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VfL Bochum

VfL Bochum

2
:
0

Halbzeitstand
1:0
SC Freiburg

SC Freiburg


VFL BOCHUM
SC FREIBURG
15.
30.
45.




60.
75.
90.








VfL-Schlussmann Riemann seit 418 Minuten ohne Gegentreffer

Hooglands Hacke garniert Bochums Startsieg

Der VfL Bochum hat den Schwung erfolgreich mit in 2016 getragen: Durch den hochverdienten 2:0-Erfolg gegen den Zweiten aus Freiburg blieb die Mannschaft von Trainer Gertjan Verbeek im fünften Spiel in Folge ungeschlagen. Die mit großem Verletzungspech angereisten Freiburger kamen besser ins Spiel, waren letztendlich aber chancenlos gegen gnadenlos effektive Gastgeber.

Feierte sein 1:0 gemeinsam mit Felix Bastians: Bochums Marco Terrazzino.
Feierte sein 1:0 gemeinsam mit Felix Bastians: Bochums Marco Terrazzino.
© imagoZoomansicht

VfL-Coach Gertjan Verbeek vertraute auf eine Startelf, die man so auch etliche Male in der Hinrunde zu Gesicht bekam. Kein Wunder, dass der Niederländer in der Offensive mit Bulut, Terrazzino und Terodde begann, die im Hinspiel (3:1) ordentlich aufgedreht hatten.

Sein Gegenüber Christian Streich hatte vor dem schweren Gang nach Bochum großes Verletzungspech zu beklagen: Gleich neun Freiburger (Petersen, Philipp, Frantz, Mujdza, Schuster, Kleindienst, Kübler, Möller Daehli, Mees) fehlten dem 50-Jährigen. Dafür standen die Neuzugänge Nielsen (Salzburg) und Niederlechner (Mainz) direkt in der Anfangsformation, Stenzel (Dortmund) saß immerhin vorerst auf der Bank.

Niederlechner gibt den Startschuss

Es dauerte nur knapp 30 Sekunden, ehe sich SCF-Neuzugang Niederlechner eindrucksvoll in Liga zwei zurückmeldete. Seinen Abschluss aus 20 Metern ins kurze Ecke hatte Riemann aber im Nachfassen. Auch anschließend blieben die Gäste das aktivere Team, pressten früh und zwangen die Hausherren so zu Fehlern im Aufbauspiel. Nach einem verunglückten Eckball des VfL fehlte es Niederlechners Flanke an Präzision (3.), das gleiche galt für Torrejons strammen Schuss ins rechte untere Eck (6.).

Freiburg drückte, Bochum schlug eiskalt zu. Den ersten konstruktiven Angriff über Losilla und Bulut vergoldete Terrazzino per Kopf - 1:0 (13.). In der Folge wirkten die Gäste aus dem Breisgau geschockt, offensiv kam nur noch wenig. In der 20. Minute hatte die Streich-Truppe gar Glück, dass Teroddes Ablage gleich zwei Bochumer nicht entscheidend nutzen konnten. Es dauerte schon rund eine Viertelstunde, ehe sich Niederlechner mal wieder vor dem VfL-Gehäuse anmeldete: Sein Kopfball aus kurzer Distanz geriet zu zentral (34.). Weil sich beide Mannschaften bis zur Pause zu sehr auf Nebenkriegsschauplätze (kleine Fouls, Handgemenge) konzentrierten, ging es auch mit dem knappen Bochumer Vorsprung in die Kabinen.

Joker Mlapa beginnt frech

Nach dem Seitenwechsel machte Torschütze Terrazzino Platz, Sturmtank Mlapa übernahm dafür. Und gerade eben jener Joker war es, der für den ersten Höhepunkt der zweiten 45 Minuten sorgte: Nach Ballgewinn schaltete Bulut schnell um, führte das Leder am Fuß, ehe er für den kreuzenden Mlapa auflegte. Und der ehemalige Nürnberger jagte das Spielgerät ins kurze Eck, Schwolow parierte aber glänzend mit dem Fuß (53.). Weil von Freiburg auch in der Folge kaum nennenswerte Offensivaktionen kamen, näherte sich der VfL allmählich der Vorentscheidung.

