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VfB Stuttgart

VfB Stuttgart

1
:
1

Halbzeitstand
0:1
VfL Bochum

VfL Bochum


VFB STUTTGART
VFL BOCHUM
15.
30.
45.





60.
75.
90.








Stuttgart wacht spät auf und rennt am Ende vergeblich an

Dank Geburtstagskind Losilla: Bochum punktet beim VfB

Im 100. Zweitligaspiel ist der VfB Stuttgart nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen den VfL Bochum hinausgekommen. Die Schwaben liefen in der ersten halben Stunde Ball und Gegner hinterher und konnten glücklich sein, nur mit 0:1 zurückzuliegen. Mit zunehmender Spielzeit übernahm die Wolf-Elf allerdings die Kontrolle, drängte die Verbeek-Elf immer weiter in die eigene Hälfte und glich im zweiten Durchgang aus. Der Tabellenführer wollte nun mehr, lief allerdings vergeblich gegen aufopferungsvoll kämpfende Bochumer an.

Anthony Losilla
Brachte den VfL mit 1:0 in Front: Geburtstagskind Anthony Losilla.
© imagoZoomansicht

Stuttgart-Coach Hannes Wolf wechselte im Vergleich zum 1:1 bei Eintracht Braunschweig auf drei Positionen: Pavard, Green und Asano ersetzten Kaminski (Gelb-Rot-Sperre), Brekalo (Bank) und Özcan (nicht im Kader).

Bochums Trainer Gertjan Verbeek musste nach der 1:2-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf zwei Wechsel vornehmen: Wydra (Gelb-Rot-Sperre) und Gyamerah (Bank) wurden durch Dawidowicz und Stiepermann ersetzt.

"Mit unserer Spielphilosophie können wir vielleicht punkten", verteidigte VfL-Coach Verbeek vor der Partie seine offensive Aufstellung. Und der Niederländer sollte Recht behalten: Von Beginn an drängten die Gäste aus dem Ruhrgebiet den Tabellenführer in die eigene Hälfte. Stuttgart, das im 4-1-4-1 agierte, kam mit der Spielweise der Bochumer nicht zurecht. Mit einem 4-2-3-1-System, dass der Tabellenzwölfte vor allem in der Offensive mit Quaschner, Wurtz und Mlapa sehr frei interpretierte, riss der VfL ein ums andere Mal Lücken in die VfB-Defensive.

Losilla beschenkt sich selbst

In der zehnten Minute initiierte Gündüz per Hacke einen schönen Spielzug, der über Losilla, Wurtz und Quaschner schließlich erneut bei Geburtstagskind Losilla landete. Der 31-jährige Franzose drang in den Strafraum ein und ließ Langerak keine Abwehrchance - das verdiente 1:0 für die Gäste. Vonseiten der Stuttgarter kam quasi keine Reaktion. Stattdessen hatte der VfL in Person von Mlapa (21.) und Wurtz (24.) die Chance auf den zweiten Treffer, scheiterte aber jeweils knapp.

Wolf reagiert früh

Nach 31 Minuten setzte VfB-Coach Wolf ein Zeichen und brachte Zimmermann für den schwachen Grgic. Und von da an wirkte der Tabellenführer gefälliger. Zuvor hatten zwar schon Green (26.) und Terodde (30.) erste Torannäherungen fabriziert, aber mit Zimmermann und dem immer stärker agierenden Gentner wirkte das Aufbauspiel der Stuttgarter zielstrebiger. Bochum überließ dem VfB nun mehr und mehr die Kontrolle, welche die Hausherren auch dankend annahmen. Erneut Green (32.) und Terodde (36.) verfehlten das Gehäuse klar - deutlich näher dran am Ausgleich war der Japaner Asano, dessen Versuch aus der zweiten Reihe nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei ins Toraus ging (39.).

