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SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth

1
:
2

Halbzeitstand
0:0
RB Leipzig

RB Leipzig


SPVGG GREUTHER FÜRTH
RB LEIPZIG
15.
30.
45.


60.
75.
90.












Leipziger Winterurlaub durch fünften Sieg in Folge verlängert

Wahnsinn in Fürth: Ilsanker antwortet Röcker postwendend

Die Leipziger reisten mit vier Siegen in Folge und als stärkstes Auswärtsteam der Liga (6/3/0) nach Fürth. Beide Serien sollten gegen die Franken, die offensiv über weite Strecken des Spiels enttäuschten, ausgebaut werden. Nach dem 1:0 durch Poulsen sah alles nach dem sicheren Sieg der "Roten Bullen" aus, doch am Ende überschlugen sich die Ereignisse: Röcker köpfte zunächst den Ausgleich, ehe Ilsanker direkt danach doch für den späten Sieg der Gäste sorgte.

Aufgehalten: Leipzigs Nukan grätscht gegen Fürths Berisha rein.
Aufgehalten: Leipzigs Nukan grätscht gegen Fürths Berisha rein.
© imagoZoomansicht

Fürth-Trainer Stefan Ruthenbeck wechselte nach der 0:1-Niederlage beim KSC zweimal: Sukalo und Schröck (erster Startelfeinsatz seit dem 10. Spieltag) begannen für Hofmann (5. Gelbe Karte) und Weilandt (Bank).

Leipzigs Trainer Ralf Rangnick tauschte im Vergleich zum 3:1 gegen den FSV Frankfurt nur einmal: Demme rückte für Selke (Bank) in die Mannschaft.

Die Anfangsphase begann ruhig, nach etwa zehn Minuten nahmen allerdings die Gäste aus Leipzig das Heft in die Hand und kontrollierten das Spielgeschehen. Poulsen schickte Sabitzer in den Strafraum, der tauchte frei vor Mielitz auf, doch der Fürther Schlussmann hatte aufgepasst und war vor dem Mittelfeldmann am Ball (12.).

Die Gäste machten weiter Druck nach vorne, Forsbergs Abschluss aus spitzem Winkel holte der Kleeblatt-Keeper aus dem linken oberen Eck (15.). Die "Roten Bullen" setzten die Gastgeber früh unter Druck und hatten meistens Überzahl in Ballnähe, die Gastgeber operierten viel mit langen Bällen, die im ersten Durchgang aber noch ungenau blieben. Aber auch RB kam nicht entscheidend in den Strafraum der Fürther, Teigl versuchte es mal aus der Distanz (25.).

Kaiser ans Außennetz - Stiepermann scheitert

Viele klare Torszenen im Sechzehner gab es nicht, beide Abwehrreihen standen recht sicher. Die Abschlüsse von Kaiser (32.) und Teigl (42.) wurden geblockt. Doch kurz vor dem Seitenwechsel wurde es nochmal brisant. Zunächst traf Kaiser nur das Außennetz (44.) und wenig später hatte Stiepermann aus dem Nichts die Chance zur Führung für die Hausherren: Schröck schickte den Mittelfeldmann in den Strafraum, Stiepermann wollte Coltorti tunneln, aber der Schlussmann machte die Beine zu. So ging es torlos in die Kabinen.

Blitzstart für Leipzig

Der zweite Durchgang begann mit einer Dreifachchance für RB: Sabitzer bediente links im Strafraum Forsberg, dessen Abschluss parierte Mielitz. Den Abpraller bekam Sabitzer, hier konnte Franke blocken und beim Kopfball von Poulsen war wieder Mielitz da (47.). Doch wenig später stand es dann 1:0 für die Gäste: Forsberg spielte einen perfekten Pass auf Poulsen in die Gasse, der Angreifer umkurvte Mielitz und schob zur Führung ein (48.).

Weiterhin machten die Gäste mehr, vom Kleeblatt kam offensiv so gut wie gar nichts. Demmes Abschluss wurde geblockt (58.) und der Kopfball von Poulsen ging rechts am Tor vorbei (65.). Wenig später zeigten sich die Hausherren mal wieder zaghaft in der Offensive, Caligiuris Distanzschuss verfehlte das Tor aber deutlich (65.).

