Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

2
:
1

Halbzeitstand
1:1
SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth


1. FC NÜRNBERG
SPVGG GREUTHER FÜRTH
15.
30.
45.



60.
75.
90.













Nürnberg gewinnt erstmals seit 2008 wieder gegen Fürth

Füllkrug wird zum Derby-Helden

Nürnberg hat erstmals seit 2008 wieder ein Derby gegen den Kontrahenten aus Fürth gewonnen. Im 260. Aufeinandertreffen dieser beiden Teams sah lange Zeit alles nach einem Remis aus, doch dann wurde mit Füllkrug ausgerechnet ein ehemaliger Fürther zum Derby-Helden. Der Club beendete damit nicht nur die Sieglos-Serie gegen den Rivalen, sondern fuhr auch einen extrem wichtigen Dreier im Aufstiegskampf ein.

Nürnbergs Dave Bulthuis gegen Fürths Veton Berisha.
Hiergeblieben: Nürnbergs Dave Bulthuis gegen Fürths Veton Berisha.
© imagoZoomansicht

Der Nürnberger Trainer René Weiler nahm nach dem 1:1 in Düsseldorf einen Wechsel vor: Kerk begann für Möhwald (Bank). Das Aufeinandertreffen von Stieber mit seinen alten Kollegen verschob sich zunächst, er nahm auf der Bank Platz.

Auch Fürths Coach Stefan Ruthenbeck tauschte im Vergleich zum 1:1 gegen den MSV Duisburg einmal: Röcker kehrte zurück in die Startelf, Hirsch nahm dafür auf der Bank Platz.

Die Partie begann perfekt für die Gäste aus Fürth, die mit dem ersten gefährlichen Angriff des Spiels gleich in Führung gehen konnten. Heidinger setzte sich über die rechte Seite durch und brachte die Flanke ins Zentrum. Dort schaltete Zulj am schnellsten und grätschte das Leder aus kurzer Distanz über die Linie - 1:0 (7.).

Der Torschütze war nun obenauf und arbeitete wenig später am Doppelpack, sein Schlenzer ging jedoch deutlich über den Kasten (11.). Auf der Gegenseite versuchte es Kerk mal mit einem Freistoß direkt, doch der Abschluss war harmlos und kein Problem für Mielitz (13.). Das Kleeblatt war das präsentere Team und hatte das Spiel über weite Strecken des ersten Durchgangs im Griff. Der FCN war speziell nach dem Rückstand verunsichert, es schlichen sich immer wieder kleinere Abspielfehler im Offensivspiel ein.

Kerk aus dem Nichts

So wirklich viele Torgelegenheiten gab es aber in einem bis zu diesem Zeitpunkt fairen Derby nicht. Nach 32 Minuten setzte Gjasula einen Freistoß zwei Meter über das Tor. Wenig später kam der Club aus dem Nichts zum Ausgleich: Kerk spielte einen Doppelpass mit Behrens und schlenzte das Spielgerät anschließend sehenswert ins linke obere Toreck - Mielitz war noch leicht dran, konnte den Gegentreffer aber nicht verhindern (40.). Franke hatte per Kopf noch vor dem Pausenpfiff die Chance zur erneuten Führung, brachte den Ball aber nicht aufs Tor (44.).

Sepsi rettet artistisch

Im zweiten Durchgang begann erneut Fürth besser: Nach einer Zulj-Ecke kam Freis zum Kopfball, diesen klärte Sepsi am zweiten Pfosten artistisch per Kopf vor der Linie (48.). Eine Minute später setzte auch der Club den ersten Abschluss Richtung Tor der Gäste, Füllkrugs Freistoß ging links am Kasten vorbei. Das Spiel war nun ausgeglichen, keine der Mannschaften erspielte sich einen entscheidenden Vorteil. Burgstaller versuchte Mielitz mit seinem Abschluss aus halblinker Position zu überraschen, doch der Keeper war auf dem Posten (61.).

