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SC Freiburg

SC Freiburg

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
Karlsruher SC

Karlsruher SC


SC FREIBURG
KARLSRUHER SC
15.
30.
45.

60.
75.
90.













Karlsruhes Peitz kommt, foult und fliegt

Frantz beglückt Freiburg mit der Tabellenführung

Der SC Freiburg geht als Tabellenführer der 2. Bundesliga in die Länderspielpause. Im badischen Derby waren die Breisgauer dem KSC in der ersten Halbzeit zwar unterlegen, steigerten sich aber nach dem Seitenwechsel und belohnten sich für ihr "Powerplay" mit dem Führungstor. Danach rannte Karlsruhe an, wurde aber kaum gefährlich. So sorgte der eingewechselte Peitz für einen unrühmlichen Schlusspunkt.

Umkämpft: Karlsruhes Dimitris Diamantakos (li.) streitet mit Freiburgs Pascal Stenzel um den Ball.
Umkämpft: Karlsruhes Dimitris Diamantakos (li.) streitet mit Freiburgs Pascal Stenzel um den Ball.
© getty imagesZoomansicht

Freiburgs Trainer Christian Streich änderte seine Startformation im Vergleich zum 3:1-Sieg beim FSV Frankfurt auf zwei Positionen: Im Angriff liefen Petersen und Philipp anstelle von Niederlechner (gesperrt) und Guedé (Bank) auf.

Karlsruhes Coach Markus Kauczinski stellte nach dem 0:0 gegen Heidenheim viermal um: Für Traut, Peitz, Barry und Nazarov rückten Valentini, Meffert, Prömel und Gouaida in die erste Elf.

Von Anfang an entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie im ausverkauften Schwarzwaldstadion. Karlsruhe war bemüht, die Initiative zu ergreifen und suchte den Weg nach vorne. Freiburg tat sich schwer, Torchancen zu erspielen. Die Gäste hielten beherzt dagegen, standen kompakt in der Defensive und boten dem Tabellenzweiten die Stirn.

Die Breisgauer waren überrascht ob der forschen und frechen Spielweise der Gäste. Streichs Team machte einen nervösen Eindruck und fand nicht zu seinem Spiel. Eine bezeichnende Szene: Stenzel warf einen Einwurf ins Aus.

Schwolow zeichnet sich aus

Nach knapp einer halben Stunde wurde der KSC zielstrebiger in der Offensive und erarbeitete sich gute Möglichkeiten: Schwolow entschärfte eine scharfe Hereingabe von Valentini, Diamantakos jagte den Nachschuss über den Kasten (26.). Zwei Minuten später lag der Ball im Freiburger Netz, doch der vermeintliche Torschütze Gouaida stand bei Valentinis Flanke im Abseits. Kauczinskis Team nahm nun Fahrt auf. Schwolow war einmal mehr gefordert, als Valentini zum Kopfball ansetzte, auch diese Prüfung bestand der Schlussmann des Sportclubs (37.). So ging es torlos in die Kabinen.

Streichs Halbzeitansprache fruchtete offenbar, denn nach dem Seitenwechsel waren die Breisgauer deutlich präsenter. Freiburg zog ein "Powerplay" auf und erarbeitete sich eine Chance nach der anderen: Frantz verzog (49.), Abrashi fand seinen Meister in Vollath, als er von diesem den Ball in den Fuß gespielt bekam (50.), und Höflers Schuss aus der zweiten Reihe strich am Pfosten vorbei (51.). Kurz darauf klingelte es: Ecke Grifo, Kopfball Frantz - 1:0 (58.).

Freiburg zieht sich zurück

Nach der Führung nahm der Sportclub den Fuß vom Gaspedal - ohne aber die Kontrolle abzugeben. Die Hausherren traten in der Offensive nur noch sporadisch in Erscheinung, hatten aber auch wenig Mühe, die Karlsruher Angriffe abzufangen. Dem KSC fiel zu wenig ein, um Freiburg in Verlegenheit zu bringen. Kauczinskis Team erarbeitete sich in den zweiten 45 Minuten keine einzige hochkarätige Chance. In der Nachspielzeit verpasste Grifo mit seinem Schuss aus der zweiten Reihe das 2:0 (90.+2). Den Schlusspunkt setzte Peitz mit einem Foulspiel an Höfler, er sah seine zweite Gelbe Karte des Spiels, obwohl er erst in der 71. Minute das Feld betrat. So blieb es beim knappen Freiburger Heimsieg, mit dem der Sportclub die Tabellenspitze erklomm.

Am Montag, den 4. April (20.15 Uhr) ist Streichs Team in Fürth zu Gast. Karlsruhe empfängt tags zuvor (13.30 Uhr) den TSV 1860 München.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (3) - 
P. Stenzel (3) , 
Höhn (2,5) , 
Kempf (3) , 
C. Günter (2,5) - 
Höfler (3)        
Abrashi (2,5) - 
Frantz (2)        
Grifo (2,5) - 
Philipp (3)    
Petersen (3,5)    

Einwechslungen:
76. Nielsen für Frantz
77. Guedé     für Philipp
83. Mujdza für Petersen

Trainer:
Streich
Karlsruher SC
Aufstellung:
Vollath (3)    
Valentini (2,5)    
Thoelke (3)    
Gulde (3)    
Sallahi (4) - 
G. Krebs (4)    
Meffert (3,5)    
Gouaida (4,5)    
Yamada (4) - 
Prömel (2,5) - 

Einwechslungen:
66. Hoffer für Meffert
71. Peitz     für G. Krebs
75. T. Fahrenholz für Gouaida

Trainer:
Kauczinski

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Frantz (58., Kopfball, Grifo)
Gelb-Rote Karten
Freiburg:
-
Karlsruhe:
Peitz
(90. + 3)

Gelbe Karten
Freiburg:
Höfler
(4. Gelbe Karte)
,
Guedé
(3.)
Karlsruhe:
Valentini
(4. Gelbe Karte)
,
Gulde
(3.)
,
Thoelke
(1.)

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Spielinfo

Anstoß:
21.03.2016 20:15 Uhr
Stadion:
Schwarzwald-Stadion, Freiburg
Zuschauer:
24000 (ausverkauft)
Spielnote:  3
nach einer taktisch geprägten Anfangsphase nahm die Partie Fahrt auf, beide Teams versuchten, mit Kombinationsspiel zum Erfolg zu kommen.
Chancenverhältnis:
7:5
Eckenverhältnis:
5:2
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2
hat alle entscheidenden Situationen richtig bewertet.
Spieler des Spiels:
Mike Frantz
permanent unterwegs, war nicht nur wegen seines Kopfballtors auffälligster Akteur.