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RB Leipzig

RB Leipzig

2
:
0

Halbzeitstand
0:0
Karlsruher SC

Karlsruher SC


RB LEIPZIG
KARLSRUHER SC
15.
30.
45.

60.
75.
90.










Vollaths Ausrutscher bringt die Entscheidung

Forsberg legt den Grundstein für den Aufstieg

RB Leipzig spielt in der kommenden Saison in der Bundesliga! Nach einem 2:0-Sieg über Karlsruhe ist den Sachsen der Aufstieg ins Oberhaus nicht mehr zu nehmen. Nach einem zu jeder Zeit dominanten Auftritt verpassten es die Roten Bullen im ersten Durchgang trotz zahlreichen Chancen, einen Treffer zu erzielen. In der zweiten Hälfte erlöste Forsberg dann seine Farben und schuf die Basis für den Sieg.

Schrei ins Glück: Emil Forsberg legte mit seinem Tor den Grundstein für den entscheidenden Sieg zum Leipziger Aufstieg.
Schrei ins Glück: Emil Forsberg legte mit seinem Tor den Grundstein für den entscheidenden Sieg zum Leipziger Aufstieg.
© imagoZoomansicht

RB-Trainer Ralf Rangnick veränderte sein Team im Vergleich zum 1:1 gegen Bielefeld auf drei Positionen: Das Tor hütete Coltorti anstelle von Gulacsi, zudem kamen Orban und Ilsanker nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre bzw. Gelb-Sperre zurück. Nukan und Khedira saßen dafür zunächst auf der Bank.

Auch KSC-Coach Markus Kauczinski tauschte nach dem 3:0-Heimsieg gegen Sandhausen Personal: Mit Yamada, Prömel, Peitz, Gulde und Valentini veränderte er sein Team auf fünf Positionen. Traut, Gordon, Nazarov und Gouaida saßen dafür zunächst nur auf der Bank, Meffert stand wegen Rückenproblemen gar nicht im Kader.

Nachdem die Leipziger am vergangenen Wochenende den Aufstieg verpasst hatten, gingen sie gegen den KSC von Beginn an hochmotiviert in die Partie: Zeitweise liefen sie zu dritt auf den Karlsruher Ballführenden. Trotz der optischen Überlegenheit erspielten sich die Roten Bullen in der Anfangsphase aber keine gefährlichen Torchancen. Auf der anderen Seite waren die Gäste vor allem in der eigenen Hälfte gefordert und fanden in der ersten Viertelstunde nicht ins Spiel. Es dauerte bis zur 22. Minute, als sich für eines der beiden Teams eine wirkliche Torchance bot: Poulsen schloss einen Leipziger Angriff allerdings zu unpräzise ab, nachdem er den Ball knapp an KSC-Keeper Vollath vorbeigespitzelt hatte.

RB braucht zu viele Chancen - Coltori und Vollath tadellos

Diese Möglichkeit war ein Startschuss für eine Reihe guter Chancen der Hausherren. Im Mittelpunkt stand immer wieder Poulsen, der in der 28. Minute in aussichtsreicher Position von Gulde gestört wurde. Zwei Zeigerumdrehungen später tauchten nach langer Zeit die Gäste im Angriff auf: Diamantakos hätte nach einem Eckball für die Karlsruher Führung sorgen können, scheiterte aber an Coltori. Nach einem Klostermann-Distanzschuss, den Vollath glänzend parierte (32.), bestimmten die Hausherren nach Belieben das Geschehen - einzig fehlte es der Rangnick-Elf an Effektivität im Angriff. Bei den Sachsen kam der letzte Pass oftmals zu ungenau, zudem ging ihnen die nötige Kaltschnäuzigkeit im Abschluss ab. Kurz vor der Halbzeit verfehlte Halstenberg mit einem Fernschuss knapp (43.).

