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1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
VfL Bochum

VfL Bochum


1. FC UNION BERLIN
VFL BOCHUM
15.
30.
45.


60.
75.
90.









Bochum findet überhaupt nicht ins Spiel

Kapitän Kessel erlöst Union Berlin

Union Berlin ringt den VfL Bochum im eigenen Stadion mit 1:0 nieder! Damit sind die Eisernen an der Alten Försterei seit neun Spielen ungeschlagen und feiern ihren siebten Heim-Dreier in Folge. Die Blau-Weißen stehen damit in der Tabelle nur noch zwei Punkte vor den Köpenickern und warten seit drei Begegnungen auf einen Sieg. In einer im ersten Durchgang durchwachsenen Partie drehten die Hausherren in den zweiten 45 Minuten auf und belohnten sich durch ihren Kapitän für ihr beherztes Auftreten.

Viel Kampf, wenig spielerische Höhepunkte vor allem in der ersten Hälfte: Berlins Adrian Nikci (li.) im Duell mit Bochums Anthony Losilla.
Viel Kampf, wenig spielerische Höhepunkte vor allem in der ersten Hälfte: Berlins Adrian Nikci (li.) im Duell mit Bochums Anthony Losilla.
© imagoZoomansicht

Unions Trainer André Hofschneider veränderte seine Elf nach der 2:6-Pleite in Nürnberg auf drei Positionen: Für Puncec, Pogatetz (beide Bank) und den Gelb-gesperrten Zejnullahu standen Leistner, Daube und Brandy von Beginn an auf dem Platz.Bochums Trainer Gertjan Verbeek tauschte im Vergleich zum 1:1 gegen den KSC einmal Personal und brachte Haberer anstelle des verletzten Eisfelds.

Kreilach-Freistoß verfehlt knapp

Die Anfangsphase an der Alten Försterei fand hauptsächlich im Mittelfeld statt. Beide Teams riskierten wenig und konzentrierten sich stattdessen zunächst auf die Defensive. Aus dem allmählichen optischen Übergewicht machten die Hausherren zu wenig, Kreilach hatte in der 14. Minute die erste Tormöglichkeit, bekam den Ball von Daube aber nicht unter Kontrolle. Bei den Gästen ging offensiv wenig, falls sie doch mal nach vorne kamen, lief alles über die linke Seite: Terrazzino probierte es immer wieder mit Hereingaben, die aber vor allem Haberer vertändelte (19., 29.).

Leichtes Übergewicht für Berlin

Die Eisernen operierten mit vielen Spielverlagerungen, konnten die dicht gestaffelte VfL-Hintermannschaft aber auch nach einer halben Stunde nicht aushebeln. Auch Standards führten bei den Köpenickern nicht zum Erfolg: Sowohl Eckbälle als auch ein Freistoß von Kreilach in der 30. Minute verpufften. Auf der anderen Seite fokussierte sich die Verbeek-Elf hauptsächlich auf die Defensive, die wenigen Nadelstiche blieben ohne Erfolg, so wie das Abseitstor von Terodde (32.). Die Hausherren wirkten gegen Ende des ersten Durchgangs im Spiel nach vorne einen Tick entschlossener und liefen die Blau-Weißen bei deren Spielaufbau früh an. Doch obwohl die Köpenicker den Druck etwas verstärkten, rieb sich Wood in der Offensive umsonst auf und konnte nichts ausrichten. Es blieb damit beim torlosen Pausenstand.

Berlin spielt mit Köpfchen

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs hielt sich das Spieltempo auf überschaubarem Niveau. Stattdessen wurden die Zweikämpfe umso ruppiger geführt, die sich häufenden Fehlpässe taten ihr übriges. Auch wenn die Mannschaft von Hofschneider im Spiel nach vorne einen Tick engagierter wirkte, erspielte sie sich erst zehn Minuten nach Wiederanpfiff die erste dicke Tormöglichkeit: Der Kopfball des US-Amerikaners nach hoher Hereingabe von der rechten Seite von Kessel ging aus kurzer Distanz allerdings über den Querbalken (56.). Diese Szene war quasi ein kleiner Wachmacher für die Eisernen, die fortan durch einen weiteren Kopfball durch Brandy (62.) und einen Kroos-Schuss (64.) beste Möglichkeiten liegen ließen.