Hoogland artistisch

Und mit der nächsten Halbchance schlugen die Hausherren wieder zu: Die Ecke von Bastians klärte Nielsen unglücklich in den Fuß von Perthel, der mit seinem Schuss unfreiwillig Hoogland bedient. Der Ex-Schalker verwertete den scharfen Ball im Stile eines Vollblutstürmers mit der Hacke - 2:0 (67.). Statt der dringend benötigten Antwort, die Freiburg im Halse stecken blieb, hätte Terodde nach überragendem Zuspiel von Losilla noch erhöhen müssen, ließ den Hochkaräter aber aus (73.).

In der Schlussphase freundete sich Bochum verständlicherweise mit dem Ergebnis an, die Gäste aus dem Breisgau allerdings auch. So durfte der VfL am Ende einen verdienten 2:0-Erfolg feiern, von Freiburg muss in den kommenden Wochen mehr kommen, soll der souveräne zweite Platz verteidigt werden.

Am Mittwoch (20.30 Uhr) empfängt die Verbeek-Truppe im DFB-Pokal-Viertelfinale den FC Bayern. Am kommenden Montag (20.15 Uhr) sind die Bochumer dann beim 1. FC Nürnberg zu Gast. Der Sportclub aus Freiburg empfängt einen Tag früher (Sonntag, 13.30 Uhr) Fortuna Düsseldorf.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Riemann (2) - 
Celozzi (3) , 
Fabian (3)    
Bastians (2,5) , 
Perthel (3)        
Losilla (2,5) , 
Hoogland (2)    
O. Bulut (2) , 
Eisfeld (3,5) , 
Terrazzino (3,5)        
Terodde (3)    

Einwechslungen:
46. Mlapa (3)     für Terrazzino
74. Simunek für Perthel
80. Haberer für Terodde

Trainer:
Verbeek
SC Freiburg
Aufstellung:
Schwolow (2,5) - 
Torrejon (4)    
Höhn (4) , 
Kempf (3,5) , 
C. Günter (3,5) - 
Höfler (4)    
Abrashi (3) - 
Nielsen (4)    
Grifo (3) - 
Guedé (4)        

Einwechslungen:
62. Falahen für Guedé
83. Kath     für Nielsen

Trainer:
Streich

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Terrazzino (13., Kopfball, O. Bulut)
2:0
Hoogland (67., Rechtsschuss, Perthel)
Gelbe Karten
Bochum:
Perthel
(7. Gelbe Karte)
,
Mlapa
(4.)
Freiburg:
Torrejon
(2. Gelbe Karte)
,
Guedé
(2.)
,
Kath
(1.)

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1.
Pollersbeck, Julian
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3.
Rensing, Michael
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Fortuna Düsseldorf
16
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4.
Wulnikowski, Robert
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15
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5.
Schwäbe, Marvin
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Dynamo Dresden
16
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Spielinfo

Anstoß:
05.02.2016 18:30 Uhr
Stadion:
Rewirpower-Stadion, Bochum
Zuschauer:
18245
Spielnote:  2
Freiburg war zunächst im rassigen Duell zweier spielstarker Teams besser, Bochum erspielte und erarbeitete sich nach und nach ein Übergewicht, siegte am Ende verdient.
Chancenverhältnis:
8:5
Eckenverhältnis:
6:5
Schiedsrichter:
Dr. Robert Kampka (Mainz)   Note 4,5
ohne klare Linie, hätte bei Torrejons Tätlichkeit gegen Terodde (40.) Rot statt Gelb zeigen müssen.
Spieler des Spiels:
Tim Hoogland
extrem lauf- und zweikampfstark, krönte seine Leistung mit seinem Hacken-Tor.

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