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1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim

1
:
1

Halbzeitstand
0:1
RB Leipzig

RB Leipzig


1. FC HEIDENHEIM
RB LEIPZIG
15.
30.
45.

60.
75.
90.













Leipzig ruht sich auf der Pausenführung aus und wird bestraft

Frahn ärgert seinen Ex-Klub - 1:1

Remis auf der Ostalb: Heidenheim trotzte RB Leipzig ein 1:1 ab. Die Sachsen dominierten den ersten Abschnitt, gingen in Front und ließen weitere Möglichkeiten liegen. Nach dem Seitenwechsel lehnte sich der Aufstiegsaspirant zurück - und wurde von den Gastgebern bestraft. Spielerisch wusste der FCH zwar nicht überzeugen, er biss sich aber in die Partie. Und Frahn bewies Nervenstärke.

Punktsieg für Forsberg: RB Leipzig war Titsch-Rivero (re.) und Heidenheim in Abschnitt eins überlegen.
Punktsieg für Forsberg: RB Leipzig war Titsch-Rivero (re.) und Heidenheim in Abschnitt eins überlegen.
© imagoZoomansicht

Heidenheims Trainer Frank Schmidt nahm gegenüber dem 0:0 auf der Bielefelder Alm drei Änderungen an seiner Startformation vor: Im Abwehrzentrum verteidigte Wittek für Göhlert, im Mittelfeld erhielt Titsch-Rivero den Vorzug vor Leipertz und Frahn stürmte gegen seinen Ex-Klub anstelle von Voglsammer.

RB-Coach Ralf Rangnick beließ es nach dem 2:0 gegen Paderborn bei zwei Wechseln: Poulsen, der unter der Woche seinen Vertrag bis 2019 verlängert hatte, musste seinen Platz für Selke räumen, zudem begnadigte Rangnick Ilsanker, der in der Vorwoche aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader geflogen war. Der Österreicher rückte für Teigl ins Team.

Sabitzer vergibt die erste Großchance

Vor dem Spiel hatte Rangnick erklärt: "Wir müssen Heidenheim aggressiv stören - und im besten Fall frühzeitig einen eigenen Treffer erzielen." Die Leipziger Marschroute war also klar vorgegeben. Doch die Hausherren machten den Sachsen das Leben schwer. Erst Sabitzers Großchance diente als Dosenöffner: Der Offensivmann vergab zwar aus sechs Metern kläglich (9.), doch von nun an gaben die Gäste den Ton an. Selke aus zwölf Metern (11.) und Forsberg von der Strafraumkante (27.) ließen zwei gute Chancen aus.

Heidenheim brachte in der Offensive - abgesehen von sporadischen Vorstößen von Linksverteidiger Feick - nicht viel zustande. Titsch-Riveros Kopfballtor zählte wegen einer Abseitsstellung nicht (15.), sonst kam vom FCH nichts.

Halstenberg trifft zur Führung

Leipzig hatte mehr von der Partie, agierte in der gegnerischen Hälfte aber lange Zeit nicht präzise und entschlossen genug. Erst nach einer halben Stunde zeigten die RB-Offensivkräfte mehr Zug zum Tor. Der Lohn folgte prompt: Halstenberg traf zur Führung - 0:1 (36.). Wenig später schoss Bruno aus rund 17 Metern drüber (41.), Kaiser jagte das Leder aus der zweiten Reihe ans Aluminium (43.). So ging es mit einem verdienten Leipziger Vorsprung in die Kabine.

Zur Pause brachte Schmidt mit Leipertz eine frische Kraft für die Offensive - ein Schritt, der sich bezahlt machen sollte. Bereits nach vier Minuten sorgte der Joker für Aufregung: Er drang in den Strafraum und ging nach einem Duell mit Halstenberg zu Boden, Referee Guido Winkmann entschied aber nicht auf Strafstoß (49.).

