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Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig

0
:
1

Halbzeitstand
0:1
SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth


EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
SPVGG GREUTHER FÜRTH
15.
30.
45.



60.
75.
90.










Fürth feiert vierten Sieg in Folge - Decarli sieht Rot

Zulj reißt das BTSV-Bollwerk ein

Beim Treffen der Serientäter am Montagabend setzte sich die SpVgg Greuther Fürth mit 1:0 in Braunschweig durch und feierte damit den vierten Sieg in Folge. Dabei riss das Kleeblatt das Eintracht-Bollwerk ein, das zuvor 478 Minuten ohne Gegentor blieb, ein und beendete die BTSV-Serie von fünf Siegen ohne Niederlage.

Fürth übernimmt die Kontrolle

Robert Zulj
Bilderbuch-Konter: Robert Zulj (r.) vollendete zum 1:0 und dreht jubelnd ab.
© imagoZoomansicht

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht sah nach dem 5:0 in Duisburg, dem höchsten Zweitliga-Auswärtssieg der Vereinsgeschichte, nur Grund für einen personellen Wechsel: Omladic verdrängte Ofosu-Ayeh (Bank) aus der Startelf. Fürths Coach Stefan Ruthenbeck warf nach dem dritten Sieg in Folge, dem 3:0 gegen Paderborn erneut die Rotationsmaschine an und brachte Berisha, Hofmann und Stiepermann für Kumbela, Sukalo und Weilandt (alle Bank).

Die Eintracht begann im 3-4-3 mit den beiden flexiblen Außenverteidigern Sauer (rechts) und Reichel (links), die die Abwehr in der Rückwärtsbewegung zu einer Fünferkette aufstockten. Die SpVgg setzte hingegen auf ein 4-2-3-1 mit Hofmann (defensiv) sowie Gjasula (offensiv) auf der Doppelsechs und veränderte sich bei gegnerischem Ballbesitz in ein 4-4-2 mit Zulj und Berisha als Pressingspieler in vorderster Front. Direkt nach dem Anpfiff verbuchte der BTSV die erste Chance, doch Berggreen schob aus kurzer Distanz knapp vorbei (1.). Danach war das Kleeblatt wach, übernahm die Spielkontrolle und ließ das Spielgerät mit vielen Pässen laufen.

Zulj vollendet Bilderbuch-Konter

Stiepermann verbuchte die erste gute Möglichkeit für die Franken (10.), dann brachte ein Bilderbuch-Konter die verdiente Führung: Stiepermann ließ direkt in den Lauf von Berisha klatschen, der links bis zur Grundlinie sprintete und flach in den Rückraum servierte. Dort stand Zulj frei und verwandelte per Direktschuss gegen die Laufrichtung von Torwart Gikiewicz zum 1:0 (14.). Auch danach blieben die Weiß-Grünen am Drücker, hatten mehr Ballbesitz und sorgten mit langen Bällen und flachen Steilpässen für Gefahr. Freis (17., 26.) und Berisha (18.) verbuchten weitere Torchancen.

Doch auch die Niedersachsen waren nicht chancenlos. Aktivposten Zuck näherte sich mit Schüssen an (20., 31.), Dercarli traf aus kurzer Distanz das Außennetz (21.). Lieberknecht hatte verletzungsbedingt wechseln müssen - Innenverteidiger Correia (muskuläre Probleme) musste runter und wurde durch Stürmer Ademi ersetzt (21.) - und auf ein 4-4-2 umgestellt. Gegen taktisch disziplinierte Fürther entwickelten die Blau-Gelben aber dennoch zu wenig Durchschlagskraft. Mit dem 0:1 ging es in die Pause.

Baffo donnert an die Latte

Die Eintracht kam hochmotiviert aus der Kabine, wirkte auf dem Rasen griffiger und startete schnell trotzige Angriffe. Sauer (46.) und Zuck (49.) näherten sich an, doch die SpVgg überstand die Drangphase der Niedersachsen unbeschadet. Fortan war auch Fürth wieder engagierter. Das Geschehen verschob sich damit mehr ins Mittelfeld. Gerade als sich beide Mannschaften neutralisierten, sorgte der aufgerückte Baffo für einen Wachmacher und donnerte das Spielgerät vom linken Sechzehnereck satt an den Querbalken (60.).

