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1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

1
:
0

Halbzeitstand
1:0
FC St. Pauli

FC St. Pauli


1. FC NÜRNBERG
FC ST. PAULI
15.
30.
45.

60.
75.
90.










Der Club spielt die Relegation - 5. Gelbe Karte für Behrens

Nummer 14: Füllkrug trifft zum 11. Heimsieg

Vor ausverkauftem Haus sicherte sich Nürnberg gegen St. Pauli ein verdientes 1:0. Die Club-Führung Mitte des ersten Durchgangs nach viel Offensivpower war folgerichtig, ehe die Kiez-Kicker etwas besser ins Spiel fanden und die Franken von einer Fehlentscheidung profitierten. Die zweite Hälfte verlief ausgeglichen, Chancen hatte aber fast nur der FCN, während es dem Angriffsspiel der Hanseaten über weite Strecken an Idee und Durchschlagskraft fehlte. Durch Leipzigs Sieg geht es für den Club in die Relegation.

Füllkrug kurz vor dem 1:0
Der Moment vor dem 1:0: Niclas Füllkrug setzt sich gegen Philipp Ziereis durch und erzielt das entscheidende Tor.
© imagoZoomansicht

FCN-Trainer René Weiler tauschte gegenüber der 1:3-Auswärtspleite in Braunschweig viermal Personal aus: Für Hovland, Sepsi (5. Gelbe Karte), Kerk (Achillessehnenbeschwerden) und Gislason kamen Bulthuis (nach Rotsperre), Möhwald, Stieber und Blum zum Zug.

St. Paulis Trainer Ewald Lienen brachte im Vergleich zum 0:2 gegen 1860 München drei Neue: Nehrig, Ziereis und Keller standen für Alushi, Rzatkowski (beide nicht im Kader) und Sobota in der Startelf.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen gehörte die Anfangsphase vor 50.000 Zuschauern im bis auf den letzten Platz gefüllten Stadion ganz klar dem Club. Die Weiler-Elf war gegen tief stehende und erst ab der Mittellinie attackierende Gäste mit viel Ballbesitz im Vorwärtsgang und auf der stetigen Suche nach einer Lücke im Defensivverbund des Kontrahenten.

St. Pauli stemmte sich den Angriffswellen des Aufstiegsaspiranten entgegen, der durch Behrens nach eher harmloser Torannäherung (10.) wenig später durch denselben Akteur eine erste hochkarätige Chance hatte (15.).

Überfällig: Füllkrug macht das 1:0

Die Hamburger konnten sich kaum aus der Umklammerung befreien, das 1:0 war die logische Konsequenz: Nach einer Rechtsflanke brachte Margreitter die Kugel aus der Drehung an den Fünfer, wo sich Füllkrug gegen Ziereis durchsetzte und das Runde aus kurzer Distanz über die Linie stocherte - Saisontor Nummer 14 des Torjägers (22.).

Glück für Margreitter!

Nach viel Offensivpower nahm Nürnberg den Fuß vom Gaspedal, die Kiez-Kicker kamen so zu mehr Spielanteilen. Glück für Margreitter und den Club, dass Referee Marco Fritz nach einem Steilpass und Foul des Österreichers am durchgebrochenen Keller fälschlicherweise auf Abseits entschied - eine Rote Karte wäre hier die richtige Maßnahme gewesen (28.).

Die Hamburger taten nun mehr, hatten durch Gonther per Kopf eine gute Ausgleichschance (38.) und durch Picault nach zu kurzer Kopfballrückgabe von Brecko eine weitere Gelegenheit kurz vor der Pause (45.). Zwischenzeitlich fehlte den etwas zurücksteckenden Hausherren bei einigen Kontern die letzte Konsequenz und auch das Abschlussglück (Blum, 44.).