Der Club war nach dem Seitenwechsel aber insgesamt besser in der Partie und wirkte in den Zweikämpfen griffiger. Viel Spielfluss gab es jedoch nach dem Seitenwechsel nicht, kleinere Nickligkeiten unterbrachen immer wieder das Spielgeschehen. Nach einem Standard kam Röcker zum Kopfball, diesen holte Schäfer aber aus dem rechten Eck (68.). In der gleichen Spielminute legte Berisha ab auf Freis, dessen Abschluss zwei Meter über dem Kasten landete.

Füllkrug nutzt Caligiuris Unachtsamkeit

Das Spiel plätscherte etwas dem Ende entgegen, keine der beiden Mannschaft ging das Risiko und spielte voll auf Sieg. Der eingewechselte Blum versuchte es zweimal für den FCN, scheiterte aber zunächst an Mielitz (76.) und setzte den Ball wenig später links am Kasten vorbei (81.). Doch der FCN war nun am Drücker. Nach einem langen Kopfball von Margreitter verlor Caligiuri Füllkrug aus den Augen. Die Nummer 24 des Club legte sich im Strafraum den Ball einmal selbst vor und köpfte ihn aus kurzer Distanz ins Tor - 2:1 (84.). Nach dem späten Gegentor warf Fürth zwar nochmal alles nach vorne, gefährlich wurde es jedoch nicht mehr. Damit gewann der Club erstmals seit 2008 wieder ein Derby.

Nürnberg muss am Dienstag (17.30 Uhr, LIVE! auf kicker.de) beim SV Sandhausen ran. Fürth empfängt zeitgleich Union Berlin.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (3) - 
Brecko (3)    
Margreitter (2,5) , 
Bulthuis (4) , 
Sepsi (4)    
Behrens (3) , 
Erras (3) - 
Kerk (2,5)        
Leibold (4)        
G. Burgstaller (3,5)    
Füllkrug (2,5)        

Einwechslungen:
58. Möhwald (4) für Leibold
75. D. Blum     für Kerk
88. Hovland für Füllkrug

Trainer:
Weiler
SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Mielitz (4) - 
Heidinger (2,5) , 
M. Franke (3) , 
M. Caligiuri (4,5)        
Gießelmann (4)    
J. Gjasula (3,5) , 
B. Röcker (3) - 
Stiepermann (5)    
Zulj (3,5)            
Freis (3,5) - 
Ve. Berisha (3)    

Einwechslungen:
62. Vukusic für Stiepermann
75. Rapp für Zulj
88. Wurtz für Gießelmann

Trainer:
Ruthenbeck

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Zulj (7., Rechtsschuss, Heidinger)
1:1
Kerk (40., Linksschuss, Behrens)
2:1
Füllkrug (84., Kopfball, Margreitter)
Gelbe Karten
Nürnberg:
Leibold
(9. Gelbe Karte)
,
Sepsi
(4.)
,
D. Blum
(4.)
,
G. Burgstaller
(7.)
Fürth:
Zulj
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Ve. Berisha
(5., gesperrt)
,
M. Caligiuri
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
26.02.2016 18:45 Uhr
Stadion:
Grundig-Stadion, Nürnberg
Zuschauer:
45666
Spielnote:  3,5
auch wenn sich das Derby auf spielerisch dürftigem Niveau bewegte, so war es, weil kampfintensiv und spannend, dennoch unterhaltsam.
Chancenverhältnis:
4:4
Eckenverhältnis:
3:2
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 2,5
großzügige Linie, hatte die intensive Partie dennoch gut im Griff, hätte aber dem verwarnten Zulj nach diversen Fouls (64./73.) Gelb-Rot zeigen müssen.
Spieler des Spiels:
Sebastian Kerk
versuchte unermüdlich über seine Seite anzutreiben, brachte sein Team mit einer feinen Einzelaktion zurück ins Spiel.