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SC Paderborn 07

SC Paderborn 07

0
:
1

Halbzeitstand
0:0
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg


SC PADERBORN 07
1. FC NÜRNBERG
15.
30.
45.
60.
75.
90.










Abstieg: SCP auch im 11. Heimspiel in Serie ohne Sieg

Comebacker Schäfer hält Stand, Joker Teuchert trifft

Paderborn ist abgestiegen. In einer Partie auf mäßigem Niveau sicherte sich Nürnberg bei den Ostwestfalen einen schmeichelhaften 1:0-Sieg. Je ein Hochkaräter auf beiden Seiten und viel Stückwerk prägten Durchgang eins. Der SCP erhöhte Tempo, Engagement und Risiko nach der Pause, scheiterte aber an seiner unterirdischen Chancenverwertung, fing sich nach einem später Konter den entscheidenden Treffer ein und muss somit den zweiten Abstieg in Folge verkraften.

Stoppelkamp vs. Gislason
Auch Paderborns Moritz Stoppelkamp, hier gegen Rurik Gislason, konnte sich letztlich nicht entscheidend durchsetzen.
© imagoZoomansicht

SCP-Trainer René Müller brachte nach der 0:1-Auswärtsniederlage bei 1860 München für den gelbgesperrten Schonlau sowie Bertels (Bank) Stöger und Helenius.

Club-Coach René Weiler setzte im Vergleich zum 1:0-Heimsieg über St. Pauli auf Rotation und hatte aus unterschiedlichen Gründen fünf Neue an Bord: Keeper Schäfer kehrte nach Achillessehnenverletzung für Rakovsky ins Tor zurück und sollte hinsichtlich der anstehenden Relegation den Ernstfall proben. Des Weiteren standen Hovland, Sepsi, Petrak und Gislason für Behrens (Gelbsperre) sowie Margreitter, Stieber und Burgstaller (alle Bank) in der Startelf.

Nicht einmal eine Minute war gespielt, als Leibold nach Wydras katastrophalem Fehlpass allein auf das Paderborner Tor zustrebte, aber an Heuer Fernandes scheiterte. Die Nervosität der Ostwestfalen war spürbar und löste sich erst mit der ersten eigenen Möglichkeit, als Schäfer nach feinem Zuspiel von Bakalorz Helenius' 16-Meter-Schuss mit den Fingerspitzen um den Pfosten drehte (8.).

Den kurzen Rückenwind infolge dieser Chance wusste der SCP nicht auszunutzen, hatte danach wie auch die Franken längere Zeit wenig Struktur, dafür aber viele Ungenauigkeiten zu bieten. Erst Stoppelkamp auf der einen (19.) sowie Blum auf der anderen Seite (20.) versprühten wieder Gefahr.

Insgesamt investierte die Müller-Elf naturgemäß mehr als die Franken, die nicht mit letzter Konsequenz in die Zweikämpfe gingen. Aber das Spiel des Abstiegskandidaten krankte weiter an eigenen Unzulänglichkeiten, konsequente Abschlüsse wie Stoppelkamps trockener Fernschuss - Schäfer war auf dem Posten (23.) - blieben eine Rarität.

Ab Mitte des ersten Durchgangs blieb hüben wie drüben vieles Stückwerk. Der Club tat nicht mehr, als er musste, um Paderborn in Schach zu halten, die 07er scheuten in der Offensive das volle Risiko, das erst Stoppelkamp bei zwei Volleyabnahmen an den Tag legte (40., 42.).

Chancenwucher und Schäfer stehen dem 1:0 im Weg

Ob Müller in der Kabine etwas lauter geworden war? Jedenfalls legte sein Team an Tempo und Engagement zu, es spielte fortan an fast nur noch Paderborn. Schäfer stand bei Stögers Großchance richtig (49.) und vereitelte auch Stoppelkamps Torjubel nach dessen gefährlichem Schrägschuss (50.), bei Kocs Abschluss fehlte nicht viel (56.). Wieder Nürnbergs Keeper verhinderte nach Stögers Solo den Einschlag famos (58.), bei einem Überzahlkonter schloss Stoppelkamp überhastet und schlecht ab (62.), Petrak fälschte Stögers Knaller glücklich über den eigenen Balken ab (64.).

Joker Teuchert trifft

Der Club überstand die Angriffswellen und den Chancenwucher des Kontrahenten, offensiv kam allerdings fast nichts mehr vom Tabellendritten. Viel Offensivpower hatte Kraft gekostet bei den Ostwestfalen, die ihr Pulver nahezu gänzlich verschossen hatte.

Letzte Angriffsbemühungen der Gastgeber verpufften. In Duisburg hatte der MSV im Fernduell das 1:0 erzielt, auch ein Sieg hätte also nichts mehr geholfen für die 07er. Das 1:0 fiel aber doch noch, allerdings nicht für den SCP, sondern für den Club mit seinem einzig zu Ende gespielten Angriff in Durchgang zwei: Joker Teuchert schlug nach Konter und Burgstallers Querpass im zweiten Anlauf zu und besiegelte damit den Abstieg Paderborns endgültig (86.).

Für Nürnberg geht die Saison in die Verlängerung: Zunächst in Frankfurt (19. Mai, 20.30 Uhr) und dann vor heimischer Kulisse (23. Mai, 20.30 Uhr) geht es in die Relegation gegen Eintracht Frankfurt.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
Narey (4) , 
Sebastian (4) , 
Wahl (3,5) , 
Hartherz (4) - 
Wydra (3,5)    
Stöger (3,5) , 
Bakalorz (4)            
Koc (4,5)    
Stoppelkamp (3) - 
Helenius (4,5)    

Einwechslungen:
67. Saglik für Helenius
74. Bertels für Bakalorz
79. Bickel für Koc

Trainer:
Müller
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (2,5) - 
Brecko (3,5)    
Hovland (3) , 
Bulthuis (3) , 
Sepsi (4) - 
Möhwald (4) , 
Petrak (4) - 
Gislason (4)    
Leibold (3,5) - 
D. Blum (4)    
Füllkrug (4,5)    

Einwechslungen:
55. G. Burgstaller (3,5) für Füllkrug
60. Teuchert (2,5)         für D. Blum
67. Mühl für Gislason

Trainer:
Weiler

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Teuchert (86., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Paderborn:
Bakalorz
(9. Gelbe Karte)
,
Wydra
(5., gesperrt)
Nürnberg:
Teuchert
(1. Gelbe Karte)

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1.
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2.
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1. FC Union Berlin
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4.
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Spielinfo

Anstoß:
15.05.2016 15:30 Uhr
Stadion:
Benteler-Arena, Paderborn
Zuschauer:
15000 (ausverkauft)
Spielnote:  4
eine über weite Strecken einseitige und durchschnittliche Partie, an der Nürnberg kaum teilnahm.
Chancenverhältnis:
8:3
Eckenverhältnis:
10:7
Schiedsrichter:
Patrick Ittrich (Hamburg)   Note 3,5
hatte keine kniffligen Szenen zu beurteilen, ließ aber bei den Zweikampfbewertungen eine klare Linie vermissen.
Spieler des Spiels:
Raphael Schäfer
zeigte leichte Unsicherheiten beim Comeback, bewahrte seine Mannschaft aber auch mehrfach vor einem Gegentor.

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