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Fortuna Düsseldorf

Fortuna Düsseldorf

1
:
2

Halbzeitstand
1:2
SC Freiburg

SC Freiburg


FORTUNA DÜSSELDORF
SC FREIBURG
15.
30.
45.





60.
75.
90.










Düsseldorf weiter sieglos - Sararer vergibt Elfmeter

Grifo und Höfler lassen passive Freiburger jubeln

Düsseldorf muss auch nach dem 4. Spieltag weiterhin auf den ersten Saisonsieg in der 2. Liga warten. Im Heimspiel gegen Freiburg zog die Fortuna trotz engagierter Leistung im zweiten Durchgang den Kürzeren und kassierte eine 1:2-Niederlage. Ein eher passiver Sportclub nutzte hingegen zwei Fehler der Hausherren eiskalt aus und stockte sein Punktekonto auf nun neun Zähler auf.

Leerlauf: Kein Risiko, keine Torraumszenen

Julian Koch, Axel Bellinghausen & Mike Frantz
Knautschzone: Luftkampf zwischen Düsseldorfs Julian Koch (l.), Axel Bellinghausen (M.) und Freiburgs Mike Frantz (r.).
© imagoZoomansicht

Düsseldorfs Trainer Frank Kramer nahm im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Heidenheim zwei personelle Veränderungen in seiner Startelf vor: Bellinghausen und van Duinen spielten für Liendl (nicht im Kader) und Ya Konan (Bank). Freiburgs Coach Christian Streich nahm nach der 1:3-Pleite gegen Bochum gleich vier Wechsel vor: Föhrenbach, Guedé, Hufnagel und Philipp begannen für Hedenstad (nicht im Kader), Mujdza (Gelb-Rot-Sperre), Petersen (Adduktorenprobleme, Bank) und Torrejon (Rot-Sperre).

Die Anfangsphase nutzten beide Mannschaften zur Eingewöhnung, agierten sehr vorsichtig und ohne Risiko. Entsprechend ruhig blieb es in beiden Strafräumen, die lediglich nach vereinzelten Standards überhaupt in den Fokus rückten. Ansonsten spielte sich das Geschehen zunächst ausschließlich im Mittelfeld ab, wo viele Fehlpässe, Ballverluste und Zweikämpfe den Spielfluss zusätzlich bremsten.

Der Knoten platzt: Drei Treffer in sechs Minuten

Den ersten kleinen Pulsbeschleuniger lieferte Abrashi mit einem 17-Meter-Schuss, den Rensing schwach nach außen abklatschen ließ (14.). Diese Szene wirkte als Knotenlöser, denn fortan gab es weitere Torschüsse zu verzeichnen: Guedé prüfte den wackeligen Rensing erneut von außerhalb des Sechzehners (18.). Auf der anderen Seite tankte sich Sararer in den Strafraum und scheiterte frei vor Schwolow an einer starken Fußabwehr des Torwarts (19.). Fortan trauten sich beide Mannschaften mehr zu und agierten zielstrebiger.

Nach einer halben Stunde machte sich das lange Lauern der Freiburger auf eine Kontermöglichkeit bezahlt: Philipp steckte für Grifo durch, der frei vor Rensing zum 1:0 verwandelte (33.). Ein leichtsinnig kurz ausgeführter Eckball machte die SCF-Führung aber rasch zunichte. Sararer spritzte dazwischen und schickte Bolly steil. Der pfeilschnelle Angreifer war nicht mehr zu halten, sprintete über das halbe Feld und tunnelte Schwolow zum 1:1 (37.). Diese Freude hielt aber nicht lange an, denn der Sportclub präsentierte die sofortige Antwort: Zwar scheiterte Grifo zuerst noch an einem Rensing-Reflex (38.), doch dann zirkelte Höfler die Kugel vom linken Sechzehnereck in den rechten Winkel (39.). Mit drei Treffern binnen sechs Minuten ging es in die Pause.

