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FC St. Pauli

FC St. Pauli

2
:
0

Halbzeitstand
0:0
VfL Bochum

VfL Bochum


FC ST. PAULI
VFL BOCHUM
15.
30.
45.


60.
75.
90.









Bochums Kapitän Fabian verletzt sich in der Nachspielzeit

Doppelpack! Picault lässt das Millerntor feiern

Der FC St. Pauli hat Bochum dank Angreifer Picault und starker zweiter Halbzeit mit 2:0 besiegt. Nach kurzweiligen ersten 45 Minuten, in denen VfL-Torjäger Terodde drei Großchancen ausließ, brach der Revierklub nach Wiederbeginn ein. Die Hamburger machten Druck und trafen binnen 13 Minuten in Person von Picault zweimal. Für den traurigen Schlusspunkt sorgten schließlich die Gäste in der Nachspielzeit wider Willen.

Hart umkämpft: Bochums Michael Maria im Duell mit St. Paulis Christopher Buchtmann.
Hart umkämpft: Bochums Michael Maria im Duell mit St. Paulis Christopher Buchtmann.
© picture allianceZoomansicht

St. Paulis Trainer Ewald Lienen baute seine Anfangsformation nach der 3:4-Niederlage beim SC Freiburg auf vier Positionen um: Für die verletzten Hornschuh, Kalla und Thy spielten Gonther, Rzatkowski und Picault. Zudem erhielt Maier den Vorzug vor Nehrig, der vorerst auf der Bank saß.

Bochums Coach Gertjan Verbeek sah nach dem 4:1-Sieg gegen den FSV Frankfurt keinen Grund, seine Startelf umzustellen. Hoogland konnte auflaufen, sein Einsatz war nach einem Schlag auf den Knöchel im Donnerstagstraining lange fraglich.

In den ersten 45 Minuten sahen die 29.563 Zuschauer am ausverkauften Millerntor eine höchst unterhaltsame Partie. Während Bochum auf Anhieb die Initiative ergriff und sich ein Mehr in puncto Ballbesitz erarbeitete, spielten die Hamburger aus einer defensiveren Ausrichtung heraus. Die Gastgeber spekulierten auf Ballgewinne, um schnelle Gegenstöße fahren zu können.

Terodde hat das 1:0 dreimal auf dem rechten Fuß

Auf Seiten des VfL boten sich Terodde im Laufe des ersten Abschnitts gleich drei Großchancen. Erst setzte der Torjäger den Ball aufs Tornetz, als er alleine auf Himmelmann zugelaufen war (9.). Später scheiterte er an St. Paulis Schlussmann (22.). Sein dritter Versuch wurde von Buchtmann entscheidend abgefälscht (30.).

Auch die Gastgeber kamen in dem temporeichen und kurzweiligen Durchgang zu Gelegenheiten. Wenngleich von weitaus geringerer Qualität - und zunächst nur nach ruhenden Bällen: Gonther nickte nach Eckstößen zweimal daneben (14., 24.). Die wohl aussichtsreiche Chance bot sich Picault: Angespielt von Maier sprang ihm das Leder bei der Brustannahme zu weit weg, Riemann entschärfte seinen Schuss mit der Fußspitze (30.). In der verbleibenden Viertelstunde nahm das Tempo etwas ab, so ging es torlos in die Pause.

Picault markiert die Führung

Nach Wiederbeginn rächte sich Teroddes fahrlässiger Umgang mit all seinen Chancen. Bochum fand anfangs des zweiten Durchgangs in der Offensive nicht mehr statt - und St. Pauli trat von Anfang an aufs Gaspedal. Bereits nach sieben Minuten belohnte sich die Heimelf für den couragierten Beginn: Picault traf nach flacher Buchtmann-Flanke zum 1:0 (52.).

Beim VfL mehrten sich die Ballverluste, St. Pauli machte weiter Druck. Noch bevor Picault zum längst überfälligen 2:0 erhöhte (65.), vergaben die Hamburger zig exzellente Möglichkeiten: Besonders Picault drehte nun auf, blieb vor dem Bochumer Gehäuse aber zweimal glücklos, als er erst von Bastians abgegrätscht wurde (59.), dann an Riemann scheiterte (61.). Kurz darauf wurde Maiers Schuss nach schöner Vorarbeit von Picault geblockt (64.).

Fabian verletzt sich in der Nachspielzeit

Der Revierklub bekam keinen Fuß mehr in die Tür - auch wenn sich Terodde noch eine Großchance bot, bei der er seinen Meister in Himmelmann fand (74.). St. Pauli bestimmte das Geschehen und hätte gar noch den dritten Treffer erzielen können. Doch erst Buchtmann, Sekunden später der eingewechselte Miyaichi kamen nicht an Riemann vorbei (85.). In der Nachspielzeit verletzte sich VfL-Kapitän Fabian bei einem Zweikampf, er krümmte sich vor Schmerzen auf dem Rasen, Florian Meyer beendete die Partie, da die Nachspielzeit ohnehin abgelaufen war.

Wie schwer Fabians Verletzung wiegt und ob er am Freitagabend (18.30 Uhr) beim Heimspiel gegen den Karlsruher SC mitwirken kann, ist noch unklar. St. Pauli ist zur selben Zeit in Düsseldorf zu Gast.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC St. Pauli
Aufstellung:
Himmelmann (2) - 
Ziereis (3,5) , 
L. Sobiech (3) , 
Gonther (3)    
Buballa (3,5) - 
Alushi (3) , 
Rzatkowski (2,5) - 
Sobota (3,5)    
Maier (3,5)    
Buchtmann (3) - 
Picault (1,5)            

Einwechslungen:
71. Nehrig für Sobota
77. Choi für Picault
84. Miyaichi für Maier

Trainer:
Lienen
VfL Bochum
Aufstellung:
Riemann (2,5) - 
Celozzi (4)    
Fabian (3,5)    
Bastians (3,5) , 
Maria (4)    
Losilla (3,5)    
Hoogland (3) - 
O. Bulut (3,5)    
Eisfeld (3)        
Terrazzino (3) - 

Einwechslungen:
66. Mlapa für Losilla
82. Novikovas für Eisfeld
86. Haberer für Celozzi

Trainer:
Verbeek

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Picault (52., Rechtsschuss, Buchtmann)
2:0
Picault (65., Rechtsschuss, Sobota)
Gelbe Karten
St. Pauli:
-
Bochum:
Eisfeld
(4. Gelbe Karte)
,
Maria
(1.)
,
O. Bulut
(4.)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
10
6x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
10
5x
 
3.
Himmelmann, Robin
Himmelmann, Robin
FC St. Pauli
10
4x
 
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
10
4x
 
5.
Lomb, Niklas
Lomb, Niklas
SV Sandhausen
8
3x
+ 4 weitere
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Spielinfo

Anstoß:
16.04.2016 13:00 Uhr
Stadion:
Millerntor-Stadion, Hamburg-St. Pauli
Zuschauer:
29546 (ausverkauft)
Spielnote:  2
viele Torraumszenen bei gutem Tempo mit einem VfL, der in der ersten Halbzeit die Highlights setzte und St. Pauli, das danach überzeugte.
Chancenverhältnis:
6:6
Eckenverhältnis:
10:8
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 1,5
großzügig und dennoch konsequent. Ein starker Auftritt.
Spieler des Spiels:
Fabrice-Jean Picault
war an nahezu jeder St.-Pauli-Chance beteiligt, bestach durch sein Tempo und den Doppelpack.

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