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1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim

2
:
4

Halbzeitstand
0:1
VfL Bochum

VfL Bochum


1. FC HEIDENHEIM
VFL BOCHUM
15.
30.
45.


60.
75.
90.













Bochum bleibt Fünfter, Heidenheim wird Elfter

Terodde: Mit Dreierpack zu Sieg und Krone

Torreich haben sich der 1. FC Heidenheim und der VfL Bochum aus der Saison verabschiedet: Der VfL gewann in der Voith-Arena mit 4:2, beendet die Saison aber trotz des Sieges auf Rang fünf, da St. Pauli mit 5:2 gegen Kaiserslautern gewann. Für Heidenheim reichte es letztlich zu Rang elf. Feiern lassen darf sich Simon Terodde, der mit einem Dreierpack seinen Titel als Torschützenkönig mit 25 Saisontreffern souverän sicherte.

Simon Terodde beim Torjubel
Machte schon in der ersten Minute einen großen Schritt in Richtung Torjägerkanone: Simon Terodde.
© imagoZoomansicht

Frank Schmidt veränderte seine Startformation vor dem letzten Saisonspiel im Vergleich zur 0:2-Niederlage in Freiburg einmal: Finne begann für Leipertz. Beim VfL Bochum war Gertjan Verbeek durch zwei gelbgesperrte Spieler nach der 2:3-Heimniederlage gegen Eintracht Braunschweig zum Umbau gezwungen: Perthel und Eisfeld ersetzten Losilla (10. Gelbe) und Bulut (5. Gelbe).

Die Defensive der Heidenheimer hatte sich noch nicht sortiert, da ging Bochum schon in Führung: Etwas über 50 Sekunden waren gespielt, als Hoogland Terodde in Szene setzte. Der markierte mit einem platzierten Rechtsschuss sein 23. Saisontor. Und Bochum hätte nur wenig später nachlegen können: Eisfeld sah, dass Müller weit vor seinem Kasten stand, sein Schuss von der Mittellinie verpasste das Tor aber um Zentimeter (5.). Auf der Gegenseite setzte sich Finne zwar schön gegen Bastians durch, sein Abschluss geriet aber deutlich zu schwach (6.).

Heidenheim vor dem Tor zu hektisch

Die Chancenverwertung sollte auch in der Folge das bestimmende Thema in Heidenheim sein - und zwar auf beiden Seiten. Während Bochum die Partie kontrollierte und durch enge Räume den FCH kaum zur Entfaltung kommen ließ, schafften es die Gäste vorne nicht, den zweiten Treffer nachzulegen. Maria scheiterte, nachdem er Strauß ausgetanzt hatte, an Müller (11.), und Terrazzino verzog seinen Schuss (14.).

Die Schmidt-Elf kämpfte sich im weiteren Verlauf besser in die Partie, ohne aber wirklich druckvoll aufzutreten. Wenn Heidenheim vor dem Bochumer Tor auftauchte, wirkten die Abschlüsse der Hausherren zu überhastet und verpassten das Ziel meist deutlich. Hinzu kam, dass die Elf auch bei ruhendem Ball nicht überzeugen konnte und immer wieder mit zu kurz geschlagenen Ecken scheiterte. Auf Seiten der Gäste hingegen brachte ein Eckball fast den zweiten Treffer, doch Bastians war zu überrascht, als er direkt vor der Torlinie an den abgefälschten Ball kam. Letztlich konnte Beermann klären (33.). Da auf Heidenheimer Seite ein von Griesbeck abgefälschter Schnatterer-Freistoß knapp am Pfosten vorbeirauschte (35.), ging es mit der 1:0-Führung der Gäste in die Pause.

Die zweite Hälfte begann Heidenheim etwas griffiger im Angriff, doch letztlich blieb ein Feick-Schuss, der über die Latte rauschte, die gefährlichste Aktion des FCH (51.). Denn schon bald machte Bochum den Sack zu: Terrazzino traf in seinem letzten Auftritt für den VfL nach Doppelpass mit Terodde zum 2:0 (56.) und Terodde selbst legte drei Minuten später nach. Er holte sich von Titsch-Rivero den Ball und machte das 3:0 (59.).

