
1. FC Kaiserslautern
26
13x
 
2.
Tschauner, Philipp
Tschauner, Philipp
Hannover 96
28
13x
 
3.
Müller, Kevin
Müller, Kevin
1. FC Heidenheim
30
12x
 
4.
Knaller, Marco
Knaller, Marco
SV Sandhausen
29
11x
 
5.
Fejzic, Jasmin
Fejzic, Jasmin
Eintracht Braunschweig
30
10x
+ 1 weitere
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Spielinfo

Anstoß:
07.04.2017 18:30 Uhr
Zuschauer:
28889
Spielnote:  4
ein Spiel auf überschaubarem spielerischen Niveau, der Club begann schwungvoll, blieb aber harmlos, St. Pauli hatte nach dem 0:1 Spiel und Gegner problemlos im Griff.
Chancenverhältnis:
3:5
Eckenverhältnis:
9:5
Schiedsrichter:
Daniel Schlager (Rastatt)   Note 4
ohne große Fehler, in dem leicht zu leitenden Spiel aber mit vielen kleinen, keine klare Linie bei der Vergabe von Gelben Karten.
Spieler des Spiels:
Aziz Bouhaddouz
hatte als einzige Spitze zunächst einen schweren Stand, nach der Pause aber mit großer Präsenz - nicht nur wegen seines Doppelpacks.

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