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SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg


SPVGG GREUTHER FÜRTH
1. FC NÜRNBERG
15.
30.
45.



60.
75.
90.










Fürth schlägt Nürnberg zum zweiten Mal in 2016/17

Zulj wird zum Helden im 262. Frankenderby

Das 262. Frankenderby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg entschied das Kleeblatt am Sonntagnachmittag knapp mit 1:0 für sich. In einem umkämpfen, aber über weite Strecken fußballerisch enttäuschenden Duell zeigten sich die Weiß-Grünen mutiger, kombinationssicherer und angriffslustiger. Beim Tor des Tages half dann auch noch eine Portion Glück mit.

Viel Kampf, wenig Torgefahr

Robert Zulj
Fürths Siegtorschütze Robert Zulj (l.) klatscht mit Trainer Janos Radoki ab.
© imagoZoomansicht

Fürths Trainer Janos Radoki veränderte seine Startelf nach dem 1:1 bei den Würzburger Kickers auf drei Positionen: Bolly, Pinter und Sararer verdrängten Berisha, Dursun und Kirsch auf die Bank. Nürnbergs Coach Alois Schwartz tauschte im Vergleich zum 0:1 gegen den VfL Bochum gleich fünfmal Personal: Brecko, Bulthuis, Djakpa, Ishak und Möhwald begannen für Hovland, Kempe, Lippert, Matavz (alle Bank) und Sabiri (Knieprobleme).

Nach recht zerfahrenem Beginn mit vielen Fehlpässen und Ballbesitzwechseln zeigte sich die Spielvereinigung offensivfreudiger und nahm das Heft des Handelns in die Hand. Im gegnerischen Strafraum aber gelang die letzte Aktion nicht, sodass keine Gefahr aufbrannte. Der Club war zunächst in der Defensive gefordert und setzte nach vorne kaum Impulse. Erst nach einer knappen halben Stunde kam der FCN besser ins Spiel. Genauso wie die Weiß-Grünen verbuchten aber auch die Rot-Schwarzen nur Halbchancen.

Statt von fußballerischen Höhepunkten lebte das 262. Frankenderby eher von kämpferischen Elementen. In teils hart geführten Zweikämpfen kochten phasenweise die Emotionen hoch. Torlos ging es in die Pause.

Margreitter hilft bei Zuljs Schuss mit

Nachdem Schwartz im ersten Durchgang schon früh Matavz für den verletzten Gislason bringen musste (22.), ging es dann personell unverändert in die zweite Hälfte. Hier wirkte Nürnberg etwas griffiger als im ersten Abschnitt, leistete sich aber nach wie vor viele Abspielfehler. Etwas mehr Ballsicherheit strahlte die Spielvereinigung aus, ließ aber ebenfalls die Präzision in der finalen Aktion vermissen. Brennpunkte gab es folglich meist nur nach rassigen Zweikämpfen.

Nach einer guten Stunde startete dann das Kleeblatt ein Powerplay und drängte den Club immer weiter zurück. Wirklich in Schussposition kam Fürth dabei aber nicht. Punktuelle Abschlüsse rauschten meist zentral auf Kirschbaum. In der 77. Minute schepperte es dann aber doch: Sararer überließ nach starkem Dribbling für Zulj, der aus 22 Metern halbrechter Position abzog. Der Ball touchierte den Rücken von Margreitter, nahm eine unberechenbare Flugkurve und flog hinter Kirschbaum ins Tor (77.).

Club ohne Offensivpower

Nun war der Club gefordert, fand aber nach wie vor offensiv kaum statt. Den ersten wirklich gefährlichen Schuss gab Ishak aus spitzem Winkel ab, Megyeri entschärfte mit einem Reflex (86.). Auf der anderen Seite hämmerte Zulj einen 30-Meter-Freistoß aufs Tor - Kirschbaum lenkte den Gewaltschuss noch an die Latte (90.). Unterm Strich stand so ein verdienter 1:0-Derbysieg für die Fürth, das in der Tabelle auf Rang sieben springt und damit aktuell die stärkste fränkische Mannschaft hinter Würzburg und Nürnberg stellt.

Das Kleeblatt tritt nächste Woche am Sonntag (13.30 Uhr) beim SV Sandhausen an. Der Club hat gleichzeitig Heimrecht gegen Arminia Bielefeld.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Megyeri (3) - 
M. Caligiuri (3)    
M. Franke (2,5) , 
Gießelmann (3) - 
Narey (4)    
A. Hofmann (4) , 
Pinter (3,5) , 
J. van den Bergh (4,5)    
Zulj (2,5)        
Bolly (4,5)        
Sararer (3)    

Einwechslungen:
69. Dursun für Bolly
85. Ve. Berisha für Sararer
90. + 3 Rapp für Zulj

Trainer:
Radoki
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Kirschbaum (3) - 
Mühl (3,5)    
Margreitter (3,5)    
Bulthuis (4)    
Brecko (4)    
Djakpa (3,5) - 
Behrens (4,5)    
Möhwald (5)    
Ishak (4,5) , 
Gislason    

Einwechslungen:
22. Matavz (4) für Gislason
79. Salli für Möhwald
86. Kempe für Bulthuis

Trainer:
Schwartz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Zulj (77., Rechtsschuss, Sararer)
Gelbe Karten
Fürth:
J. van den Bergh
(2. Gelbe Karte)
,
Narey
(5., gesperrt)
,
Bolly
(2.)
Nürnberg:
Behrens
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Margreitter
(3.)
,
Mühl
(5., gesperrt)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Tschauner, Philipp
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Hannover 96
32
16x
 
2.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
1. FC Kaiserslautern
30
14x
 
3.
Müller, Kevin
Müller, Kevin
1. FC Heidenheim
33
13x
 
4.
Knaller, Marco
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SV Sandhausen
32
12x
 
5.
Rensing, Michael
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Fortuna Düsseldorf
34
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Spielinfo

Anstoß:
05.03.2017 13:30 Uhr
Zuschauer:
13015
Spielnote:  4
viel Kampf, aber auch viel Krampf im Derby, für die spielerischen Momente sorgte nahezu ausschließlich die SpVgg, die verdient siegte.
Chancenverhältnis:
4:2
Eckenverhältnis:
9:2
Schiedsrichter:
Harm Osmers (Hannover)   Note 2,5
zunächst mit großzügiger Linie, zog dann nach und nach an und behielt die Partie im Griff; Behrens beim Foul gegen Sararer (45./+1) nur Gelb zu zeigen, war noch vertretbar.
Spieler des Spiels:
Robert Zulj
bemühte sich unentwegt, Struktur ins Fürther Spiel zu bekommen, erzielte zudem das Tor des Tages.

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