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VfL Bochum

VfL Bochum

3
:
0

Halbzeitstand
0:0
MSV Duisburg

MSV Duisburg


VFL BOCHUM
MSV DUISBURG
15.
30.
45.


60.
75.
90.






Derbysieg an Verbeeks Geburtstag

Perthel knackt den MSV-Beton

Am Samstag baute Bochum mit seinem zweiten Sieg das Punktekonto auf sechs Zähler aus. Im Revierderby gegen Duisburg setzte sich der VfL verdient mit 3:0 durch und bereitete seinem Trainer Gertjan Verbeek damit ein gelungenes Geburtstagsgeschenk. Während der MSV mit einer sehr defensiven Taktik von Beginn an Beton anrührte, rannte Bochum unermüdlich an. Schließlich löste ein glücklicher Treffer den Knoten.

Duisburg rührt Beton an

Anthony Losilla & Martin Dausch
Voller Einsatz im Revierderby: Bochums Anthony Losilla (l.) gegen Duisburgs Martin Dausch (r.).
© picture allianceZoomansicht

Bochums Trainer Gertjan Verbeek vertaute an seinem 53. Geburtstag auf dieselbe Startelf vom 1:0-Auftaktsieg in Paderborn. Duisburgs Coach Gino Lettieri tauschte nach dem 1:3 im Eröffnungsspiel gegen Kaiserslautern hingegen zweimal Personal: Bohl und Meißner begannen für Albutat und Grote (beide Bank).

Der MSV formierte sich in einem sehr defensiven 5-1-3-1-System und stellte die Räume im Mittelfeld konsequent zu. Dadurch hatte der offensiv-ausgerichtete VfL nur wenig Platz und kam folglich selten in Strafraumnähe. Während sich die Hausherren zwar spielbestimmend zeigten und sich in Geduld üben mussten, lauerten die Gäste auf Konterangriffe. Nach individuellen Fehlern der Zebras kam dann Bochum zu ersten Möglichkeiten: Terrazino scheiterte nach einem Konter von der Strafraumgrenze (9.) und kurz darauf aus spitzem Winkel (10.) an Ratajczak.

Hoogland trifft die Latte

Verbeek, der sich ein flügellastigeres Spiel gewünscht hatte, sah viele Angriffe seiner Mannschaft durchs Zentrum anrollen. Erst mit fortschreitender Spieldauer zog der VfL das Spiel immer wieder bewusst in die Breite und erhöhte stetig den Druck. Neben Sturmtank Terodde sowie den Außenangreifern Terrazzino und Bulut schaltete sich auch Haberer immer wieder als zweite Spitze offensiv mit ein. Gegen teils überforderte Duisburger resultierten so weitere Chancen: Terrazzino setzte einen flatternden Distanzknaller knapp drüber (26.), Bastians zwang Ratajczak mit einem Kopfball zu einer Glanzparade (27.) und Hoogland setzte einen Kopfball-Aufsetzer an die Latte (29.).

Im weiteren Verlauf zogen sich die Zebras immer weiter zurück und standen meist mit allen elf Spielern in der eigenen Hälfte. Vor allem rund um den MSV-Strafraum bauten die Gäste ein echtes Bollwerk auf. Die Entlastung nach vorne blieb aus - bis zum Halbzeitpfiff generierte Duisburg keine einzige nennenswerte Möglichkeit. Stattdessen rannte Bochum immer wieder an, hatte aber keine zündenden Ideen, um die gegnerische Defensive auszuhebeln. Einzig Terrazzino schaffte es hin und wieder, mit Tempodribblings Lücken aufzureißen. Torlos ging es in die Pause.

