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SC Paderborn 07

SC Paderborn 07

1
:
1

Halbzeitstand
1:0
SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth


SC PADERBORN 07
SPVGG GREUTHER FÜRTH
15.
30.
45.


60.
75.
90.











Paderborn seit 13 Spielen ohne Sieg

Vukusic vermiest Müllers Debüt

Nach chaotischen Tagen in Paderborn zeigte der Trainerwechsel eine deutliche Wirkung: Der SCP trat im Heimspiel gegen Fürth mutig, selbstbewusst und offensiv auf - kam am Ende aber nicht über ein 1:1 hinaus. Die SpVgg tat sich lange sehr schwer gegen kämpferisch eingestellte Ostwestfalen, schlug in der Schlussphase aber entscheidend zurück. Damit warten die Nullsiebener nun schon seit 13 Spielen auf einen Sieg.

Paderborn mit Mut nach vorne

Nicklas Helenius
Paderborns Torschütze Nicklas Helenius (M.) wird von Dominik Wydra (l.) und Marvin Bakalorz (r.) geherzt.
© picture allianceZoomansicht

Paderborns neuer Trainer und Effenberg-Nachfolger René Müller griff bei seinem Debüt personell durch: Im Vergleich zum 0:0 in Karlsruhe brachte der 41-Jährige mit Helenius, Narey, Stöger, Stoppelkamp und Wydra für Bertels (nicht im Kader), Heinloth (5. Gelbe), Krauße, Pepic und Sylvestr (alle Bank) fünf Neue. Fürths Coach Stefan Ruthenbeck musste nach dem 2:0 gegen Union Berlin auf Stiepermann (5. Gelbe) verzichten und stellte dafür Rückkehrer Zulj (nach Gelb-Sperre) auf die Zehn.

Paderborn trat mutig, selbstbewusst und offensiv auf, war in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft und suchte den Abschluss aus fast allen Lagen. Es resultierten erste Halbchancen durch Stoppelkamp (3.), Hartherz (7., 10.), Wydra (8.) und Koc (18.). Fürth fand derweil kaum in die Partie und lief meist nur hinterher. Gegen aggressive und kämpferisch eingestellte Hausherren zeigte sich die Spielvereinigung recht fehleranfällig.

Helenius überspringt Franke

In der 19. Minute belohnte sich der SCP dann für den spielerisch überlegenen Auftritt: Koc flankte von der Grundlinie von rechts vors Tor und fand an der Fünfmetergrenze Helenius, der Franke übersprang und zum 1:0 einköpfte (19.). Eine Antwort der Franken? Mitnichten! Die Ostwestfalen behielten die Zügel in der Hand und suchten ihr Glück weiterhin im Spiel nach vorne. Die Hausherren waren in vielen Szenen einen Schritt schneller als die Gäste und zeigten sich zweikampfstärker.

Nach einer knappen halben Stunde meldete sich dann Fürth zum ersten Mal zu Wort: Freis zielte nach feiner Kombination nur knapp daneben (28.). Derweil startete Paderborn immer wieder schnelle Vorstöße und gefährliche Konterangriffe. Stöger (33.) und Koc (34.) verzeichneten gute Möglichkeiten gegen eine sehr anfällige Kleeblatt-Abwehr. Erst kurz vor der Pause meldete die SpVgg Ansprüche an und kam nun besser ins Spiel: Zulj sorgte für den nächsten Warnschuss (37.). Trotzdem nahmen die Nullsiebener eine verdiente Führung mit in die Kabine.

Freis vergibt - Ruthenbeck wechselt offensiv

Mit Wiederbeginn stellte der SCP die bekannte Dominanz wieder her und schaffte es ein ums andere Mal, die wackelige Gäste-Defensive zu entblößen. Allerdings fehlte den Hausherren das Fortune im Abschluss. Wirklich gefährlich wurde es nur nach einem Schuss von Wydra (50.). So blieb die SpVgg am Leben und setzte später punktuelle Akzente: Freis vergab aus vielversprechender Position aber kläglich (57.).

Ruthenbeck reagierte und brachte mit Berisha einen zusätzlichen Stürmer (61.). Nachdem die erhoffte Wirkung ausblieb und die Partie durch eine längere Leerlaufphase geprägt wurde, legte der Kleeblatt-Coach nach und brachte mit Vukusic den nächsten Angreifer (73.). Fürth wurde noch einmal zwingender, vergab die wenigen vielversprechenden Möglichkeiten aber fahrlässig: Zulj tippte einen Freis-Steilpass aus sechs Metern am Ziel vorbei (76.).

Joker Vukusic profitiert vom Durcheinander

In der Schlussphase hatte Koc bei einem Konter die Entscheidung auf den Fuß, schoss aber knapp vorbei (82.). Die Strafe dafür folgte auf dem Fuß: Berisha stiftete mit einem Schuss aus spitzem Winkel ein großes Durcheinander im SCP-Strafraum. Auf Zuljs Flanke und Frankes Kopfball sprang die Kugel vor die Füße von Vukusic, der das Spielgerät aus einem Meter über die Linie drückte (83.) - 1:1. Den Nullsiebenern schien nun die Luft auszugehen, doch auch der Tank der SpVgg lief aufgrund der laufintensiven Spielweise schon auf Reserve. Abgesehen von einem Heidinger-Dropkick aufs Tordach wurde es nicht mehr gefährlich (86.).

Paderborn ist am Freitagabend (18.30 Uhr) beim FC St. Pauli gefordert. Fürth empfängt gleichzeitig Eintracht Braunschweig.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
Narey (4) , 
Sebastian (4) , 
Wahl (3,5) , 
Hartherz (4) - 
Bakalorz (4)    
Wydra (4)        
Koc (2,5)    
Stöger (4)    
Stoppelkamp (4) - 
Helenius (3,5)    

Einwechslungen:
67. Pepic     für Stöger
84. M. Ndjeng für Koc
85. Saglik für Wydra

Trainer:
Müller
SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Mielitz (3) - 
Heidinger (4)    
M. Franke (4) , 
M. Caligiuri (4)    
Gießelmann (4) - 
Hirsch (3,5)    
J. Gjasula (4) - 
Tripic (4,5)    
Zulj (4,5) , 
Freis (3)    
Wurtz (4,5)    

Einwechslungen:
61. Ve. Berisha für Hirsch
72. Vukusic         für Wurtz
79. Rodriguez für Tripic

Trainer:
Ruthenbeck

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Helenius (19., Kopfball, Koc)
1:1
Vukusic (83., Linksschuss, M. Franke)
Gelbe Karten
Paderborn:
Wydra
(3. Gelbe Karte)
,
Pepic
(3.)
Fürth:
Freis
(4. Gelbe Karte)
,
Heidinger
(1.)
,
Vukusic
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
05.03.2016 13:00 Uhr
Stadion:
Benteler-Arena, Paderborn
Zuschauer:
7832
Spielnote:  3
eine abwechslungsreiche Partie mit zahlreichen Torszenen, beide Teams agierten mit offenem Visier und überdeckten so einige Defensivschwächen.
Chancenverhältnis:
7:7
Eckenverhältnis:
4:6
Schiedsrichter:
Robert Kempter (Sauldorf)   Note 3
mit einer soliden Leistung, hätte aber vor dem 1:0 beim Kopfballduell zwischen Narey und Gießelmann auf Freistoß für Fürth entscheiden können.
Spieler des Spiels:
Süleyman Koc
mit seinen Tempodribblings ein ständiger Unruheherd, bereitete mustergültig das 1:0 vor.

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