Leipzig zog sich im zweiten Durchgang zu weit zurück und tat zu wenig für das Spiel. Heidenheim fehlten nach wie vor zwar die spielerischen Mittel, um RB in Verlegenheit zu bringen. Doch die Schmidt-Elf biss sich in die Partie. So belohnten sich die Hausherren mit dem Ausgleich: Orban foulte Leipertz im Strafraum, Ex-Leipziger Frahn trat an - und traf zum 1:1 (62.).

Forsberg und Poulsen lassen den Sieg liegen

Rangnicks Mannschaft brauchte ein paar Minuten, um den Schock aus den Gliedern zu schütteln. Erst in der Schlussphase trat der Aufstiegsanwärter nochmal aufs Gaspedal: Forsberg zog aber zu mittig ab (72.), Poulsen traf wenige Augenblicke nach seiner Einwechslung den Ball nicht richtig (77.). Leipzig hatte in der verbleibenden Zeit mehr Reserven und drängte auf den Siegtreffer. Einen Aufreger gab es nochmal in der Schlussminute der regulären Spielzeit: Poulsen ging nach einem Duell mit Heidinger zu Boden, Winkmann zeigte zunächst auf den Punkt, ließ sich dann aber von seinem Assistent umstimmen. So blieb es beim Remis.

Der Punkt auf der Ostalb ist für die Leipziger Ansprüche eigentlich zu wenig. Die Rangnick-Elf steht nun mit zwölf Zählern aus sieben Spielen da. Und am Donnerstag (20.15 Uhr) steht RB eine schwere Aufgabe bevor: ein Heimspiel gegen Bundesliga-Absteiger Freiburg. Tags zuvor (17.30 Uhr) gastiert Heidenheim am Millerntor beim FC St. Pauli.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Heidenheim
Aufstellung:
Zimmermann (2,5) - 
Heidinger (2) , 
Wittek (3) , 
K. Kraus (2,5)    
Feick (2,5) - 
Titsch Rivero (4)    
Griesbeck (4) , 
Theuerkauf (4,5) - 
Schnatterer (3,5)        
Morabit (4) , 
Frahn (3,5)        

Einwechslungen:
46. Leipertz (2,5) für Titsch Rivero
77. Grimaldi für Frahn
90. + 2 Göhlert für Schnatterer

Trainer:
Schmidt
RB Leipzig
Aufstellung:
Coltorti (3) - 
Klostermann (3,5)    
Orban (5)    
Ilsanker (3) , 
Halstenberg (2)    
Demme (3)    
D. Kaiser (2,5)        
Sabitzer (3)    
Bruno (2,5)    
Forsberg (2,5) - 
Selke (4,5)    

Einwechslungen:
73. Kalmar für Bruno
76. Y. Poulsen     für Sabitzer
82. Quaschner für Selke

Trainer:
Rangnick

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Halstenberg (36., Linksschuss, Sabitzer)
1:1
Frahn (62., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Leipertz)
Gelbe Karten
Heidenheim:
K. Kraus
(1. Gelbe Karte)
Leipzig:
Demme
(2. Gelbe Karte)
,
Orban
(2.)
,
Klostermann
(1.)
,
D. Kaiser
(2.)
,
Y. Poulsen
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
18.09.2015 18:30 Uhr
Stadion:
Voith-Arena, Heidenheim
Zuschauer:
12486
Spielnote:  3
Leipzig war spielbestimmend, Heidenheim verlegte sich zunächst aufs Verteidigen, kam erst nach der Pause besser ins Spiel.
Chancenverhältnis:
5:11
Eckenverhältnis:
3:6
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 1
bewies mit der Rücknahme des Elfmeterpfiffes (89.) Rückgrat. War immer auf Ballhöhe, leitete tadellos und bestrafte die ruppige Leipziger Gangart konsequent mit Verwarnungen.
Spieler des Spiels:
Sebastian Heidinger
agierte klug und überlegt, verhinderte mit einem sauberen Tackling gegen Poulsen eine Niederlage.

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