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SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth

2
:
0

Halbzeitstand
1:0
1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin


SPVGG GREUTHER FÜRTH
1. FC UNION BERLIN
15.
30.
45.

60.
75.
90.











Schwache Berliner verlieren in Fürth verdient

Wurtz macht den Deckel drauf

Die SpVgg Greuther Fürth gewann beim 2:0 über Union Berlin nach zuvor fünf sieglosen Heimspielen wieder eine Partie vor eigenem Publikum. Nach früher Führung verpassten es die Fürther, das Resultat auszubauen, die Franken waren dem 2:0 deutlich näher als Union dem Ausgleich. Zehn Minuten vor Spielende machte Wurtz dann den Deckel drauf. Der Erfolg war wenig gefährdet. Von den Eisernen kam viel zu wenig, um in Fürth etwas Zählbares mitnehmen zu können.

Sebastian Freis
Traf zum frühen 1:0: Der Fürther Sebastian Freis.
© imagoZoomansicht

Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck nahm nach der 1:2-Derbyniederlage beim 1. FC Nürnberg drei Wechsel vor. Die gesperrten Zulj und Berisha (beide 5. Gelbe) wurden von Tripic und Wurtz vertreten, zudem erhielt Hirsch den Vorzug vor Röcker (Bank).

Unions Interimstrainer André Hofschneider, der abermals den erkrankten Cheftrainer Sascha Lewandowski vertrat, musste seine Startelf gegenüber dem 2:1-Erfolg über den Karlsruher SC auf zwei Positionen ändern. Durch die Sperren von Kreilach (Gelb-Rot) und Wood (5. Gelbe) spitzte sich die ohnehin verschärfte Personallage bei den Eisernen weiter zu. Der Ex-Fürther Fürstner sowie Quaner kamen zum Zug.

Die Hausherren starteten schwungvoll, Freis dribbelte sich über die linke Seite nach vorne, seine Hereingabe per Außenrist klärte Pogatetz per Kopf (2.). Fürth ließ nicht locker, wieder ging es über den linken Flügel: Über Freis und Gießelmann landete das Leder bei Stiepermann, der den inzwischen durchgestarteten Freis mit einem schönen Pass mustergültig in Szene setzte. Freis behielt alleine vor Busk die Nerven und sorgte für die frühe Führung (4.).

Die Eisernen bekamen in dieser Anfangsphase die linke Offensivseite der Fürther nicht in den Griff, besonders Freis sorgte als ständiger Unruheherd für Gefahr. Die Gastgeber drosselten aber nach und nach das anfänglich hohe Tempo etwas, die Franken standen tiefer und überließen Union den Ball. Die Berliner wussten mit diesem jedoch recht wenig anzufangen. Somit musste eine Standardsituation für die erste Chance der Gäste herhalten: Ein Freistoß von Kroos landete bei Pogatetz, dessen Kopfball ging knapp vorbei (12.).

Mitte der ersten Hälfte nahmen die Hausherren wieder etwas mehr Fahrt auf, Gjasula zielte binnen weniger Minuten in aussichtsreicher Position zweimal zu hoch (22., 24.). Fürth verpasste in dieser Phase das 2:0, die beste Möglichkeit dazu hatte der aufgerückte Heidinger: Von Freis bedient setzte der Außenverteidiger das Leder ganz knapp neben das Tor (27.).

Von den Gästen ging, wenn überhaupt, nur nach Standards Gefahr aus, Pogatetz setzte sich bei einer Ecke gegen Caliguri durch, Mielitz lenkte den Kopfball mit den Fingerspitzen über den Querbalken (34.). Aus dem Spiel heraus kam von Berlin zu wenig, da sich auch die Franken mit dem knappen Vorsprung begnügten, verstrichen die letzten Minuten der ersten Hälfte ereignislos.

