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Karlsruher SC

Karlsruher SC

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig


KARLSRUHER SC
EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
15.
30.
45.



60.
75.
90.








KSC punktet unter Kwasniok weiter

Zweimal Latte: BTSV verpassst Herbstmeisterschaft

Zweiter Punktgewinn in Folge für den Karlsruher SC. Unter Interimstrainer Lukas Kwasniok sammelte der KSC auch gegen Tabellenführer Eintracht Braunschweig einen wichtigen Punktgewinn, allerdings wäre für die Badener gegen über weite Strecken harmlose Niedersachsen auch ein Dreier zum Jahresabschluss drin gewesen. Die Löwen hatten jedoch auch doppelt Pech mit dem Aluminium und einer kniffligen Abseitsposition.

Mischa Prömel
Einer gegen alle: Karlsruhes Mischa Prömel findet gegen die komplette BTSV-Abwehr kein Durchkommen.
© Picture AllianceZoomansicht

KSC-Interimstrainer Lukas Kwasniok nahm nach dem 0:0 bei Dynamo Dresden drei personelle Veränderungen vor: Thoelke, Mehlem und Hoffer ersetzten Kinsombi, Torres und Diamantakos. Der Übergangscoach behielt trotz der Wechsel sein System mit Dreier- bzw. Fünferkette bei.

Auf der anderen Seite wechselte Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht im Vergleich zum 3:2-Erfolg gegen Arminia Bielefeld auf einer Position: Kapitän Correia verteidigte im Abwehrzentrum anstelle des Norwegers Valsvik (Bank).

Einen gemächlichen Auftakt lieferten sich die zuletzt viermal zu Hause unterlegenen Karlsruher und die seit September auf einen Auswärtsdreier wartenden Braunschweiger. Zwar war der Tabellenführer aus Niedersachsen um Ballbesitz bemüht und versuchte, das Spiel in die Breite zu ziehen, aber zielorientiert war das Vorhaben noch nicht. Der KSC verbuchte durch Hoffer immerhin einen Distanzschuss (5.).

Am Spielverlauf änderte sich fast eine halbe Stunde lang nichts, da beide Mannschaften defensiv kompakt standen und die Offensivreihen Tempo und schnelle Kombinationen gänzlich vermissen ließen. Erst nach fast genau 30 Minuten resultierte aus einem Ballverlust von Thoelke eine gute Möglichkeit für Kumbela, der aus 20 Metern knapp verzog (30.).

Schlussviertelstunde: Plötzlich Chancen

Es war anscheinend der Startschuss für eine ereignisreichere Schlussviertelstunde, denn plötzlich präsentierten sich die Akteure reihenweise in und um die Strafräume herum. Ein paar Beispiele gefällig? Sauers verunglückte Flanke landete auf der Latte (35.), Stoppelkamp und Prömel wurden bei Schussversuchen in der Box geblockt (38.), ehe erneut Stoppelkamp aus spitzem Winkel an Fejzic nicht vorbeikam (43.), sodass es beim torlosen Pausenstand blieb.

Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten die Gastgeber, die gegen weiterhin harmlose Braunschweiger defensiv kaum gefordert waren. Auch der Wechsel von Schönfeld zu Boland brachte keine Besserung bei der Lieberknecht-Elf, die gewiss nicht ihren spritzigsten Tag erwischt hatte. So verzeichnete Karlsruhes Mehlem die einzig nennenswerte Aktion in der ersten Viertelstunde nach Wiederbeginn (56.).

Gefahr nach Standards

Mit leichten Feldvorteilen für den KSC dümpelte die Partie vor sich hin, ehe zwei Standardsituationen doch einmal für große Torgefahr sorgten. Decarli schlenzte einen Freistoß an die Latte, der Nachschuss von Reichel wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsposition aberkannt - knifflig (69.). Auf der Gegenseite hatte Fejzic Schwierigkeiten mit einem Stoppelkamp-Freistoß, doch der Keeper wurde im Nachfassen von Diamantakos und Kinsombi unfair angegangen (72.).

Hochspannend ging es demnach in die letzte Phase der Begegnung, in der sich die Badener für einen beherzten Auftritt belohnen wollten, es aber nicht mehr schafften. Außer einem ungefährlichen Kinsombi-Kopfball kam keiner der Spieler zum Abschluss, sodass es letztlich beim 0:0 blieb. Braunschweig verpasste dadurch die vorzeitige Herbstmeisterschaft, Karlsruhe spielte immerhin zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentor.

Nach der Winterpause startet der KSC gegen Arminia Bielefeld in die Rückrunde (29. Januar), Braunschweig tritt einen Tag früher bei den Würzburger Kickers an.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Vollath (3)    
Thoelke (3,5)    
Jordi Figueras (3,5)    
Kempe (2,5) - 
Mavrias (3) , 
Bader (3) - 
Prömel (3,5) - 
Yamada (2)    
Mehlem (3,5)    
Stoppelkamp (3,5) - 
Hoffer (4)    

Einwechslungen:
61. Diamantakos für Hoffer
61. Kinsombi für Thoelke
86. Yann für Mehlem

Trainer:
Kwasniok
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Fejzic (3) - 
Sauer (4) , 
Correia (3,5)    
Decarli (4)    
Reichel (4) - 
Moll (3) , 
Schönfeld (5)        
Omladic (4,5)        
Hernandez (4,5) - 
Nyman (5)    

Einwechslungen:
46. Boland (3,5) für Schönfeld
65. Abdullahi für Nyman
81. Khelifi für Omladic

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Karlsruhe:
Jordi Figueras
(3. Gelbe Karte)
,
Yamada
(4.)
Braunschweig:
Schönfeld
(4. Gelbe Karte)
,
Omladic
(4.)
,
Decarli
(4.)

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Spielinfo

Anstoß:
17.12.2016 13:00 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion, Karlsruhe
Zuschauer:
12096
Spielnote:  3
der KSC war taktisch sehr variabel, Braunschweig in der Defensive meist gebunden. Fußballerisch brachte der Tabellenführer weniger zustande als der KSC.
Chancenverhältnis:
4:1
Eckenverhältnis:
3:3
Schiedsrichter:
Florian Badstübner (Windsbach)   Note 2,5
löste Probleme im Gespräch. Lag bei den meisten Entscheidungen richtig, ab und zu etwas zu großzügig.
Spieler des Spiels:
Hiroki Yamada
der Japaner war überall. Er wirkte wie befreit, lief viele Bälle ab und war an jedem KSC-Angriff beteiligt.

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