Perthels Glückstreffer bricht den Bann

An der Rollenverteilung veränderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts: Bochum rannte an, Duisburg stand weiterhin tief und kompakt in der Defensive. Terodde (51.) und Bulut (54.) kamen immerhin zu Halbchancen. Dann aber belohnte sich der VfL für sein Engagement und erarbeitete sich das Glück: Nach einer Flanke flog der Ball vor die Füße von Perthel, der aus 20 Metern wuchtig abzog. Sein Schuss wäre wohl knapp neben den Kasten gesaust, doch Meißner riss reflexartig das Knie hoch und lenkte die Kugel ins eigene Tor (56.).

Nun hätten die Zebras ihre defensive Grundhaltung eigentlich aufgeben müssen. Doch statt in die Offensive zu investieren, spielte nach wie vor nur Bochum: Terrazzino (59., 66.), Terrodde (60.) und Haberer (64.) näherten sich dem zweiten Treffer an. Dann steckte Haberer für den duchgestarteten Bulut durch, der frei vor Ratajczak auftauchte und zum hochverdienten 2:0 einschoss (68.).

Terodde setzt das i-Tüpfelchen

Während die Zebras nach wie vor nichts aufs Papier bekamen, ließ der VfL das Spielgerät nun geduldig in den eigenen Reihen zirkulieren. Die Schlussphase plätscherte demnach fast ereignislos vor sich hin. Erst kurz vor dem Abpfiff setzte Terodde dem Derbysieg die Sahnehaube auf: Nach einem MSV-Ballverlust im Mittelfeld schalteten die Hausherren blitzschnell um. Haberer steckte für Terodde durch, der frei aufs Tor zulief, Ratajczak stehen ließ und zum 3:0-Endstand einschob (84.).

Am kommenden Wochenende findet die erste Runde des DFB-Pokals statt: Der VfL muss am Sonntag (14.30 Uhr) beim FSV Salmrohr antreten, die Zebras empfangen bereits am Samstag (15.30 Uhr) den FC Schalke 04.

Tabellenrechner 2.Bundesliga
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (3) - 
Celozzi (3) , 
Fabian (3)    
Bastians (2,5) , 
Perthel (3)    
Losilla (2) - 
Haberer (2,5) , 
Hoogland (2) - 
Terrazzino (3) , 
O. Bulut (3)        
Terodde (3)    

Einwechslungen:
82. Weis für O. Bulut

Trainer:
Verbeek
MSV Duisburg
Aufstellung:
Ratajczak (3) - 
Bajic (4)    
Meißner (4)    
Bomheuer (5) - 
Feltscher (3) , 
Wolze (4,5) - 
St. Bohl (4)    
Bröker (3,5) , 
Janjic (5) , 
Dausch (4,5)        
Onuegbu (4)    

Einwechslungen:
64. S. Brandstetter für Onuegbu
69. Holland für Dausch
75. Iljutcenko für St. Bohl

Trainer:
Lettieri

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Perthel (56., Linksschuss)
2:0
O. Bulut (68., Rechtsschuss, Haberer)
3:0
Terodde (84., Linksschuss, Haberer)
Gelbe Karten
Bochum:
-
Duisburg:
Dausch
(1. Gelbe Karte)
,
Meißner
(1.)

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2. Bundesliga. Der Stand nach dem 13. Spieltag
Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
13
8x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
13
6x
 
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
13
6x
 
4.
Lomb, Niklas
Lomb, Niklas
SV Sandhausen
11
4x
 
5.
Heuer Fernandes, Daniel
Heuer Fernandes, Daniel
SV Darmstadt 98
13
4x
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Spielinfo

Anstoß:
01.08.2015 13:00 Uhr
Stadion:
Rewirpower-Stadion, Bochum
Zuschauer:
23542
Spielnote:  3
Bochum war die spielbestimmenden Mannschaft, der MSV hatte offensiv nichts entgegenzusetzen.
Chancenverhältnis:
7:0
Eckenverhältnis:
7:3
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 2
hatte mit der Leitung der einseitigen und fairen Partie keine Probleme.
Spieler des Spiels:
Tim Hoogland
erweist sich für den VfL als Glücksgriff. Gemeinsam mit Losilla organisierte er das Bochumer Spiel.

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