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1. FC Heidenheim

1. FC Heidenheim

1
:
1

Halbzeitstand
1:0
SV Sandhausen

SV Sandhausen


1. FC HEIDENHEIM
SV SANDHAUSEN
15.
30.
45.


60.
75.
90.






Heidenheim verpasst erneut einen Heimsieg

Joker Jovanovic rettet Sandhausen einen Punkt

Wieder kein Heimsieg. Wettbewerbsübergreifend bestritt der 1. FC Heidenheim schon das sechste Spiel ohne Sieg (0/1/5). Dabei begann der Arbeitstag für die Schmidt-Elf vielversprechend. Nach einer guten ersten Halbzeit lagen die Gastgeber dank Thomalla auf Siegkurs. Doch im zweiten Durchgang investierten die Sandhäuser mehr und kamen am Ende durch einen Joker zum verdienten Ausgleich.

Denis Thomalla
Erstes Zweitliga-Tor: Leihgabe Denis Thomalla (li.) traf per Kopf zur 1:0-Führung für den FCH.
© Picture AllianceZoomansicht

FCH-Coach Frank Schmidt warf im Vergleich zur 2:3-Niederlage gegen Berlin im DFB-Pokal die Rotationsmaschine an. Der Trainer nahm insgesamt fünf Veränderungen vor: Zimmermann, Philp, Beermann, Theuerkauf und Halloran ersetzten Müller, Strauß, Wittek, Titsch-Rivero und Finne. Bei den Gästen aus Sandhausen veränderte Alois Schwartz nach dem 1:0-Erfolg über Paderborn seine Startformation dreimal: Knaller, Schaaf und Thieden kamen rein, Wulle, Paqarada und Zillner mussten dafür weichen.

Es war ein gemächlicher Beginn in der Voith-Arena. Beide Mannschaften scheuten zunächst das Risiko und waren auf Sicherheit bedacht. Sandhausen agierte, zumindest in der Anfangsphase, mit großer Laufbereitschaft und frühem Pressing. Aus einer solchen Situation heraus entwickelte sich dann auch die erste Möglichkeit des Spiels durch Thiede, der per Dropkick über das Tor schoss (10.).

Thomallas Torpremiere

Dann aber übernahm Heidenheim die Kontrolle und erhöhte das Tempo. Speziell Leipertz war an vielen Offensivaktionen beteiligt und sorgte für Unruhe in der SVS-Defensive. Der 23-jährige Linksfuß war letztendlich auch derjenige, der den Führungstreffer von Thomalla mit einer Flanke von links vorbereitete. Die Leihgabe musste das Spielgerät aus fünf Metern nur noch ins Tor einnicken.

Der FCH machte deutlich mehr für die Partie und lief sich den Pokalfrust förmlich von der Seele. Die Schmidt-Elf verzeichnete weitere Möglichkeiten - speziell nach Ecken brannte es fast jedes Mal im Sandhäuser Strafraum. Halloran und Beermann ließen die größten Chancen liegen (beide 30.) und verpassten es damit, noch vor der Pause auf 2:0 zu stellen. Von Sandhausen war bis zum Pausenpfiff offensiv nichts mehr zu sehen.

Schnatterer scheitert am Aluminium

Eine unmittelbare Reaktion der Sandhäuser blieb aus, wenngleich die Mannschaft wieder früher ins Pressing ging und den Heidenheimern damit den Spielfluss nahm. Die Schmidt-Elf war folglich nicht mehr so kombinationsstark und versuchte es häufiger mit langen Bällen. Es dauerte fast eine Viertelstunde, ehe Pledl die erste gute Möglichkeit des Durchgangs hatte: Die FCI-Leihgabe prüfte Zimmermann aus der Distanz (57.). Auf der Gegenseite hatte Schnatterer Pech, dass sein Schuss aus der Drehung vom Innenpfosten wieder zurück ins Feld sprang (60.).

Vollmann und Jovanovic setzen Akzente

Sandhausen investierte nun mehr für das Spiel. Dazu schickte Schwartz mit Jovanovic (für Thiede) und Vollmann (für Wooten) zwei frische Kräfte auf den Rasen. Letzterer trat auch gleich in Aktion, indem er einen gefährlichen 20-Meter-Schuss nur wenige Zentimeter neben den linken Pfosten setzte (70.). Davor hatte SVS-Keeper Knaller mit zwei tollen Paraden gegen Feick und Leipertz seine Mannschaft weiterhin im Spiel gehalten (68.).

Auch die Gastgeber reagierten personell: Titsch-Rivero (für Theuerkauf) sollte helfen, den Laden hinten dicht zu machen. Finne (für Halloran) sollte für den vielleicht entscheidenden Konter sorgen. Doch dazu kam es nicht, weil sich der FCH kaum mehr aus der Defensive befreien konnte. Der Mehraufwand des SVS zahlte sich hingegen noch aus. Bei einer Schaaf-Ecke verlor Griesbeck Jovanovic aus den Augen und der Serbe nickte zum 1:1-Ausgleich ein (84.), welcher auch gleichzeitig der Endstand war.

Heidenheim reist am 22. Spieltag (Samstag, 13 Uhr) nach Kaiserslautern und will es in der Fremde besser machen als zu Hause. Sandhausen empfängt am Sonntag um 13.30 Uhr Freiburg.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
13.02.16
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Heidenheim
Aufstellung:
Zimmermann (3) - 
Philp (4,5) , 
K. Kraus (2,5) , 
Beermann (3) , 
Feick (3,5) - 
Griesbeck (3,5) , 
Theuerkauf (4)    
Halloran (3,5)    
Schnatterer (3)    
Leipertz (3) - 
Thomalla (2,5)    

Einwechslungen:
72. Finne     für Halloran
73. Titsch-Rivero für Theuerkauf

Trainer:
Schmidt
SV Sandhausen
Aufstellung:
Knaller (2) - 
Klingmann (3,5) , 
Kister (3,5)    
Roßbach (4) , 
Schaaf (3) - 
Kulovits (3,5)    
Linsmayer (3) - 
Wooten (5)    
Pledl (3) , 
Thiede (4)    

Einwechslungen:
67. Vollmann für Wooten
67. Jovanovic     für Thiede

Trainer:
Schwartz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Thomalla (20., Kopfball, Leipertz)
1:1
Jovanovic (84., Kopfball, Schaaf)
Gelbe Karten
Heidenheim:
Finne
(1. Gelbe Karte)
Sandhausen:
Kister
(3. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
13.02.2016 13:00 Uhr
Zuschauer:
11300
Spielnote:  4
die anfangs zähe Partie wurde erst besser, als die Heidenheimer die Initiative übernommen hatten.
Chancenverhältnis:
10:7
Eckenverhältnis:
9:5
Schiedsrichter:
Michael Weiner (Hasede)   Note 3
hatte die einfach zu leitende Partie unaufgeregt im Griff, warum es überhaupt keine Nachspielzeit gab, wird allerdings sein Geheimnis bleiben.
Spieler des Spiels:
Marco Knaller
sorgte mit seinen Paraden dafür, dass der SVS überhaupt noch die Möglichkeit zum Ausgleich hatte.