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1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

1
:
3

Halbzeitstand
0:1
SV Sandhausen

SV Sandhausen


1. FC NÜRNBERG
SV SANDHAUSEN
15.
30.
45.





60.
75.
90.










Kulovits sieht Gelb-Rot - Wooten, Klingmann und Lukasik treffen

1:3! Schmerzhaftes Wiedersehen für Schwartz

Beim Wiedersehen von Nürnbergs Trainer Alois Schwartz mit seinem Ex-Verein Sandhausen jubelten am Ende die Gäste aus der Kurpfalz: Zwar war der Club aktiver, dominant und verbuchte die besseren Chancen, doch der SVS zeigte sich bei der Chancenverwertung eiskalt und bestrafte Abwehrfehler des FCN gnadenlos. Sandhausen setzte sich trotz mehr als der Hälfte der Spielzeit in Unterzahl mit 3:1 durch.

Nürnberg spielbestimmend

Andrew Wooten & Thorsten Kirschbaum
Eiskalt bestraft: Sandhausens Andrew Wooten (l.) trifft gegen Nürnbergs Thorsten Kirschbaum.
© imagoZoomansicht

Nürnbergs Trainer Alois Schwartz konnte nach der 1:3-Niederlage in Stuttgart wieder auf Kapitän Brecko zurückgreifen und brachte den Rechtsverteidiger anstelle von Kammerbauer (Bank). Sandhausens Coach Kenan Kocak veränderte seine Startelf im Vergleich zum 0:1 gegen Union Berlin auf vier Positionen: Knaller, Klingmann, Kuhn und Vollmann begannen für Wulle, Kosecki (beide Bank), Pledl (5. Gelbe) und Thiede (nicht im Kader).

Beide Mannschaften stellten sich taktisch im 4-2-3-1 auf, interpretierten das System aber grundlegend unterschiedlich: Der Club agierte spielbestimmend und setzte immer wieder die umtriebigen Offensivkräfte Möhwald und Burgstaller in Szene. Der SVS agierte abwartend und konzentrierte sich voll aufs Verteidigen. So verwunderte es nicht, dass der FCN erste Möglichkeiten verbuchte: Burgstaller scheiterte genauso an Torwart Knaller (2.) wie wenig später Möhwald und Kempe in einer Dreifach-Chance (12.).

Wooten trifft - Kulovits sieht Gelb-Rot

Während die Kurpfälzer aufgrund vieler Ballverluste in der Vorwärtsbewegung es nicht schafften, offensive Impulse zu setzen, erhöhten die Franken den Druck und liefen den Gegner immer früher und aggressiver an. Salli hatte die Führung bei einer Direktabnahme auf dem Fuß, doch Knaller riss die Fäuste hoch und parierte erneut (27.). Im Gegenzug leistete sich Nürnberg dann einen schlimmen Abwehrfehler: Nach Sepsi-Ballverlust grätshte Innenverteidiger Bulthuis bei einem Ausflug zur Seitenauslinie sträflich an Kuhn vorbei. Der Flügelflitzer hatte freie Bahn und flankte flach vors Tor, wo Wooten aus der Nahdistanz zum 1:0 einschob (28.).

Die Ungeduld beim Club wuchs genauso wie der Druck auf Sandhausen. Allerdings verstand es der SVS gut, den Spielfluss immer wieder durch kleine Fouls zu stören. Am Ende sogar eines zu viel: Der bereits Gelb-vorbelastete Kapitän Kulovits ließ sich zu einem taktischen Foul an Burgstaller hinreißen und sah noch vor der Pause die Ampelkarte (42.).

Klingmann mit Glück und Bulthuis

Mit Wiederbeginn brachten beide Trainer frisches Personal: Beim SVS kam Lukasik für die freigewordene Kulovits-Position für Vollmann, beim FCN betrat mit Matavz (Comeback nach Syndesmose-Verletzung) ein frischer Stürmer für Salli den Rasen. Kreativer wurde das Offensivspiel der Franken dadurch aber nicht. Nur Burgstaller sorgte nach einem Standard für Torgefahr, fand aber erneut in Knaller seinen Meister (53.). Kurz darauf brachte ein kurioser Treffer das 2:0 für die Gäste: Klingmann zog aus 22 Metern ab - sein Schuss wurde von Bulthuis tückisch abgefälscht und schlug im Tor ein (55.).