Forsberg macht die Tür weit auf

Die Leipziger gingen mit einem ähnlich hohen Tempo wie zu Beginn des ersten Durchgangs in die zweiten 45 Minuten: Der KSC wurde früh gestört, die Sachsen agierten einen Tick zielstrebiger und belohnten sich in Person von Forsberg: Der Schwede traf nach Vorarbeit von Islanker für die verdiente Leipziger Führung (52.). Die Hausherren schalteten nun noch einmal einen Gang höher und überrollten die Gäste mit Angriffen über die Außen. Zudem ergaben sich immer mehr Räume für die Roten Bullen, was auch daran lag, dass sich der KSC nicht aufgab. Stattdessen setzten die Gäste in der letzten Viertelstunde vereinzelte Nadelstiche. Allerdings fehlte den Angriffsversuchen von Valentini (73.) und Krebs (74.) die nötige Durchschlagskraft.

Halstenberg lässt Vollath alt aussehen

Leipzig war sich des dünnen Vorsprungs durchaus bewusst und spielte in den Schlussminuten auf den zweiten Treffer. Und ausgerechnet der bislang glänzend aufgelegte Vollath verhalf den Leipzigern zur Entscheidung: Einen Freistoß von Halstenberg ließ er durch die Hände flutschen (87.). Es war die Entscheidung in einem Spiel, das der künftige Bundesligist verdient mit 2:0 gewann.

Leipzig muss am Sonntag (15.30 Uhr) nach Duisburg. Karlsruhe empfängt zur gleichen Zeit Arminia Bielefeld.

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Nächster Halt: Bundesliga

Mittelfristig hat es sich RB Leipzig zum Ziel gesetzt, in der Bundesliga eine gute Rolle zu spielen. Im ersten Zweitliga-Jahr hingen die Trauben aber noch zu hoch (acht Punkte Rückstand auf den Relegationsrang), in der zweiten Spielzeit haben es die Sachsen nun gepackt. Der Aufstieg war allerdings ein hartes Stück Arbeit - ein Blick zurück.
© Getty Images, picture alliance

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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

RB Leipzig
Aufstellung:
Coltorti (2,5) - 
Klostermann (3,5) , 
Orban (3,5) , 
Compper (3) , 
Halstenberg (3) - 
Ilsanker (2,5) , 
Demme (2,5) - 
D. Kaiser (3)    
Sabitzer (4)    
Forsberg (2)        
Y. Poulsen (3,5)    

Einwechslungen:
68. Selke für Sabitzer
79. Bruno für Y. Poulsen
89. Khedira für Forsberg

Trainer:
Rangnick
Karlsruher SC
Aufstellung:
Vollath (5)    
Valentini (3,5) , 
Thoelke (4) , 
Gulde (4)        
Sallahi (4)    
Peitz (5)        
Torres (4) , 
G. Krebs (3,5) , 
Yamada (3) - 
Prömel (5)    

Einwechslungen:
57. Hoffer (4,5) für Prömel
66. Gordon für Gulde
70. Mehlem für Peitz

Trainer:
Kauczinski

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Forsberg (52., Linksschuss, Ilsanker)
2:0
Vollath (86., Eigentor, linke Hand, Halstenberg)
Gelbe Karten
Leipzig:
-
Karlsruhe:
Gulde
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Peitz
(11.)
,
Sallahi
(2.)

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Spielinfo

Anstoß:
08.05.2016 15:30 Uhr
Stadion:
Red Bull Arena, Leipzig
Zuschauer:
42559 (ausverkauft)
Spielnote:  3
die Partie lebte von der Spannung und der großartigen Kulisse, hatte aber fußballerische Defizite.
Chancenverhältnis:
6:2
Eckenverhältnis:
5:3
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 4
hatte einige Probleme mit der Bewertung von Zweikämpfen, das Handspiel von Krebs (42.) war elfmeterwürdig.
Spieler des Spiels:
Emil Forsberg
wieder einmal der Mann für die entscheidenden Akzente, stellte mit seinem Treffer zum 1:0 die Weichen für Leipzig Richtung Aufstieg.

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