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MSV Duisburg

MSV Duisburg

0
:
1

Halbzeitstand
0:1
Karlsruher SC

Karlsruher SC


MSV DUISBURG
KARLSRUHER SC
15.
30.
45.



60.
75.
90.











Karlsruhe trifft nach 49 Sekunden

Torres' Blitzstart schockt Duisburg

Die Situation im Abstiegskampf verschärft sich für Duisburg: Im Heimspiel gegen Karlsruhe setzte es eine 0:1-Niederlage. Damit verlor der MSV auch das zweite Spiel im Kalenderjahr 2016. Der Siegtreffer für den KSC fiel denkbar früh - Torres Lupfer passte nach nur 49 Sekunden.

Albtraumstart für Duisburg: Torres trifft nach 49 Sekunden

Manuel Torres
Blitzstart: Karlsruhes Manuel Torres (#18) trifft per Lupfer zum 1:0.
© picture allianceZoomansicht

Duisburgs Trainer Ilia Gruev brachte nach der 1:2-Niederlage in Bielefeld zwei Neue in seiner Startelf: Albutat und Feltscher spielten für Holland (10. Gelbe) und Meißner (Bank). Karlsruhes Coach Markus Kauczinski tauschte im Vergleich zum 1:1 gegen den FSV Frankfurt dreimal Personal: Sallahi, Valentini und Yamada begannen für Barry, Traut (beide Bank) und Kempe (Risswunde am Knie).

Die eigenen Fans im Rücken sollten für den heimstarken MSV (elf von zwölf Punkten auf eigenem Rasen geholt) eigentlich der entscheidende Faktor sein. Doch bereits nach 49 Sekunden wurde die Hoffnung auf einen Heimsieg bereits torpediert: Valentini spielte einen gefühlvollen langen Ball in den Lauf von Torres, der den unnötig herausgeeilten Torwart Ratajczak überlupfte - 1:0 (1.). Die Zebras reagierten verunsichert und brauchten einige Minuten, um in der Partie anzukommen. Das Publikum quittierte viele Fehlpässe in der Anfangsphase prompt mit Pfiffen.

MSV mit Standards - KSC über die Flügel

Die reifere Spielanlage zeigte der KSC. Immer wieder zogen die Badener das Spiel in die Breite und starteten gefährliche Flügelangriffe. Dabei unterstützten die beiden Außenverteidiger Valentini und Sallahi durchaus offensiv. Mit fortschreitender Spieldauer arbeitete sich dann auch Duisburg besser ins Spiel und näherte sich zumindest mit Standards an. Nennenswerte Torchancen sprangen auf beiden Seiten lange nicht heraus.

Nach zähen Minuten in einem zerfahrenen Spiel leistete sich Duisburg dann auch noch haarsträubende Aussetzer bei der Ballbehandlung, sodass das Publikum immer unruhiger wurde. Immerhin gaben Grote (36., 40.) und Bröker (43.) Warnschüsse ab. Gruev hatte trotzdem genug gesehen und sorgte noch vor dem Pausenpfiff für einen Wachrüttler und brachte Chanturia für Scheidhauer (41.).

Schwere Kost

Nach Wiederbeginn wurde es meist nur nach Standards gefährlich: Ein Valentini-Freistoß rauschte haarscharf über den Querbalken (48.), auf der anderen Seite schoss Bajic nach einer Ecke rechts vorbei (54.). Recht viel mehr bot die Partie lange nicht. Beide Mannschaften neutralisierten sich zwischen beiden Strafräumen und liefen sich in zahlreichen Mittelfeldgeplänkeln immer wieder fest.

Erst nach einer Stunde kam etwas mehr Zug rein. Tomané, der als einziger Duisburger zumindest ein wenig Torgefahr ausstrahlte, traf von der Strafraumgrenze aus der Drehung das Außennetz (62.). Chanturia machte es trotz aussichtsreicher Schussposition wie so oft an diesem Nachmittag zu kompliziert und konnte Vollath kaum fordern (70.).

Karlsruhe entlastet - Duisburg ohne Durchschlagskraft

In der Schlussphase mühten sich die Zebras weiter gegen tief stehende Badener, die nun auf Konterangriffe lauerten. Dadurch schaffte es der KSC immer wieder, zu entlasten. Gruev, der zuvor schon mit Iljutcenko offensiv gewechselt hatte (68.), brachte nun auch noch Sturmtank Onuegbu (86.). Beide Joker brachten aber nicht die gewünschte Wirkung.

Für Duisburg geht es am Freitag (18.30 Uhr) mit einem Auswärtsspiel in Fürth weiter. Tags darauf (13 Uhr) empfängt Karlsruhe Braunschweig.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

MSV Duisburg
Aufstellung:
Ratajczak (4,5) - 
Feltscher (4,5)    
St. Bohl (4) , 
Bajic (4)        
Wolze (5)    
Albutat (5)    
Bröker (5)    
Janjic (5)    
Grote (4,5) - 
Scheidhauer (6)    
Tomané (3,5)

Einwechslungen:
41. Chanturia (5) für Scheidhauer
68. Iljutcenko für Bröker
86. Onuegbu für Feltscher

Trainer:
Gruev
Karlsruher SC
Aufstellung:
Vollath (4)    
Valentini (2,5) , 
Stoll (3,5) , 
Gulde (4)    
Sallahi (4) - 
G. Krebs (4) , 
Meffert (3,5) - 
Torres (3,5)    
Yamada (5)    
Gouaida (4)    
Diamantakos (4,5)        

Einwechslungen:
61. Nazarov für Yamada
75. Hoffer für Diamantakos
82. Peitz     für Gouaida

Trainer:
Kauczinski

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Torres (1., Rechtsschuss, Valentini)
Gelbe Karten
Duisburg:
Bajic
(6. Gelbe Karte)
,
Janjic
(1.)
,
Albutat
(4.)
,
Wolze
(4.)
Karlsruhe:
Diamantakos
(2. Gelbe Karte)
,
Gulde
(2.)
,
Peitz
(7.)

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Pl. Torhüter Spiele Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
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1. FC Kaiserslautern
11
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2.
Müller, Kevin
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1. FC Heidenheim
14
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3.
Rensing, Michael
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Fortuna Düsseldorf
15
7x
 
4.
Wulnikowski, Robert
Wulnikowski, Robert
Würzburger Kickers
15
6x
 
5.
Tschauner, Philipp
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Hannover 96
13
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Spielinfo

Anstoß:
13.02.2016 13:00 Uhr
Stadion:
Schauinsland-Reisen-Arena, Duisburg
Zuschauer:
14183
Spielnote:  5
fußballerisch schwer erträgliche Kost, weil sich Duisburg zwar spielerisch mühte, der KSC nach dem frühen Treffer aber nur minimalen Aufwand betrieb.
Chancenverhältnis:
5:3
Eckenverhältnis:
3:4
Schiedsrichter:
Sören Storks (Velen)   Note 2,5
lag bei fast allen persönlichen Strafen richtig. Hätte allerdings Chanturia für seine Schubserei (63.) während einer Rudelbildung Gelb zeigen müssen.
Spieler des Spiels:
Enrico Valentini
leitete das 0:1 mit einem feinen Pass ein, hatte die meisten Ballkontakte und gewann 66 Prozent seiner Zweikämpfe.

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