Erzielt das goldene Tor: Unions Kessel (Nummer 5) nickt den Eckball zum 1:0 gegen Bochum ein.
Erzielt das goldene Tor: Unions Kessel (Nummer 5) nickt den Eckball zum 1:0 gegen Bochum ein.
© imagoZoomansicht

Kapitän Kessel köpft das 1:0

Die Eisernen schalteten einen Gang nach oben und beschäftigten die VfL-Defensive nach Belieben. Der VfL investierte fast nichts mehr ins Offensivspiel, ging aber plötzlich wie aus dem Nichts in Führung: Busk reagierte gegegn einen Haberer-Kopfball glänzend (71.)! Nun war endlich Tempo in der Partie, was bis auf diese Ausnahme jedoch einzig und allein an den Gastgebern lag, die sich knapp zehn Minuten vor Spielende für ihr Anstürmen belohnten, als Kessel eine Kroos-Ecke einnickte (79.). Die passiven Bochumer konnten auch in der Schlussphase nichts mehr entgegensetzen.

Nach dem klubinternen Rekord von sieben Heimsiegen in Folge gastiert Union Berlin am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) in Bielefeld. Zur gleichen Zeit empfängt der VfL Bochum Eintracht Braunschweig.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Busk (3) - 
Kessel (2)        
Leistner (1,5) , 
Fürstner (2)    
Parensen (2,5) - 
Daube (3)    
F. Kroos (4)        
Nikci (3,5)    
Kreilach (3,5) - 
Wood (4) , 
Brandy (3)    

Einwechslungen:
74. Quiring für Nikci
75. Pogatetz für Fürstner
88. Puncec für F. Kroos


Trainer:
Hofschneider
VfL Bochum
Aufstellung:
Riemann (3) - 
Celozzi (4) , 
Cacutalua (3) , 
Bastians (3) , 
Maria (4) - 
Losilla (4)        
Hoogland (4) - 
O. Bulut (4)    
Haberer (4) , 
Terrazzino (4,5)    
Terodde (4,5)    

Einwechslungen:
58. Mlapa (4,5) für Terodde
73. Novikovas für Terrazzino
80. Perthel für O. Bulut

Trainer:
Verbeek

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kessel (79., Kopfball, Daube)
Gelbe Karten
Union:
F. Kroos
(3. Gelbe Karte)
,
Daube
(4.)
,
Brandy
(11.)
Bochum:
Losilla
(9. Gelbe Karte)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
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Hamburger SV
13
8x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
13
6x
 
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
13
6x
 
4.
Lomb, Niklas
Lomb, Niklas
SV Sandhausen
11
4x
 
5.
Heuer Fernandes, Daniel
Heuer Fernandes, Daniel
SV Darmstadt 98
13
4x
+ 2 weitere
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Spielinfo

Anstoß:
29.04.2016 18:30 Uhr
Stadion:
Stadion An der Alten Försterei, Berlin
Zuschauer:
20036
Spielnote:  3,5
nach einer langweiligen ersten Hälfte zog Union an und gewann aufgrund der höheren Spielanteile und eines deutlichen Chancenplus verdient.
Chancenverhältnis:
7:2
Eckenverhältnis:
11:1
Schiedsrichter:
Martin Petersen (Stuttgart)   Note 2
hatte die faire Partie souverän und unaufgeregt im Griff.
Spieler des Spiels:
Toni Leistner
Unions Abwehrchef ließ weder Torjäger Terodde noch den für ihn eingewechselten Mlapa zur Entfaltung kommen.

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