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1860 München

1860 München

0
:
1

Halbzeitstand
0:1
1. FC Nürnberg

1. FC Nürnberg


1860 MÜNCHEN
1. FC NÜRNBERG
15.
30.
45.

60.
75.
90.










1860 bleibt erstmals seit 1976 ohne Treffer gegen Nürnberg

Unüberwindbar! Schäfer rettet Club den Sieg

Der Lauf des 1. FC Nürnberg hält auch im Jahr 2016 an. Die Mittelfranken gewannen das oberbayrisch-fränkische Derby bei 1860 München schmeichelhaft mit 1:0. Die personell umgekrempelten Löwen konnten mehrere Hochkaräter nicht nutzen, da sie reihenweise am überragenden FCN-Schlussmann Schäfer scheiterten. Die Mittelfranken hingegen erzielten ein Traumtor und beendeten eine fast 40-jährige Serie des TSV.

Patrick Erras (#29)
Spielverlauf auf den Kopf gestellt: Patrick Erras bringt den FCN mit seinem dritten Saisontreffer in Führung.
© Picture AllianceZoomansicht

Löwen-Trainer Benno Möhlmann durfte sich in der Winterpause über neues Personal im Kampf gegen den Abstieg freuen. Mit Mauersberger (Karlsruhe), Aycicek (Bremen, Leihe) und Mölders (Augsburg, Leihe) standen auch gleich drei Neue in der Startelf. Als neue Nummer 1 hütete Ortega das Tor der Elf aus Giesing.

Auch in Nürnberg herrschte Fluktuation im Kader des FCN. Coach René Weiler sortierte im aufgeblähten Kader kräftig aus (Gebhart, Sylvestr, Evseev, Kutschke). Mit Schöpf verloren die Franken ihren einzigen Leistungsträger, der 1:1 durch Neuzugang Stieber (Hamburg, Leihe) in der Anfangself ersetzt wurde.

Schäfer gegen alle

Mit neuem Personal begannen die Löwen sehr forsch. Okotie (2.) und Schindler (4.) hatten schon nach wenigen Momenten erste Großchancen, die von Schäfer entschärft wurden. Ein Bild, das sich im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs noch wiederholen sollte.

Vor allem im Umschaltspiel zeigte die Möhlmann-Elf ihre neue Klasse. Die Wintereinkäufe waren sofort in das Spiel integriert und sorgten für frischen Wind. Nürnberg hatte zwar auch erste kleinere Möglichkeiten, war jedoch mehr um Ruhe bemüht.

Traumtor! Erras stellt den Spielverlauf auf den Kopf

Trotz des sehr ansprechenden Auftaktes waren es aber nicht die Gastgeber, die in Führung gingen, sondern die Gäste. Am Ende eines Schnellangriffes, bei dem sich Burgstaller beinahe schon verzettelt hatte, zirkelte Erras das Leder aus 20 Metern sehenswert ins Tor und ließ Löwen-Keeper Ortega nicht den Hauch einer Chance (23.). Der 21-Jährige sorgte damit für einen kurzen Stimmungskiller in der Arena.

Doch die Löwen erholten sich nur wenige Minuten später und agierten fortan bis zum Pausenpfiff mit mutigem Vorwärtsspiel. Dagegen war Nürnberg fast ausschließlich in der Verteidigung gefordert, handelte dabei in so mancher Situation aber ungewohnt passiv. So hatten Okotie (30.) und Liendl (31.) weitere Möglichkeiten, die abermals vom herausragenden Schäfer abgewehrt wurden. Lediglich ein weiteres Mal zeigten sich die Franken mit einem Entlastungsangriff. Dabei wurde es aber brandgefährlich: Füllkrug setzte eine Brecko-Flanke nur hauchzart neben den Pfosten (43.).

FCN wieder aktiver

Die Passivität hatte Club-Coach Weiler wohl auch in der Pausenansprache kritisiert. Denn zu Beginn des zweiten Abschnitts spielte Nürnberg wieder deutlich aktiver als noch über weite Strecken des ersten Durchgangs. So konnte auch 1860 nicht mehr so viel Druck erzeugen. Okotie verzog aus 16 Metern (51.). Stattdessen setzte der Club immer wieder Nadelstiche (Leibold, 60., Burgstaller, 61.).

