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1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin

2
:
0

Halbzeitstand
1:0
Würzburger Kickers

Würzburger Kickers


1. FC UNION BERLIN
WÜRZBURGER KICKERS
15.
30.
45.



60.
75.
90.












Union Berlin springt vorübergehend auf Rang zwei

Kreilach nimmt der Partie die Spannung

Union Berlin unterstrich auch gegen die Würzburger Kickers, dass es momentan "das Team der Stunde" (Hollerbach) ist. Die Mannschaft von Jens Keller schlug den Aufsteiger aus Unterfranken mit 2:0 und blieb somit zum siebten Mal in Folge unbesiegt. Auch der Platzverweis von Puncec brachte Union nicht aus dem Tritt. Die Kickers blieben im sechsten Spiel 2017 sieglos.

Sebastian Polter
Der Moment nach dem Torerfolg: Berlins Wintertransfer Sebastian Polter trifft zum dritten Mal im Trikot der Eisernen.
© Picture AllianceZoomansicht

Union Berlins Trainer Jens Keller musste gegenüber dem 2:0 beim TSV 1860 München auf einer Position wechseln: Stammtorwart Busk fiel wegen einer Muskelverletzung aus, sodass Mesenhöler zu seiner Zweitliga-Premiere kam. Der 21-Jährige hatte bereits im Pokal in Dortmund (0:3 i.E.) zwischen den Pfosten gestanden.

Bei den Gästen aus Unterfanken kehrte nach dem 1:1 im fränkischen Derby gegen Fürth Schoppenhauer nach einer Gelbsperre zurück. Dadurch konnte Coach Bernd Hollerbach erstmals seit Wochen wieder mit dem Innenverteidiger-Gespann Schoppenhauer/Neumann planen und wechselte taktisch zurück zur Viererkette. Müller saß gegen Union zunächst auf der Bank.

Union gleich spielbestimmend

Die Eisernen begannen im heimischen Stadion an der Alten Försterei enorm spielbestimmend und hatten dementsprechend auch die erste Möglichkeit. So ließ sich Schoppenhauer von Skrzybski vernaschen und hatte Glück, dass Schröck den Schuss des Gegenspielers noch abwehrte (5.). Auch sonst ging es in den Anfangsminuten fast nur in Richtung des Gehäuses von Ex-Union-Profi Wulnikowski, der von 1999 bis 2004 für die Eisernen gespielt hatte. Erst nach einer knappen Viertelstunde präsentierten sich die ansonsten sehr defensiv eingestellten Gäste das erste Mal vor Mesenhöler. Aus dem Nichts hatte Ernst eine Eins-gegen-eins-Möglichkeit, scheiterte aber am Berliner Schlussmann (14.).

Es blieb vorerst die einzige gefährliche Aktion, denn ansonsten agierten die Unterfranken harm- und mutlos. Ganz anders die Berliner, die sich von der Würzburger Großchance nicht aus dem Konzept bringen ließen und stattdessen ihrerseits weiter nach vorne spielten - und sich nach einer Kroos-Ecke auch belohnten: Parensen verlängerte die Hereingabe des Kapitäns per Kopf an den Fünfer, wo Polter den Ball ins Tor köpfte (21.).

Puncec sieht Gelb-Rot

Der Führungstreffer unterstrich den bis dato herrschenden Spielverlauf, denn von Würzburg kam weiterhin nur wenig. Die seltenen Angriffe der Unterfranken waren aber stets gefährlich: Soriano köpfte neben (37.), Schröck schoss über das Tor (40.).

Sekunden vor dem Pausenpfiff schwächten sich die Köpenicker dann selbst. Puncec schlug zum zweiten Mal binnen nicht einmal zehn Minuten gegen Soriano den Arm aus. Die Folge: Gelb-Rot für den Innenverteidiger (44.). Beinahe wäre beim Freistoß nach dem Platzverweis sogar noch der Ausgleich gefallen, Mesenhöler parierte glänzend gegen Taffertshofer (45.).