Sararer scheitert vom Punkt

Kramer, der schon in der ersten Hälfte Sobottka für den verletzten Koch bringen musste (45.), reagierte zur Pause erneut und wechselte mit Ya Konan einen frischen Stürmer ein (46.). F95 agierte fortan deutlich aktiver. Sararer (49.) und Schauerte (54.) verzeichneten erste Abschlüsse, dann bekam die Fortuna den möglichen Ausgleich auf dem Silbertablett serviert: Sararer dribbelte in den Strafraum und wurde dort von Föhrenbach gefällt - Elfmeter! Der Gefoulte trat selbst an und schob den Ball flach aufs rechte Eck. Schwolow ahnte das und parierte den Schuss sicher (59.).

Die Hausherren ließen sich davon nicht beirren und blieben auf dem Gaspedal. Während Freiburg sämtliche Offensivbemühungen einstellte, drängte Düsseldorf nach vorne, kam dabei aber nur selten in Schussposition. Ein Haggui-Kopfball nach Sararer-Ecke blieb lange die einzig nennenswerte Torchance (68.).

Ya Konan an die Latte

Dann startete die Kramer-Elf die Schlussoffensive: Strohdiek köpfte eine Sararer-Ecke an die Unterkante der Latte - eine Millimeterentscheidung, doch Schiedsrichter Harm Osmers hatte den Ball nicht mit vollem Durchmesser hinter der Linie gesehen (74.). Kurz darauf bebte die Latte: Ya Konan tauchte zentral im Strafraum auf und donnerte die Kugel fulminant an den Querbalken (76.). Danach rannte die Fortuna weiterhin an, stand hoch, fand gegen einen gut sortierten Sportclub aber keine Lücken mehr. Am Ende blieb es beim 2:1 für die Breisgauer, auch weil Joker Moeller Daehli in einem Alleingang an Rensing scheiterte (90.+4).

Düsseldorf ist am 5. Spieltag am Sonntag (13.30 Uhr) in Nürnberg gefordert, Freiburg trifft bereits am Freitag (18.30 Uhr) zu Hause auf Sandhausen.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Fortuna Düsseldorf
Aufstellung:
Rensing (3) - 
Schauerte (4) , 
Haggui (3,5)    
Strohdiek (4)    
Schmitz (3) - 
Koch (4,5)    
Bodzek (5,5)    
Bolly (3)        
Sararer (2,5)    
Bellinghausen (3)    

Einwechslungen:
45. Sobottka (3,5) für Koch
46. Ya Konan (4) für Bodzek
77. Pohjanpalo für Bolly

Trainer:
Kramer
SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (2) - 
Frantz (4)    
Höhn (3,5) , 
Föhrenbach (4)    
C. Günter (3,5) - 
Abrashi (3)    
Höfler (2,5)            
Hufnagel (3,5)    
Philipp (2,5)    
Grifo (3)    
Guedé (3)    

Einwechslungen:
70. Möller Daehli für Hufnagel
81. Kempf für Philipp
85. Schuster für Frantz

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Grifo (33., Rechtsschuss, Philipp)
1:1
Bolly (37., Rechtsschuss, Sararer)
1:2
Höfler (39., Rechtsschuss, Philipp)
Gelbe Karten
Düsseldorf:
Strohdiek
(2. Gelbe Karte)
,
Sararer
(1.)
,
Bellinghausen
(1.)
Freiburg:
Höfler
(1. Gelbe Karte)
,
Föhrenbach
(1.)
,
Guedé
(1.)
,
Abrashi
(3.)

Besondere Vorkommnisse
Schwolow hält Foulelfmeter von Sararer (59.)

Spielinfo

Anstoß:
22.08.2015 13:00 Uhr
Stadion:
Esprit-Arena, Düsseldorf
Zuschauer:
27233
Spielnote:  3
der technischen und taktischen Überlegenheit der Freiburger setzte die Fortuna vor allem nach der Pause viel Herz und Einsatz entgegen, belohnte sich aber gegen am Ende zu passive Gäste trotz bester Chancen nicht. Freiburg siegte glücklich.
Chancenverhältnis:
7:6
Eckenverhältnis:
7:2
Schiedsrichter:
Harm Osmers (Hannover)   Note 1,5
verschaffte sich in der intensiven Partie frühzeitig Respekt, behielt auch in der hektischen Schlussphase immer den Überblick.
Spieler des Spiels:
Alexander Schwolow
hielt mit seinen Paraden den Freiburger Sieg fest.

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