Es ergaben sich nach der Führung Räume für die Gäste, die zunächst nicht gut genutzt wurden. Fürth tat sich offensiv weiterhin schwer, es dauerte bis zur 83.Minute, bis es mal wieder gefährlich wurde, doch Berisha traf im Strafraum das Leder per volley nicht richtig.

Großes Finale in Fürth: Ilsanker antwortet Röcker

Das Spiel plätscherte so dahin, hatte aber am Ende ein Finale furioso zu bieten. Zunächst fiel Stiepermann im Zweikampf mit Nukan im Strafraum - Schiedsrichter Dingert ließ weiterlaufen (85.). Wenig später kamen die Gastgeber dann zum Ausgleich: Gießelmann flankte in die Mitte auf Röcker, der am höchsten stieg und den Ball über den herauseilenden Coltorti ins Tor verlängerte (90.+1).

Doch die Gäste zeigten sich davon unbeeidruckt und antworteten prompt: Nach einem Kaiser-Freistoß verlängerte Orban den Ball ins Zentrum, dort stand Ilsanker und bugsierte den Ball aus kurzer Distanz ins Tor - 2:1 (90.+3). Die Hausherren hatten sogar noch die Chance auf den erneuten Ausgleich, Berisha verzog jedoch (90.+4). Die Spieler von RB verlängerten sich dadurch den Weihnachtsurlaub um zwei Tage, da Trainer Rangnick bei einem fünften Sieg in Folge genau das versprochen hatte.

Nach der Winterpause geht es für Fürth im Jahr 2016 gegen St. Pauli wieder los (7.2.), während Leipzig gegen Braunschweig ran muss.

19.12.15
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Mielitz (2,5) - 
M. Caligiuri (3,5)    
M. Franke (4) , 
B. Röcker (3,5)    
Gießelmann (3) - 
J. Gjasula (4,5) , 
Sukalo (4) - 
Stiepermann (4) , 
Zulj (4)        
Schröck (5)        
Ve. Berisha (4)    

Einwechslungen:
64. Tripic für Schröck
76. Weilandt für Zulj

Trainer:
Ruthenbeck
RB Leipzig
Aufstellung:
Coltorti (4) - 
Teigl (4)    
Orban (2,5) , 
Nukan (2,5) , 
Halstenberg (3,5) - 
Demme (3)    
Ilsanker (2)        
D. Kaiser (3)    
Sabitzer (3) , 
Forsberg (2)    
Y. Poulsen (2,5)            

Einwechslungen:
82. A. Jung für Forsberg
82. Selke für Y. Poulsen
86. Khedira für Teigl

Trainer:
Rangnick

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Y. Poulsen (48., Linksschuss, Forsberg)
1:1
B. Röcker (90. + 1, Kopfball, Gießelmann)
1:2
Ilsanker (90. + 3, Rechtsschuss, Orban)
Gelbe Karten
Fürth:
Ve. Berisha
(4. Gelbe Karte)
,
Schröck
(6.)
,
Zulj
(4.)
Leipzig:
Demme
(4. Gelbe Karte)
,
Y. Poulsen
(3.)
,
Ilsanker
(8.)

Spielinfo

Anstoß:
19.12.2015 13:00 Uhr
Stadion:
Sportpark Ronhof Thomas Sommer, Fürth
Zuschauer:
10070
Spielnote:  3
eine intensive Partie, in der Leipzig spielerisch die Akzente setzte, Fürth aber nie aufgab, die Schlussminuten waren ein Krimi.
Chancenverhältnis:
2:5
Eckenverhältnis:
6:7
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Lebecksmühle)   Note 4,5
fand keine klare Linie bei der Zweikampfbewertung, pfiff der SpVgg einen klaren Vorteil ab (36.) und hätte beim Foul von Nukan an Stiepermann (85.) Elfmeter geben müssen.
Spieler des Spiels:
Stefan Ilsanker
als Abräumer ganz stark, zudem mit dem späten 2:1 der Matchwinner.