Die Köpenicker starteten mit etwas mehr Engagement in den zweiten Spielabschnitt, Quaner drehte sich um Franke herum und zog ab, Mielitz parierte zur Ecke (48.). Doch wer nun einen Berliner Sturmlauf erwartet hatte, sah sich getäuscht, die Gäste fanden einfach keine Mittel gegen die Fürther Defensive. Da die Berliner höher agierten, bot sich den Hausherren mehrfach Platz zum Kontern. Die SpVgg agierte viel zu ungenau und schlampig im Spiel nach vorne.

Die Begegnung plätscherte über weite Teile der zweiten Halbzeit vor sich hin, den Zuschauern bot sich eine ob des knappen Spielstandes spannende, jedoch keinesfalls hochklassige Partie. Kroos bot sich bei einem ruhenden Ball eine gute Gelegenheit, doch die Bremer Leihgabe setzte den Freistoß über das Tor (76.).

Die SpVgg bestrafte den schwachen Auftritt Unions wenig später, Wurtz sorgte für die Vorentscheidung: Gjasula konnte auf dem rechten Flügel in aller Ruhe einen Doppelpass mit Stiepermann spielen und in der Mitte Wurtz bedienen, der Fürther vollendete aus kurzer Distanz zum 2:0 (80.). Auch danach blieb ein Aufbäumen der Eisernen aus, die Hausherren spielten die letzten Minuten souverän herunter.

Die SpVgg Greuther Fürth ist am Samstag (13 Uhr, LIVE! auf kicker.de) beim SC Paderborn zu Gast. Union Berlin empfängt zur selben Zeit den FSV Frankfurt.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Mielitz (3) - 
Heidinger (2) , 
M. Franke (3) , 
M. Caligiuri (2)    
Gießelmann (3) - 
J. Gjasula (2) , 
Hirsch (3) - 
Tripic (3,5)    
Stiepermann (2)    
Freis (2,5)        
Wurtz (3)            

Einwechslungen:
77. B. Röcker für Tripic
83. Vukusic für Wurtz
87. Rodriguez für Freis

Trainer:
Ruthenbeck
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Busk (3) - 
Trimmel (4,5)    
Puncec (4) , 
Pogatetz (3,5)    
Parensen (3,5)    
Fürstner (4) , 
F. Kroos (4) - 
Daube (4,5)    
Redondo (4) - 
Brandy (4,5)    
Quaner (4,5)    

Einwechslungen:
62. Kessel für Trimmel
75. Quiring für Daube

Trainer:
Hofschneider

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Freis (4., Rechtsschuss, Stiepermann)
2:0
Wurtz (80., Linksschuss, J. Gjasula)
Gelbe Karten
Fürth:
Wurtz
(2. Gelbe Karte)
,
Stiepermann
(5., gesperrt)
Union:
Pogatetz
(1. Gelbe Karte)
,
Parensen
(4.)
,
Quaner
(1.)

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Pl. Torhüter Spiele Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
1. FC Kaiserslautern
11
7x
 
2.
Müller, Kevin
Müller, Kevin
1. FC Heidenheim
14
7x
 
3.
Rensing, Michael
Rensing, Michael
Fortuna Düsseldorf
15
7x
 
4.
Wulnikowski, Robert
Wulnikowski, Robert
Würzburger Kickers
15
6x
 
5.
Tschauner, Philipp
Tschauner, Philipp
Hannover 96
13
5x
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Spielinfo

Anstoß:
01.03.2016 17:30 Uhr
Stadion:
Sportpark Ronhof Thomas Sommer, Fürth
Zuschauer:
7960
Spielnote:  3
ein ungefährdeter Sieg für die Heimelf, die gedankenschneller war als Union, die Gäste fanden nie richtig ins Spiel und verteidigten bei den Gegentoren zu nachlässig.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
10:6
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 2
hatte keine Probleme mit der Leitung der ruhigen Partie.
Spieler des Spiels:
Marco Stiepermann
war sehr laufstark und an der Entstehung beider Treffer beteiligt.

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