Durchgang zwei begann mit einer haarigen Rettungsaktion von Ziereis, der das Leder vor dem lauernden Blum knapp über den eigenen Balken bolzte (46.). Dies blieb für längere Zeit die einzige brenzlige Situation vor einem der beiden Tore, die Abwehrreihen behielten in einer nun weitgehend ausgeglichenen Partie der Folge zunächst den Überblick.

Sobota und Thy kamen bei den Gästen für Keller und Gonther (57.) - und damit neuer Offensivschwung? Der FCN, der mit Gislason und Petrak alsbald ebenfalls ein frisches Duo auf dem Rasen hatte, war dem 2:0 durch Blum (60.) und Margreitter (65.) näher als meist ideenlose Hanseaten dem Ausgleich.

Auch in der Folge. Die Weiler-Elf stand defensiv sicher, die Gäste kamen lange Zeit kaum einmal ins letzte Drittel. Himmelmann verhinderte gegen den durchgebrochenen Füllkrug das zweite Gegentor (80.), Gislason fehlte Zielwasser (83.), dem eingewechselten Teuchert der Überblick (88.). Erst Sobiech (90.+1, 90.+2) versprühte im Schlussspurt noch einmal Torgefahr, am Ende blieb es beim verdienten Sieg der Nürnberger.

Nürnberg muss am Sonntag (15.30 Uhr) nach Paderborn. St. Pauli empfängt zur gleichen Zeit beim Saison-Kehraus die Mannschaft aus Kaiserslautern. Für den Club geht es danach noch weiter, die Franken können sich auf die Relegations-Aufstiegsspiele am 19. Mai (20.30 Uhr) beim Drittletzten der Bundesliga und am 23. Mai vor sicherlich wiederum ausverkauftem Haus in Nürnberg einstellen.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
Rakovsky (3) - 
Brecko (3,5)    
Margreitter (3) , 
Bulthuis (3) , 
Leibold (2,5)    
Behrens (3,5)    
Möhwald (3)    
Stieber (4,5)    
G. Burgstaller (3,5)    
Füllkrug (3)    
D. Blum (4)    

Einwechslungen:
60. Gislason (3,5) für Stieber
64. Petrak für D. Blum
75. Teuchert für Möhwald

Trainer:
Weiler
FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (3) - 
Ziereis (4) , 
L. Sobiech (3) , 
Gonther (3,5)        
Keller (3)    
Hornschuh (3,5) , 
Nehrig (3,5)    
Buchtmann (3,5) , 
Maier (4) , 
Buballa (4,5) - 
Picault (4)    

Einwechslungen:
57. Sobota (4) für Gonther
57. Thy (4) für Keller
83. Miyaichi für Picault


Trainer:
Lienen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Füllkrug (22., Rechtsschuss, Margreitter)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Leibold
(11. Gelbe Karte)
,
Behrens
(5., gesperrt)
,
G. Burgstaller
(8.)
St. Pauli:
Nehrig
(3. Gelbe Karte)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
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2.
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VfL Bochum
9
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3.
Burchert, Sascha
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SpVgg Greuther Fürth
9
3x
 
Himmelmann, Robin
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FC St. Pauli
9
3x
 
Gikiewicz, Rafal
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1. FC Union Berlin
9
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Spielinfo

Anstoß:
08.05.2016 15:30 Uhr
Stadion:
Grundig-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
50000 (ausverkauft)
Spielnote:  3
trotz diverser Unzulänglichkeiten ein flottes und unterhaltsames Spiel.
Chancenverhältnis:
6:4
Eckenverhältnis:
11:3
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 4
trübte seine ordentliche Leistung durch eine Fehlentscheidung: Entschied vor dem Duell Margreitter mit Keller (28.) zu Unrecht auf Abseits. Er hätte auf Foul und Rot für Margreitter entscheiden müssen.
Spieler des Spiels:
Tim Leibold
machte seine Seite dicht und initiierte zudem immer wieder gefährliche Vorstöße.

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