Keller flickt - Würzburg erhöht das Tempo

Keller reagierte zur Pause und flickte mit Pogatetz das Loch in der Viererkette. Dafür opferte er Offensivmann Hedlund. Hollerbach wechselte ebenfalls und ersetzte Benatelli durch Rama. Der 47 Jahre alte Coach der Unterfranken sah zu Beginn des zweiten Durchgangs eine verbesserte, weil mutigere und aktivere Würzburger Mannschaft. Richtig ernsthaft gefährden konnte sie Mesenhöler aber noch nicht, obwohl Union in Unterzahl nur noch das Nötigste tat.

FWK: Ballbesitz, aber kaum Gefahr

Die Würzburger liefen weiter geduldig an und hatten nun deutlich mehr Spielanteile. Die Berliner konzentrierten sich fast ausschließlich auf die Defensive und machten die Räume mit einem 4-3-2 extrem eng. Offensiv trat die Keller-Elf gelegentlich mit harmlosen Freistößen aus dem Halbfeld oder langen Bällen auf den alleingelassenen Polter in Erscheinung. So ging es mit dem minimalen Vorsprung in die Schlussviertelstunde.

Dort nahm Kreilach der Partie letztlich die Spannung. Der Kroate umkurvte Wulnikowski durch eine saubere Bewegung und schob zum 2:0 ein (82.).

Die Köpenicker sind am kommenden Freitag (18.30 Uhr) beim FC St. Pauli zu Gast. Würzburg hat es einen Tag später, am Samstag (13 Uhr), vor heimischer Kulisse mit Dynamo Dresden zu tun.

kon

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Mesenhöler (2,5) - 
Trimmel (2) , 
Leistner (2) , 
Puncec (4)    
Parensen (2,5)    
F. Kroos (2,5)        
Fürstner (2,5) - 
Skrzybski (3)    
Kreilach (2,5)    
Hedlund (3)    
Polter (2)    

Einwechslungen:
46. Pogatetz (2) für Hedlund
84. Redondo     für Skrzybski
90. Kessel für F. Kroos

Trainer:
Keller
Würzburger Kickers
Aufstellung:
Wulnikowski (3) - 
Pisot (3,5)    
S. Neumann (3,5)    
Kurzweg (4)    
Schröck (3,5)    
Benatelli (4,5)    
Junior Diaz (4)    
E. Taffertshofer (3,5)    
S. Ernst (3,5) - 

Einwechslungen:
46. Rama (5) für Benatelli
53. F. Müller (4,5) für Junior Diaz
73. Königs für Pisot

Trainer:
Hollerbach

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Polter (21., Kopfball, Parensen)
2:0
Kreilach (82., Linksschuss, Polter)
Gelb-Rote Karten
Union:
Puncec
(44.)
Würzburg:
-
Gelbe Karten
Union:
Parensen
(4. Gelbe Karte)
,
Redondo
(2.)
Würzburg:
Schröck
(4. Gelbe Karte)
,
Kurzweg
(7.)
,
E. Taffertshofer
(4.)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Nyland, Örjan
Nyland, Örjan
FC Ingolstadt 04
11
5x
 
2.
Flekken, Mark
Flekken, Mark
MSV Duisburg
14
5x
 
Schuhen, Marcel
Schuhen, Marcel
SV Sandhausen
14
5x
 
Himmelmann, Robin
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FC St. Pauli
14
5x
 
5.
Wolf, Raphael
Wolf, Raphael
Fortuna Düsseldorf
10
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Spielinfo

Anstoß:
03.03.2017 18:30 Uhr
Stadion:
Stadion An der Alten Försterei, Berlin
Zuschauer:
19875
Spielnote:  3
Union boxte sich in Unterzahl verdient durch, Würzburg hatte nach der Pause zwar ein optisches Übergewicht, konnte aber keine Chancen mehr herausspielen.
Chancenverhältnis:
6:3
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
Dr. Robert Kampka (Mainz)   Note 4
die Hinausstellung von Puncec war vertretbar, sonst nicht immer Herr der Lage, es fehlte eine einheitliche Linie bei der Kartenvergabe.
Spieler des Spiels:
Sebastian Polter
das 1:0 machte er selbst, das 2:0 bereitete er vor, hatte somit großen Anteil am Sieg.

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