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1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
Karlsruher SC

Karlsruher SC


1. FC KAISERSLAUTERN
KARLSRUHER SC
15.
30.
45.

60.
75.
90.







Zouas Kopfballtor zählt nicht

Kein Sieger im Südwest-Derby

Der 1. FC Kaiserslautern und der Karlsruher SC haben sich am 14. Spieltag 0:0 getrennt. In einer spannenden Partie hatten die Lauterer in der ersten Hälfte die besseren Chancen, während der KSC erst mit Verzögerung in Tritt kam. Nach dem Seitenwechsel bestimmten jedoch die Gäste das Geschehen, kamen durch Kamberi zur besten Chance. Der FCK drehte erst gegen Ende wieder auf, ärgerte sich allerdings, dass Schiedsrichter Günter Perl einem Treffer die Anerkennung verweigerte.

Thoelke vs. Osawe
Immer ein Unruheherd: FCK-Stürmer Osawe (re.) gegen KSC-Verteidiger Thoelke.
© imagoZoomansicht

Kaiserslauterns Trainer Tayfun Korkut vertraute auch nach dem 1:1 beim TSV 1860 München zum mittlerweile fünften Mal in Folge der gleichen Startelf. Auf der Bank rückte Frey für Dittgen in den Kader.

KSC-Coach Tomas Oral stellte seine erste Elf nach der 1:3-Pleite gegen den SV Sandhausen auf fünf Positionen um: Stoll, Sverko, Yann, Prömel und Kamberi ersetzten Kinsombi, Sallahi, Valentini, Torres (nicht im Kader) und Hoffer (Bank).

Die Partie begann mit kurzer Verspätung, weil KSC-Anhänger im Gästeblock Pyrotechnik zündeten und das Stadion in weißen Nebel hüllten. Als Schiedsrichter Perl die Partie anpfiff, war die Sicht noch immer erschwert, so dass nicht alle der rund 28.487 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion freie Sicht auf die erste Riesenchance des FCK hatten. Mwene schlug eine scharfe Hereingabe vor das KSC-Tor, wo Gaus die Führung nur um Millimeter verpasste (5.). Die Pfälzer gaben in der Folge den Ton an, brachen immer wieder über die Außenbahnen durch und stürzten so die Karlsruher Defensive ein ums andere Mal in Verlegenheit. So auch in der 15. Minute, als sich Osawe gegen Thoelke durchsetzte, bis zur Grundlinie marschiert und den Ball vor das Tor ablegte. Dort konnte Sverko gerade so vor dem heranrauschenden Görtler klären (15.).

Stoppelkamp gibt den Antreiber

Nach etwa 20 Minuten wachten auch die Gäste, die ab der Mittellinie die Lauterer anliefen, auf. Angetrieben vom dynamischen und sehr präsenten Stoppelkamp auf der linken Seite drängten die Badener häufiger nach vorne. Mehr als ein paar Annäherungen und einen von Ziegler gefährlich abgefälschten Yamada-Schuss (27.) erspielte sich die Oral-Elf jedoch nicht. Der FCK dagegen, nun mehr in der Defensive gefordert, agierte etwas zielstrebiger, setzte bis zur Halbzeitpause noch zwei kleine Nadelstiche durch Görtler (25.) und Mwene (33.). Allerdings traten die Roten Teufel nun nicht mehr ganz so bestimmend, wie noch zu Anfang.

Zoua kommt, trifft - und wird zurückgepfiffen

Die Karlsruher kamen mit mehr Schwung aus der Kabine und suchten zielstrebiger den Weg vor das Tor. Doch trotz der optischen Dominanz sprang zunächst nicht mehr als eineinhalb Chancen durch Kamberi (52., 59.) heraus. FCK-Trainer Korkut reagierte, beorderte Zoua auf das Feld, um die Offensive zu beleben. Der Stürmer war nur wenige Sekunden auf dem Feld, als er einen Freistoß von Stieber erreichte und den Ball aus wenigen Metern ins Tor wuchtete. Perl verweigerte dem Treffer jedoch wegen Abseitsstellung die Anerkennung. Doch nicht Zoua, sondern Osawe stand im Moment der Freistoß-Ausführung im Abseits. Womöglich wertete der Unparteiische dessen Präsenz neben KSC-Verteidiger Bader, der zwischen den beiden FCK-Angreifern stand, als aktives Eingreifen in den Kampf um den Ball - eine in jedem Fall umstrittene Entscheidung.

Kamberi hat die Führung auf dem Fuß

Auf der Gegenseite kamen die Gäste zu ihrer besten Möglichkeit: Kamberi wurde von Stoppelkamp bedient. Sein Schuss auf die kurze Ecke wehrte Pollersbeck ab (67.). Nun entstand eine zwar nicht hochklassige, aber spannende Partie. Der FCK raffte sich auf, kam durch Moritz (70.), Osawe (74.), den eingewechselten Halfar (77., 81.) zu guten, aber nicht zwingenden Chancen. Die letzte Möglichkeit des Spiels vergab Ewerton in der Nachspielzeit, der nach einem Fehler von Orlishausen den Ball über das freie Tor köpfte.

Kaiserslautern begibt sich am kommenden Freitag (18 Uhr) nach St. Pauli, der KSC empfängt zeitgleich die SpVgg Greuther Fürth.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Pollersbeck (2) - 
Mwene (3) , 
R. Koch (3) , 
Ewerton (3) , 
Aliji (4,5)    
Ziegler (4) - 
Moritz (3,5)    
Gaus (4) - 
Stieber (3) - 
L. Görtler (3,5)    
Osawe (3)    

Einwechslungen:
60. Zoua (3) für Aliji
69. D. Halfar für L. Görtler

Trainer:
Korkut
Karlsruher SC
Aufstellung:
Orlishausen (2,5)    
Bader (4) , 
Thoelke (4,5) , 
Stoll (3) , 
Sverko (3,5)    
Yamada (3)        
Prömel (4) - 
Kamberi (3) , 
Stoppelkamp (3,5)    
Yann (4,5)    

Einwechslungen:
88. Kom für Yamada
90. Mavrias für Yann

Trainer:
Oral

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
K'lautern:
Osawe
(2. Gelbe Karte)
Karlsruhe:
Sverko
(1. Gelbe Karte)
,
Yamada
(2.)
,
Stoppelkamp
(5., gesperrt)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
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17
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2.
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VfL Bochum
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Spielinfo

Anstoß:
27.11.2016 13:30 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
28487
Spielnote:  4
eine ganz zähe Nullnummer mit vielen Fehlern und wenig Spielfluss, die Spannung entschädigte ein wenig.
Chancenverhältnis:
3:2
Eckenverhältnis:
5:2
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 3,5
eine souveräne Spielleitung mit einem Makel: Zouas Tor nicht anzuerkennen, war strittig. Ob Osawe, der in der Nähe im Abseits stand, in den Zweikampf eingriff, ist nur sehr schwer festzustellen.
Spieler des Spiels:
Julian Pollersbeck
sicherer Rückhalt, reagierte gegen Kamberi zweimal glänzend.

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