Stuttgart drängt, Bochum hat die Chancen

Nach der Pause hatten die Gastgeber zwar das Gros an Ballbesitz, dennoch wirkte die Wolf-Elf uninspiriert und ideenlos. Dementsprechend gehörte erneut den Bochumern der erste Versuch - allerdings scheiterte Quaschner an Langerak, der den Winkel gut verkürzte (52.). Die Schwaben, bei denen mittlerweile mit Ginczek und Maxim geballte Offensivpower auf dem Feld stand, taten sich weiterhin schwer und sahen sich immer mehr Bochumer Gegenstößen ausgesetzt (Wurtz, 64. und Quaschner, 67.).

Daniel Ginczek
Erzielte aus kurzer Distanz den Ausgleich: Joker Daniel Ginczek.
© imago

Mit dem ersten gut strukturiert vorgetragenen Angriff in Durchgang zwei glichen die Stuttgarter schließlich aus: Über Gentner und Terodde landete das Leder bei Carlos Mané, der bis zur rechten Grundlinie ging und mit einer flachen Hereingabe den ehemaligen Bochumer Ginczek so einsetzte, dass er am langen Pfosten nur noch den Fuß hinhalten musste (70.). Mit dem Treffer im Rücken agierten Gentner & Co. nun selbstbewusster und drängten gegen die Verbeek-Elf auf den zweiten Treffer.

VfB drückt - ein Treffer gelingt nicht mehr

Die Stuttgarter spulten in den Schlussminuten ein wahres Powerplay ab - Bochum konnte kaum für Entlastung sorgen. Doch bis auf einen Ginczek-Abschluss (77.) hatten die Schwaben außer viel Ballbesitz nicht wirklich viel anzubieten und mussten sich nach 90 Minuten mit einem Remis begnügen.

Der VfB Stuttgart tritt in der kommenden Woche auswärts in Fürth an (Samstag, 13 Uhr). Die Bochumer sind einen Tag später zuhause gegen Erzgebirge Aue im Einsatz (13.30 Uhr).

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfB Stuttgart
Aufstellung:
Langerak (3) - 
J. Zimmer (3) , 
Baumgartl (4,5) , 
Pavard (3,5) , 
Insua (4,5) - 
Grgic (5)    
Carlos Mané (3,5)    
Gentner (2,5)    
Asano (4,5)    
Green (4,5)    

Einwechslungen:
31. M. Zimmermann (2,5) für Grgic
58. Ginczek (3)     für Green
66. Maxim für Asano

Trainer:
Wolf
VfL Bochum
Aufstellung:
Riemann (2,5)    
Dawidowicz (4,5)        
Hoogland (3) , 
Bastians (3) , 
Rieble (4) - 
Losilla (3)    
Stiepermann (3,5)        
Gündüz (3,5) , 
Wurtz (3) , 
Quaschner (3) - 
Mlapa (4,5)        

Einwechslungen:
46. Canouse (4)     für Stiepermann
46. Gyamerah (4) für Dawidowicz
60. Pavlidis (4,5) für Mlapa

Trainer:
Verbeek

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Losilla (10., Rechtsschuss, Quaschner)
1:1
Ginczek (70., Rechtsschuss, Carlos Mané)
Gelbe Karten
Stuttgart:
Carlos Mané
(3. Gelbe Karte)
Bochum:
Mlapa
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Stiepermann
(6.)
,
Dawidowicz
(4.)
,
Canouse
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
10.03.2017 18:30 Uhr
Stadion:
Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
Zuschauer:
45300
Spielnote:  4
eine zerfahrene, mit Fehlern gespickte und in der Endphase spannende Partie, die keinen Sieger verdient hatte.
Chancenverhältnis:
7:5
Eckenverhältnis:
7:4
Schiedsrichter:
Benedikt Kempkes (Thür)   Note 4
passte sich den Spielern an, ließ eine klare Linie bei der Bewertung von Zweikämpfen vermissen.
Spieler des Spiels:
Christian Gentner
versuchte vorneweg zu marschieren, gefährlich bei Standards, aber ebenfalls glücklos.

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