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Arminia Bielefeld

Arminia Bielefeld

1
:
1

Halbzeitstand
0:1
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07


ARMINIA BIELEFELD
SC PADERBORN 07
15.
30.
45.


60.
75.
90.









Kampfbetontes, aber faires Duell auf der Alm

Nöthes Ausgleich hält den SCP auf Distanz

Bielefeld und Paderborn trennten sich im Ostwestfalen-Derby mit einem 1:1. Die Arminia suchte gegen die starke Defensive des SCP im ersten Durchgang vergeblich nach Lösungen und geriet im Anschluss an einen Standard in Rückstand. Mehr Engagement des DSC nach Wiederanpfiff mündete in den verdienten Ausgleich, mehr sprang für die Meier-Schützlinge trotz deutlicher Dominanz im zweiten Abschnitt aber nicht mehr heraus.

Helenius schießt zum 1:0 des SCP ein
Nicklas Helenius schießt zur Paderborner Führung ein, die am Ende für einen Zähler reichen sollte.
© picture-allianceZoomansicht

Arminia-Coach Norbert Meier tauschte gegenüber dem 0:1 in Braunschweig dreimal Personal aus: Für Behrendt (Rotsperre) sowie Hemlein und Ryu (beide Bank) liefen Salger, Görlitz und Nöthe auf.

Paderborns Trainer Stefan Effenberg wartete nach der 0:4-Niederlage gegen Kaiserslautern mit einem überraschenden Torhüterwechsel auf und stellte Heuer Fernandes (Zweitliga-Debüt) für Kruse zwischen die Pfosten. Vier weitere Wechsel gab es davor: Heinloth, Bertels, Bakalorz und Krauße standen für Ndjeng (nicht im Kader), Stöger, Stoppelkamp und Sylvestr (alle Bank) auf dem Rasen.

Auf der Alm nahm das Duell bei Dauerregen zunächst schnell Fahrt auf, Hesl gegen Koc (2.) und auf der anderen Seite Heuer Fernandes nach schlechtem Rückpass von Sebastian gegen Klos (4.) hatten gleich zu tun.

Nach diesem ersten Schlagabtausch war das Tempo auch schon wieder raus. Gegen gut geordnete Paderborner hatte der DSC Mühe beim Aufbauspiel, es fehlte die Bewegung und somit die Anspielstationen, lange Ballpassagen in der eigenen Abwehr waren die Regel. Die Gäste lauerten auf Konter und verzeichneten den nächsten Abschluss durch Bertels (11.).

Ereignislosigkeit und viele Ballverluste auf beiden Seiten prägten das Geschehen in der Folge. Die Kontrahenten agierten defensiv konzentriert, risikoarm, kamen kaum ins letzte Drittel und neutralisierten sich in einer ausgeglichenen Partie gegenseitig. Erst nach Kocs diagonaler Flanke drohte wieder Gefahr, aber Bertels verpasste im Zentrum (22.).

Helenius steht goldrichtig

Spielerische Leckerbissen blieben auch im weiteren Verlauf nahezu Fehlanzeige, etliche Standards brachten ebenfalls nichts ein. Bis zur 30. Minute: Nach einem abgewehrten Freistoß von Bakalorz setzte Börner nach und flankte erneut ins Zentrum. Dort setzte sich Bertels erfolgreich ein, die Kugel prallte glücklich zu Helenius, der aus vier Metern zur Gäste-Führung einschoss.

Bis zur Pause blieb eine Reaktion Bielefelds aus. Der DSC fand keine Mittel gegen die zweikampfstarken Effenberg-Schützlinge, die defensiv kompakt standen und den zu unentschlossenen und kaum nachrückenden Gegner meist schon weit vor dem eigenen Strafraum ausbremsten.