Terodde: Mit großen Schritten zur Krone

Bereits wenig später schnürte Bochums Toptorjäger den Dreierpack: Von Müller im Sechzehner gefoult, trat Terodde, der in der Vorwoche noch zwei Elfmeter vergeben hatte, selbst zum Strafstoß an und verwandelte sicher - 4:0 (67.). Heidenheim wollte sich trotz des hohen Rückstandes ehrenvoll von seinem Publikum verabschieden. Mit der Hereinnahme von Morabit und Leipertz für Finne und Wittek (58.) hatte Schmidt bereits beim Stand von 0:2 seine Offensive belebt. Und das sollte sich auszahlen, denn Morabit erwischte einen ungenauen Ball von Riemann, fackelte nicht lang und erzielte das 1:4 für die Gastgeber (78.).

Emotional wurde es in der Schlussphase, als Göhlert bei seiner Einwechslung die Kapitänsbinde von Schnatterer übernahm, um nach Elf Jahren Vereinszugehörigkeit seine letzten Minuten für die Heidenheimer zu bestreiten (87.). Er wird seine Karriere beenden. Den Schlusspunkt setzte dann Morabit, der in der ersten Minute der Nachspielzeit einen Eckball von Feick zum 2:4-Endstand nutzte.

Damit verabschieden sich die Bochumer als Fünfter aus der Saison. Für Heidenheim steht letztlich Rang elf zu Buche. Bei den Bochumern darf sich Terodde nach seinem Dreierpack zusätzlich mit 25 Treffern als Torschützenkönig der Zweiten Liga feiern.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Heidenheim
Aufstellung:
Ke. Müller (4) - 
K. Kraus (4,5) , 
Wittek (4,5)    
Beermann (4)    
Strauß (4) , 
Feick (4,5) - 
Griesbeck (3,5) , 
Thomalla (3) , 
Schnatterer (3,5)        
Finne (4)    

Einwechslungen:
58. Leipertz (3,5) für Wittek
58. Morabit (2)         für Finne
88. Göhlert für Schnatterer

Trainer:
Schmidt
VfL Bochum
Aufstellung:
Riemann (3) - 
Celozzi (2,5) , 
Cacutalua (3,5) , 
Bastians (2)    
Perthel (3)        
Hoogland (2) , 
Eisfeld (2,5) - 
Haberer (3)        
Terrazzino (2)        
Maria (3) - 
Terodde (1)            

Einwechslungen:
70. Mlapa für Terrazzino
73. Saglam für Perthel
78. Pavlidis für Haberer

Trainer:
Verbeek

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Terodde (1., Rechtsschuss, Hoogland)
0:2
Terrazzino (56., Linksschuss, Terodde)
0:3
Terodde (59., Linksschuss)
0:4
Terodde (67., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Terodde)
1:4
Morabit (78., Rechtsschuss)
2:4
Morabit (90. + 1, Rechtsschuss, Feick)
Gelbe Karten
Heidenheim:
Beermann
(2. Gelbe Karte)
Bochum:
Perthel
(9. Gelbe Karte)
,
Haberer
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
15.05.2016 15:30 Uhr
Stadion:
Voith-Arena, Heidenheim
Zuschauer:
13500
Spielnote:  2,5
Bochum nützte die Heidenheimer Defensivschwächen mit sehenswerten Kombinationen aus.
Chancenverhältnis:
7:9
Eckenverhältnis:
9:5
Schiedsrichter:
Patrick Alt (Heusweiler)   Note 3
lag teilweise in der Zweikampfbewertung falsch, blieb aber ohne größere Fehler.
Spieler des Spiels:
Simon Terodde
war immer in Bewegung, immer anspielbar und glänzte als eiskalter Vollstrecker.

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