Rubin Okotie
Wie ein Hexer: Raphael Schäfer pariert gegen Rubin Okotie.
© Picture AllianceZoomansicht

Der Mannschaft aus Giesing fehlte es in der Folge kurzzeitig an der Klarheit im Offensivspiel. Die Möhlmann-Elf hatte schließlich auch viel investiert, weshalb der 61 Jahre alte Trainer frisches Personal aufs Feld schickte: Beister und Karger kamen für Aycicek und Adlung (72.).

Unbezwingbar: Hexer Schäfer

Mit dem Beginn der Schlussviertelstunde intensivierten die Löwen wieder ihre Angriffsbemühungen. Okotie scheiterte ein letztes Mal an Schäfer, ehe der Österreicher für Mugosa weichen musste (76.). Doch auch Nürnberg hatte große Möglichkeiten, die Partie vorzeitig zu entscheiden: Burgstaller schoss über das leere Tor (84.). Dies hätte sich fast noch gerächt, hätte der FCN nicht Schäfer im Tor gehabt. Der 37-Jährige parierte gegen Beister und am Boden liegend gegen Mölders einmal mehr herausragend und sicherte Nürnberg damit den sechsten Sieg in Folge. Die Löwen blieben somit erstmals seit 1976 ohne Pflichtspieltreffer gegen Nürnberg.

1860 München tritt am 21. Spieltag (Sonntag, 13.30 Uhr) bei Union Berlin an. Der 1. FC Nürnberg empfängt den VfL Bochum zum Montagabendspiel (20.15 Uhr).

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1860 München
Aufstellung:
Ortega (3) - 
Kagelmacher (4)    
Schindler (3)        
Mauersberger (3) , 
Wittek (5) - 
Liendl (3,5) , 
Bülow (4) - 
Aycicek (2,5)    
Adlung (3)    
Mölders (4,5) , 
Okotie (3,5)    

Einwechslungen:
72. Karger für Aycicek
72. Beister     für Adlung
79. Mugosa für Okotie

Trainer:
Möhlmann
1. FC Nürnberg
Aufstellung:
R. Schäfer (1) - 
Brecko (3,5)    
Margreitter (4) , 
Bulthuis (4,5) , 
Sepsi (4) - 
Behrens (3,5) , 
Erras (2)        
Stieber (4)    
Leibold (3) - 
G. Burgstaller (2,5)    
Füllkrug (3,5)    

Einwechslungen:
62. Kerk für Stieber
87. Hovland für Füllkrug
90. Petrak für Erras

Trainer:
Weiler

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Erras (23., Rechtsschuss, G. Burgstaller)
Gelbe Karten
TSV 1860:
Schindler
(3. Gelbe Karte)
,
Kagelmacher
(4.)
,
Beister
(1.)
Nürnberg:
G. Burgstaller
(6. Gelbe Karte)

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Weise Weste
2. Bundesliga. Der Stand nach dem 3. Spieltag
Pl. Torhüter Spiele Weisse Westen
1.
Zimmermann, Jan
Zimmermann, Jan
1860 München
3
2x
 
2.
Orlishausen, Dirk
Orlishausen, Dirk
Karlsruher SC
1
1x
 
3.
Vollath, René
Vollath, René
Karlsruher SC
2
1x
 
Rensing, Michael
Rensing, Michael
Fortuna Düsseldorf
2
1x
 
5.
Schwäbe, Marvin
Schwäbe, Marvin
Dynamo Dresden
3
1x
+ 6 weitere
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Spielinfo

Anstoß:
06.02.2016 13:00 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
51200
Spielnote:  2,5
ein rasantes Derby mit vielen Chancen auf beiden Seiten.
Chancenverhältnis:
11:7
Eckenverhältnis:
5:4
Schiedsrichter:
Thorsten Schriever (Wurster Nordseeküste)   Note 2
sicher in seinen Entscheidungen, musste in einem fairen Derby aber auch keine heiklen Szenen beurteilen.
Spieler des Spiels:
Raphael Schäfer
zeigte mehr als ein halbes Dutzend Klasseparaden, brachte die Löwen-Angreifer zur Verzweiflung.