Ruthenbeck musste in dieser Phase etwas Druck vom Kessel nehmen und brachte mit Kumbela einen frischen Stürmer (65.). Der Ex-Braunschweiger (2010-2014) wurde mit Applaus an der alten Wirkungsstätte begrüßt. Dennoch blieben weiterhin die Hausherren am Drücker: Berggreen setzte die Kugel aus 17 Metern haarscharf am rechten Pfosten vorbei (70.), Zuck scheiterte mit einem direkten Freistoß an Mielitz (71.) und Joker Hochscheidt schoss ebenfalls nur knapp am Ziel vorbei (76.).

Decarli sieht Rot

Auch in der Schlussphase ließ sich das Kleeblatt immer wieder in die Defensive drängen. Allerdings waren die Franken in den entscheidenden Zweikämpfen immer eine Fußspitze schneller. Weil die Eintracht nun alles nach vorne warf, ergaben sich Räume für Konter: Kumbela (88.) und Weilandt (90.+1) ließen die Vorentscheidung aber liegen. In der Nachspielzeit brannten dann die Sicherungen durch: Nach einem Gjasula-Foul im Mittelfeld griff Dercarli dem Fürther an den Hals und wurde wegen dieser Tätlichkeit mit glatt Rot vom Platz geschickt (90.+2).

Braunschweig empfängt an diesem Sonntag (13.30 Uhr) Union Berlin, Fürth genießt tags zuvor (13 Uhr) Heimrecht gegen den VfL Bochum.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Gikiewicz (2)    
Correia        
Decarli (4,5)    
Baffo (3) - 
Sauer (2,5) , 
Matuschyk (4)        
Boland (3) , 
Reichel (4) - 
Omladic (4)    
Zuck (4) - 

Einwechslungen:
21. Ademi (3) für Correia
72. Hochscheidt für Matuschyk
72. Khelifi für Omladic

Trainer:
Lieberknecht
SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Mielitz (2,5) - 
Schröck (3)    
M. Caligiuri (3)    
B. Röcker (2) , 
Gießelmann (3) - 
A. Hofmann (2) , 
J. Gjasula (3,5)    
Stiepermann (3,5)    
Zulj (3)    
Freis (3)    
Ve. Berisha (3)    

Einwechslungen:
65. Kumbela für Ve. Berisha
69. Weilandt für Freis
82. Wurtz für Stiepermann

Trainer:
Ruthenbeck

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Zulj (14., Linksschuss, Ve. Berisha)
Rote Karten
Braunschweig:
Decarli
(90. + 2, Tätlichkeit, J. Gjasula)
Fürth:
-
Gelbe Karten
Braunschweig:
Matuschyk
(2. Gelbe Karte)
,
Gikiewicz
(1.)
Fürth:
Schröck
(3. Gelbe Karte)
,
J. Gjasula
(3.)

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1.
Pollersbeck, Julian
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13
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2.
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13
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4.
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5.
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SV Darmstadt 98
13
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Spielinfo

Anstoß:
28.09.2015 20:15 Uhr
Stadion:
Eintracht-Stadion, Braunschweig
Zuschauer:
20142
Spielnote:  2
eine abwechslungsreiche Partie mit viel Tempo und Chancen auf beiden Seiten.
Chancenverhältnis:
7:4
Eckenverhältnis:
2:3
Schiedsrichter:
Patrick Ittrich (Hamburg)   Note 3
ließ sich von der zuweilen hitzigen Atmosphäre nicht von seiner Linie abbringen. Rot gegen Decarli war richtig.
Spieler des Spiels:
Benedikt Röcker
ließ Eintracht-Stürmer Berggreen zweikampfstark keine Freiräume, stark im Aufbauspiel der Fürther und fast ohne Fehler.

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