Angesichts der Überzahlsituation wurde das Nürnberger Publikum immer unruhiger. Gleiches galt auch für die Spieler auf dem Rasen, die kaum Ideen hatten und keinerlei Durchschlagskraft zeigten. Stattdessen entlastete die Hardtwald-Truppe immer wieder gut und setzte sogar Nadelstiche.

Lukasik macht alles klar - Burgstaller hält die Serie am Leben

Im weiteren Verlauf gelang dem Club immer weniger - die Partie plätscherte über weite Strecken ereignislos vor sich hin. Dann machte Sandhausen alles klar: Im gegnerischen Strafraum spielte der SVS die Franken aus. Am Ende der Kombinationskette vollstreckte Lukasik aus kurzer Distanz zum 3:0 (76.). Die Würfel waren somit schon frühzeitig gefallen, dennoch hielt der Club noch eine Serie am Laufen: Weil Burgstaller den Ball aus zwölf Metern rechter Position fulminant in den linken Winkel hämmerte, erzielte der FCN auch im 36. Ligaspiel in Folge ein Tor (82.). Danach hätten auch noch Burgstaller (83.), Wooten (86.), Linsmayer (87.) und Möhwald (90.) treffen können, doch beide Torhüter verhinderten ein höheres Ergebnis als 1:3.

Für Nürnberg steht am Freitag (18.30 Uhr) ein Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf auf dem Spielplan. Sandhausen spielt erst zwei Tage später am Sonntag (13.30 Uhr) zu Hause gegen die Würzburger Kickers.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Kirschbaum (3) - 
Brecko (5)    
Hovland (4,5) , 
Bulthuis (5) , 
Sepsi (5) - 
Behrens (4)        
Petrak (4) - 
Kempe (5) , 
Möhwald (3,5) , 
Salli (4)        
G. Burgstaller (5)    

Einwechslungen:
46. Matavz (5) für Salli
63. Teuchert für Behrens

Trainer:
Schwartz
SV Sandhausen
Aufstellung:
Knaller (1,5) - 
Klingmann (2)    
Gordon (2,5) , 
Kister (2,5) , 
Roßbach (3) - 
Linsmayer (3)    
Kulovits (5)        
Kuhn (2,5)    
Höler (3)        
Vollmann (4,5)    
Wooten (2,5)    

Einwechslungen:
46. Lukasik (2,5)     für Vollmann
66. Karl für Kuhn
89. Sukuta-Pasu für Höler

Trainer:
Kocak

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Wooten (28., Rechtsschuss, Kuhn)
0:2
Klingmann (55., Rechtsschuss, Lukasik)
0:3
Lukasik (76., Rechtsschuss, Höler)
1:3
G. Burgstaller (82., Rechtsschuss, Petrak)
Gelb-Rote Karten
Nürnberg:
-
Sandhausen:
Kulovits
(42.)

Gelbe Karten
Nürnberg:
Salli
(4. Gelbe Karte)
,
Behrens
(4.)
Sandhausen:
Linsmayer
(2. Gelbe Karte)
,
Höler
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
03.12.2016 13:00 Uhr
Stadion:
Stadion Nürnberg, Nürnberg
Zuschauer:
25250
Spielnote:  3,5
so rasant die Partie begann, so sehr verflachte sie über weite Teile der zweiten Halbzeit.
Chancenverhältnis:
8:5
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Dr. Martin Thomsen (Kleve)   Note 4
ohne schwerwiegende Fehler, allerdings oft mit zu kleinlicher Linie und einer nicht immer nachvollziehbaren Zweikampfbewertung.
Spieler des Spiels:
Marco Knaller
bewahrte den SVS erst mehrmals vor dem Rückstand, ehe er im zweiten Durchgang den Sieg festhielt; nur gegen Burgstallers Traumtor machtlos.

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