Meier reagierte mit Wiederanpfiff und brachte Ryu für Görlitz. Die Aktionen der Hausherren wurden dynamischer, es mangelte trotz deutlicher optischer Überlegenheit der Meier-Elf aber auf dem nassen und schnellen Rasen an Präzision. Die Intensität des Derbys nahm zu, viele Zweikämpfe und Unterbrechungen hemmten immer wieder den Spielfluss.

Nöthe verwertet Junglas' feinen Pass

Eine Viertelstunde verstrich, in der die engagierte Arminia keine Ausgleichschance erspielen konnte. Dann aber belohnte sich der DSC, nun mit Ulm für Rodriguez, für seine Bemühungen: Nöthe nahm einen feinen Diagonalpass von Junglas mit der Brust mit, enteilte Heinloth und schoss aus zentraler Position aus elf Metern ins rechte Eck (62.).

Während die Offensivbemühungen der Gäste meist verpufften, hatte Klos für den Aufsteiger die dicke Chance zum 2:1, scheiterte aber per Kopf aus fünf Metern an Heuer Fernandes (71.). Nach Fehlpass von Ryu fehlte Helenius für den SCP beim letzten Zuspiel genauso die Präzision (74.) wie wenig später Nöthe bei der Arminia im Überzahlkonter (76.).

Die Schlussphase brach an, Bielefeld war dem Sieg näher als der Kontrahent: Klos erlief Heinloths Flugkopfballrückgabe und kam im Duell mit Heuer Fernandes zu Fall. Cortus stand gut und ließ richtigerweise weiterlaufen, der nachsetzende Nöthe setzte seinen Schuss von halblinks über die Latte (80.).

Es war die letzte Möglichkeit des Spiels, das für Klos unglücklich endete, denn in der Nachspielzeit holte sich der Kapitän noch seine fünfte Gelbe Karte ab und hat nun eine Partie Pause.

Am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) spielt Bielefeld in Heidenheim. Paderborn empfängt bereits am Freitag (18.30 Uhr) Spitzenreiter RB Leipzig.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Arminia Bielefeld
Aufstellung:
Hesl (3) - 
Dick (3,5) , 
Börner (3,5) , 
Salger (3) , 
Schuppan (3) - 
Junglas (3) , 
Schütz (4) - 
M. Görlitz (5)    
F. Rodriguez (5)    
Nöthe (2,5)        
Klos (3)        

Einwechslungen:
46. Ryu (4,5) für M. Görlitz
61. Ulm für F. Rodriguez
86. Voglsammer für Nöthe

Trainer:
Meier
SC Paderborn 07
Aufstellung:
Heinloth (5) , 
Sebastian (4) , 
Wahl (3) , 
Hartherz (3) - 
Krauße (3,5)    
Koc (4) , 
Bakalorz (3,5)    
Pepic (3) , 
Bertels (3)        
Helenius (3)        

Einwechslungen:
71. Stöger für Krauße
77. Schonlau     für Bertels
86. Brasnic für Helenius

Trainer:
Effenberg

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Helenius (30., Rechtsschuss, Bertels)
1:1
Nöthe (62., Rechtsschuss, Junglas)
Gelbe Karten
Bielefeld:
Klos
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
Paderborn:
Bertels
(2. Gelbe Karte)
,
Schonlau
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
21.02.2016 13:30 Uhr
Stadion:
Schüco-Arena, Bielefeld
Zuschauer:
25064
Spielnote:  3,5
umkämpfte und bis zum Schluss spannende Partie, aber ohne spielerische Glanzpunkte und mit nur wenig Strafraumszenen.
Chancenverhältnis:
3:2
Eckenverhältnis:
1:1
Schiedsrichter:
Benjamin Cortus (Röthenbach a. d. Pegnitz)   Note 3
leistete sich keine groben Fehler, ließ aber in der Zweikampfbewertung eine klare Linie vermissen.
Spieler des Spiels:
Christopher Nöthe
Torschütze und darüber hinaus einer der Aktivposten bei den Hausherren.

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