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Dynamo Dresden

Dynamo Dresden

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
Karlsruher SC

Karlsruher SC


DYNAMO DRESDEN
KARLSRUHER SC
15.
30.
45.

60.
75.
90.











Vollath hält den einen Punkt fest

0:0 in Dresden: Kwasniok feiert Teilerfolg mit KSC

In einem zähen Zweitligaspiel trennten sich Dynamo Dresden und der Karlsruher SC mit einem torlosen Remis. Karlsruhes Interimscoach Lukas Kwasniok konnte damit bei seinem Debüt auf der Bank immerhin einen Teilerfolg feiern, allerdings warten die Badener nun seit sechs Partien auf einen Dreier. Dresden ist zwar seit sechs Heimspielen ohne Niederlage, doch der erhoffte Sieg sprang trotz etlicher guter Chancen besonders in Durchgang zwei nicht heraus.

Rene Vollath gegen Erich Berko
KSC-Keeper Vollath (li.) schnappt Dresdens Berko den Ball weg.
© picture allianceZoomansicht

Dresdens Trainer Uwe Neuhaus vertraute trotz der 0:1-Niederlage bei 1860 auf exakt jene Startelf, die auch in München begann.

KSC-Interimscoach Lukas Kwasniok hatte angekündigt, mit Änderungen zu überraschen. Der 35-Jährige hielt Wort und stellte gegenüber dem 1:2 gegen Greuther Fürth gleich auf sechs Positionen um: Neben den verletzten Thoelke und Stoll fehlten auch Sverko, Valentini, Yann und Kamberi. Stattdessen standen Kinsombi, Figueras, Hempe, Stoppelkmap, Mavrias und Torres in der Startelf.

Nach zuletzt fünf Spielen ohne Sieg legte Karlsruhes Interimscoach Kwasniok das Augenmerk auf eine stabile Defensive. Mavrias und Bader auf den Außenbahnen gesellten sich bei gegnerischem Ballbesitz zu Kinsombi, Figueras und Kempe, bildeten so eine Fünfer-Abwehrkette. Zudem machten im defensiven Zentrum die beiden Sechser Prömel und Yamada die Räume eng. Dresden tat sich zu Beginn der Partie sehr schwer, sich gegen diese massierte Abwehr durchzusetzen. Da der KSC bis auf Standards in der Offensive nahezu unsichtbar blieb, verstrich lange Zeit der ersten Hälfte ohne Torchancen und Höhepunkte.

Die Partie lebte von der Spannung und vom Einsatz. Etliche Fouls und auch einige Nickeligkeiten unterbrachen immer wieder den Spielfluss. Nach einer halben Stunde brachte Dynamo dann mehr Struktur in sein Spiel und konnte sich in der Karlsruher Hälfte festsetzen. Die Chance zur Pausenführung hatte Berko in der 37. Minute, als er schön von Gogia freigespielt worden war, aus kurzer Distanz aber an KSC-Keeper Vollath scheiterte. So ging es torlos in die Kabinen.

Vollath gewinnt Privatduell gegen Testroet

Neuhaus reagierte auf den doch recht harmlosen Auftritt seines Teams und schickte mit Testroet einen zweiten Stürmer auf das Feld, Lambertz blieb in der Kabine, Dynamo stellte somit auf einen Zwei-Mann-Angriff um. Kutschke sollte als Anspielstation dienen, Testroet auf die Ablagen hoffen. In der 57. Minute hätte dieses Konzept fast zum Erfolg geführt. Kutschke legte einen langen Kreuzer-Ball per Kopf auf Testroet ab, dessen Schuss aus der Drehung streifte den rechten Pfosten.

Dresden erhöhte nun aber das Tempo und auch die Schlagzahl. Nur kurz darauf hatten die Zuschauer den Torschrei auf den Lippen, doch Testroet brachte das Kunststück fertig, den Ball aus zwei Metern über das leere Tor zu köpfen (60.). Fünf Meter später kam nach einem schnellen Vortrag über die linke Seite Gogia zum Kopfball, zielte aber zu ungenau, so dass Vollath keine Mühe hatte (65.).

Auch Kwasniok nahm nun Wechsel vor und machte deutlich, dass er einzig und alleine das Remis über die Zeit bringen wollte. Zuerst verließ Torres das Feld, für ihn kam der defensivere Kom (62.). Wenig später musste dann die einzige nominelle KSC-Spitze Diamantakos weichen, für den Griechen kam Mehlem in die Partie (70.).

Dresden blieb dementsprechend auch in der Schlussphase die überlegene Mannschaft. Doch die Sachsen fanden einfach nicht die Lücke, kamen gegen leidenschaftlich verteidigende Badener nur ganz selten in Abschlussposition. Und wenn, war Vollath zur Stelle. So in der Nachspielzeit, als Testroet nach einem Freistoß völlig frei vor dem KSC-Tor auftauchte, Vollath parierte aber die Hundertprozentige und hielt so den Punktgewinn für die Badener fest (90.+1).

Dresdens nächste Partie findet am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) bei Arminia Bielefeld statt, der KSC empfängt am Tag davor (13 Uhr) Eintracht Braunschweig.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Dynamo Dresden
Aufstellung:
Schwäbe (3,5) - 
Kreuzer (3)    
J. Müller (3)    
Ballas (2,5) , 
Fa. Müller (2,5) - 
Mar. Hartmann (3)    
Lambertz (4,5)    
Aosman (3,5) - 
Gogia (3,5)    
Berko (3,5)    
Kutschke (4)    

Einwechslungen:
46. Testroet (4) für Lambertz
75. Hilßner für Berko

Trainer:
Neuhaus
Karlsruher SC
Aufstellung:
Vollath (1,5)    
Kinsombi (3,5) , 
Jordi Figueras (2,5) , 
Kempe (3,5)    
Mavrias (4)    
Bader (3,5) - 
Prömel (3) , 
Yamada (3) - 
Torres (4,5)    
Stoppelkamp (4)    
Diamantakos (4,5)    

Einwechslungen:
62. Kom     für Torres
70. Mehlem     für Diamantakos
90. Luibrand für Stoppelkamp

Trainer:
Kwasniok

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Dresden:
J. Müller
(2. Gelbe Karte)
,
Kutschke
(3.)
,
Kreuzer
(3.)
,
Gogia
(3.)
Karlsruhe:
Mavrias
(2. Gelbe Karte)
,
Kom
(4.)
,
Kempe
(4.)
,
Mehlem
(1.)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
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Hamburger SV
16
9x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
16
7x
 
3.
Gikiewicz, Rafal
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1. FC Union Berlin
16
6x
 
4.
Kronholm, Kenneth
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Holstein Kiel
16
5x
 
Schubert, Markus
Schubert, Markus
Dynamo Dresden
16
5x
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Spielinfo

Anstoß:
09.12.2016 18:30 Uhr
Stadion:
DDV-Stadion, Dresden
Zuschauer:
27612
Spielnote:  3,5
die zähe Partie lebte von intensiven Zweikämpfen und einer hitzigen Atmosphäre.
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Christof Günsch (Marburg)   Note 4,5
verpasste es, eine klare Linie durchzuziehen, wirkte teilweise unsicher und lag mit mehreren Entscheidungen daneben.
Spieler des Spiels:
René Vollath
rettete sein Team mehrmals vor einem Rückstand, in der Nachspielzeit sogar mit einer Parade aus gut einem Meter.

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